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Martin Möser neues TSV-Ehrenmitglied

Untrennbar mit Handball verbunden - Mitarbeitertreffen bildet idealen Rahmen

Von Georg Hagl

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Mainburg. Das Mitarbeitertreffen des TSV - mit 21 Abteilungen und rund 2500 Mitgliedern größter Sportverein in der Hopfenstadt - war am Freitag wieder willkommene Gelegenheit für den Vorstand, den Funktionären und Sportlern für die gezeigte Leidenschaft und Leistung im zurückliegenden Jahr „Danke“ zu sagen. Diesen besonderen Rahmen nutzte man auch dazu, Martin Möser von der Handballabteilung in die Reihe der Ehrenmitglieder aufzunehmen.

„Ihr als Übungsleiter, Trainer oder Teil einer Abteilungsführung gebt in der Regel mehr als dass ihr bekommt. Dieses Verhalten und Agieren aus Leidenschaft für eine Sache ist in der heutigen - auf Konsum und stark ich-bezogenen Gesellschaft- nicht selbstverständlich, ich möchte fast sagen ungewöhnlich“, lobte TSV-Vorsitzender Alexander Hauf bei der Zusammenkunft im „Dojo“ der TSV-Turnhalle. Ohne ehrenamtliches Engagement würde es auch den TSV Mainburg nicht geben.

Neben TSV-Ehrenvorsitzendem Dr. Karl Pöschl und vielen weiteren TSV-Honoratioren zählten auch zweite Bürgermeisterin Hannelore Langwieser, Stadtrat und Sportreferent Helmut Fichtner, Kreisratund Leichathletik-Fördervereinsvorsitzender Karsten Wettberg sowie stellvertretender BLSV-Kreisvorsitzender Waldemar Böschl zu den Gästen den Abends. Seinen besonderen Dank richtete Hauf an „Geburtstagsfee“ Andrea Reiter, Waltraud Leitenstern von der Geschäftsstelle, Hallenwart Konrad Hauf und den neuen Vereinswirt Predrag Juric. Gleichermaßen richtete er seinen Blick auf das Starkbierfest im kommenden Jahr - diesmal wieder mit Bruder Barnabas. Gleichermaßen laufen die vorbereitenden Maßnahmen für den Schäfflertanz im Jahre 2019 an.

Im Mittelpunkt des Abends stand aber die Ehrung von Martin Möser, als Handballer und TSV-ler geprägtvon Kindheit an. Annährend 50 Jahre hat ihn der Handball in seinen Bann gezogen. 1969 startete seine sportliche Laufbahn, damals unter Trainer Gerd Fischer. Es folgte die C-Jugendzeit mit Gerd Kliem als Trainer, Mitte der Siebzigerjahre das forcierte B-Jugend-Training unter Michael Linderer. Spätestens zu diesem Zeitpunkt nahm er dann die für ihn zugeschnittene Position - Rückraum halblinks - ein. Fast 20 Jahre war Möser Stammspieler der ersten Herrenmannschaft. In der Zeit von 1979 bis Ende der Neunzigerjahre hat er unter den Trainern Rudi Sommerer, schließlich Stefan Richtsfeld, Karl Schöll und Siggi Weingartner quasi mit mehreren Generationen Handball gespielt. Gerade in der „Ersten“ hat er sich zu einem wertvollen Leistungsträger entwickelt, wurde in der Laudatio deutlich.
Parallel zum Spielbetrieb hat er aber auch schon früh Funktionärsaufgaben übernommen. Mit seiner Pressearbeit prägt er seit sage und schreibe 36 Jahren das Bild des Mainburger Handballsports in der Öffentlichkeit. Gelobt wird sein „Talent für schnittige Formulierungen, gepaart mit der notwendigen Emotion“, die den Leser mitten ins Spielgeschehen versetzen. Von 2004 bis 2010 übernahm er das Jugendtraining.

Die Resultate kann man heute noch in der ersten Herrenmannschaft bewundern. Die damaligen Schützlinge Christoph Würfl, Alexander Rieder und ebenso seine Söhne Hannes und Florian sind Leistungsträger der Gegenwart.
Auch in die Abteilungsführung hat ihn sein Weg geführt. Erstmalig als Stellvertreter bis 2004. Und anschließend nochmals von 2014 bis heute. Und wie sich herausstellte, hat sich die Mischung aus Jung und Alt überaus gut bewährt. Die Mainburger Handballer spielen wieder höchstklassig, haben eine Vielzahl Mannschaften im Spielbetrieb und dürfen Stolz auf ihre Leistungen sein. „Die Stimmung und das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Abteilung sind hervorragend. Diesen Erfolg hast Du maßgeblich mitgeprägt“, betonte Alexander Hauf. Seit 2015 kümmert sich Möser um das Kampfgericht und steht - getreu seinem Motto „Wenn’s brennt bin ich da“- auch als Ersatz bzw. Co- Trainer der Herren zur Verfügung. Verbundenheit, Engagement, Organisationstalent und Hilfsbereitschaft zeigen sich auch in den vielen unzähligen gesellschaftlichen Aktivitäten der Abteilung. Und im alljährlichen „HaDo“-Turnier stellt er seinen Kampfgeist mit dem kleineren Filzball und Tennisschläger unter Beweis.

Hatte Martin Möser im Jahr 1990 den Ehrenbrief des TSV mit Silbernadel erhalten, folgte 14 Jahre später die Auszeichnung mit dem Ehrenbrief mit Goldnadel. In Anbetracht seiner großen Verdienste um den TSV Mainburg folgte nun die Ernennung zum Ehrenmitglied. Der TSV-Vorsitzende verband damit die Hoffnung, dass er dem Turnverein und der Handball-Familie noch lange Jahre treu bleibt.

 

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