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Start Hauptverein Neuigkeiten Mitarbeitertreffen 2011 - Ehrungen mit Silber- und Goldnadel
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TSV verleiht Ehrenbriefe mit Silber- und Goldnadel an verdiente Sportler

 Ehrentraeger 2011

Fünf weitere frischgebackene Gold- und Silbernadelträger zählt der TSV seit dem Mitarbeitertreffen.
Die Vorstandschaft mit Hans Bachner (2.v.l.) , Alexander Hauf und Ulrike Simon (v.r.). gratulierte.

Das Jahr 2011 war für den TSV 1861 ein ganz besonderes Jahr. Zum 150-jährigen Jubiläumsjahr präsentierten sich viele Abteilungen mit einem Event und haben damit beste Werbung für sich und den Turnverein als Ganzes be- trieben. Beim Mitarbeitertreffen am Freitag im „Dojo“ gab es dafür nochmals den Dank des Vorstandes zu hören. Gleichzeitig erhielten vier verdiente Mitglieder den Ehrenbrief mit Goldnadel. Zudem gab es einmal „Silber“.

„Ein Jahr mit so vielen Ereignissen lässt sich nur bewältigen, wenn viele helfende Hände mitarbeiten“, lobte TSV-Vorsitzener Hans Bach ner. „Unser TSV Mainburg mit seinen 20 Abteilungen kann nur deshalb so mit Leben erfüllt sein, weil wir neben einem zeitgemäßen, attraktiven Mix an Sportarten viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben, die unheimlich viel Herzblut und Leidenschaft in ihre Aufgabe legen.“
Von den jetzt erreichten 2500 Mitgliedern sind etwa ein Drittel Kinder und Jugendliche. Kein Wunder, dass auch das 2500. Mitglied ein Kind war: die kleine Julia Viktoria Leu aus Aiglsbach, die sich vor einigen Wochen den Tänzern ange- schlossen hat. Bachner hieß die junge Dame mit einem Geschenk willkommen.
Den gut ausgebildeten Trainern und Übungsleitern gelinge es bestens, den Nachwuchs zu begeistern, lobte der TSV-Chef. Und das schlage sich auch in Erfolgen nieder, die an diesem Abend im Rahmen der Jugendsportlerehrung ihren Niederschlag fanden. „Euer Ehrgeiz und euer Trainingseifer im letzten Jahr hat sich gelohnt. Auf die erreichten Erfolge könnt ihr, aber auch eure Trainer, Betreuer und natürlich eure Eltern stolz sein. Und der Verein ist es natürlich auch.“

Bei den Ehrungen ging der Ehrenbrief mit Goldnadel an Karl Plass. Seit 1973 Mitglied, liegen seine Wurzeln in der Judoabteilung, wo er immer noch eine tragende Säule ist. Anfang der 90er Jahre verschrieb er sich der Kampfkunst Thai-Chi. 2002 gründete Plass die Unterabteilung Selbstverteidigung der Judokas. Den ersten Selbstverteidigungskurs für Frauen rief er zwei Jahre später ins Leben. Östliche und westliche Kampfkünste führte er 2007 zur heimischen Art der Selbstverteidigung mit dem Namen „Bado“ (ba für ba- juwarisch, do für der Weg) zusammen.

Ebenso dem Judosport verschrieben hat sich Heinz Heidenreich. Von 1985 bis 1996 war er aktiver Kämpfer in der Bezirks- und Bezirksoberligamannschaft des TSV. 1994 hat er die Prüfung zum 1. Dan abgelegt, ist seither auch Seniorenleiter. Seine in Ingolstadt erworbene Kampf- und Technikerfahrung konnte er viele Jahre im Erwachsenen-Training umsetzen. Seit vier Jahren hat er die „Ü 30“ fest im Griff. Und auch die von ihm ins Leben gerufene Wiedereinsteiger- und Erwachsenen-Anfängergruppe erfreut sich wachsenden Zuspruchs.

Mehr als 15 Jahre bringt sich Sebastian Ecker in verantwortlicher Weise bei der Schwimmabteilung ein, wofür er ebenso „Gold“ verliehen bekam. Von 1996 bis zum Jahre 2004 fungierte er als stellvertretender Abteilungsleiter, seither an der Spitze. Als Kampfrichter, Starter und Schwimmrichter ist er zudem regelmäßig am Beckenrand aktiv. Der ausgezeichnete Ruf der Abteilung gründet sich auch auf die Jugendarbeit, auf die Ecker großen Wert legt. Maßgeblich beteiligt ist die Abteilung am 24-Stunden-Schwimmen, das heuer bereits zum 9. Male stattfand.

Über den Ehrenbrief mit Goldnadel durfte sich auch Paul Braun sen. freuen. Seine vielfältigen Aktivitäten beim Turnverein reichen Jahrzehnte zurück. In der Schwimmabteilung war er seit Ende der 70er Jahre vor allem in der Jugendarbeit äußerst aktiv, brachte sich ab 1983 auch als Jugendtrainer ein. Als Fahnenträger stellt er sich seit dem Jahre 2000 zur Verfügung, ist seither bei vielen Anlässen dem TSV vorangeschritten und damit quasi Aushängeschild. Das Amt erfordert neben Kraft und Ausdauer auch ein hohes Maß an Zuverlässigkeit. All diese Eigenschaften habe Braun in den vergangenen elf Jahren verkörpert, richtete sich das Lob an ihn.

Träger der Silbernadel ist seit Freitag Horst Menschig. Vier Jahrzehnte ist er der Handballabteilung eng verbunden. In der Jugend schaffte er die Berufung in die Bayernauswahl und nicht minder erfolgreich verlief seine aktive Zeit als Spieler der ersten Herrenmannschaft ab 1983, zum Ende der aktiven Zeit auch in der Zweiten und der AH. Viele Erfolge begleiteten diese Zeit. Fünf Jahre war Menschig auch als Schiedsrichter aktiv. 1998 hat er als Trainer die weibliche B-Jugend übernommen, heuer die Damen. Seit 2002 sorgt er als Spielleiter für den reibungslosen Ablauf des Spielbetrieb mit aktuell elf Mannschaften.

 

Quelle: Hallertauer Zeitung, Georg Hagl