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Start Leichtathletik

Erfolgreiche Mainburger Leichtathleten bei der Landshuter Schülertriade

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Pokale für die Gesamtsieger Hanna Ertl, Sebastian Müller, Johannes Hintermeier und Manuel Filary

Mit insgesamt 19 Teilnehmen gingen die jungen Leichtathleten, beim zweiten Wettkampf der 19. Landshuter Schülertriade an den Start. Begleitet und betreut wurden sie von ihren, teils auch ehemaligen Trainer/innen Ruth, Hans-Jürgen, Tina, Gabi und Sepp. Nachdem beim ersten Wettkampf schon recht gute Ergebnisse erzielt worden waren, standen die Chancen für den letzten Wettkampf der Triade recht gut.

Teilnehmer Triade 06.03.16

Die jungen Leichtathleten des TSV 1861 Mainburg bei der 19. Landshuter Schülertriade beim ETSV 09 Landshut

 

Im Alternativ-Vierkampf, der sich aus 30 m Hindernislauf, 30 m Sprint aus der Bauchlage, Standweitsprung und Softspeerwurf zusammensetzt, waren maximal 200 Punkte zu erreichen.

Teilnahmeberechtigt waren alle Mädchen und Buben zwischen 7 und 12 Jahren. Neben den Tagessiegen winkte am Ende der Veranstaltung den Altersklassen-Gesamtsiegern (die Sieger nach Punkten der beiden Wettkämpfe) die Gewinnerpokale und den Leichtathleten des besten Vereins der Gesamtpokal.

Die Triade ist genau die richtige Veranstaltung, um zum ersten Mal Wettkampfluft zu schnuppern. Genau das nutzte auch der achtjährige Georg Zierer und erkämpfte sich bei seinem ersten Wettkampf mit 181 Punkten gleich den dritten Podestplatz und damit die Bronzemedaille, wobei er auffallend schnell im Sprint war. Nur einen Punkt weniger hatte sein Vereinskamerad Sebastian Müller, der den ersten Wettkampf im November mit 188 Punkten gewonnen hat. Mit einer Summe von insgesamt 368 Punkten konnte er damit den Gesamtsieg der M8 für sich verbuchen und bei der Siegerehrung strahlend seinen Pokal in Empfang nehmen. Der gleichaltrige Daniel Pitzl hatte nach den vier Disziplinen 165 Punkte auf seinem Konto und konnte damit mit dem Rang acht und einen 5. Rang in der Gesamtwertung sehr zufrieden sein.

In der AK M11 hatten die Mainburger zwei Leichtathleten am Start. Ole Donnermeyer, der sich in seiner Leistung gegenüber dem letzten Wettkampf um 8 Punkte verbessern konnte. Platz drei mit 185 Punkten ging an Johannes Hintermeier, dem es dennoch reichte, um mit insgesamt 376 Punkten und 4 Punkten Vorsprung vor seinen Konkurrenten vom DJK SV Altdorf den Pokal nach Hause zu holen. Manuel Filary, der einzige Mainburger U12er, der noch bei der Triade antrat, holte sich mit 194 Punkten den Tagessieg und mit den 187 Punkten aus dem ersten Wettkampf den Gesamtsieg und damit den Pokal in seiner Altersklasse.

Insgesamt waren mehr Mädchen als Buben am Start, so dass die jungen Mainburger Leichtathletinnen mit zahlenmäßig mehr Konkurrentinnen zu kämpfen hatten. Das stärkste Teilnehmerfeld stellte die W10 mit 23 Teilnehmerinnen dar. Entsprechend lang zogen sich die einzelnen Disziplinen hin. In der Altersklasse W8 starteten vier Mainburgerinnen. Nila Scherbaum erreichte mit 174 Punkten Platz fünf, wobei sie mit 20 Punkten im Standweitsprung gemeinsam mit der Tagessiegerin die weitesten Sprünge hingelegt hatte. Platz neun ging an Klara Nemetschka, die bereits im November beim ersten Wettkampf teilgenommen hatte. Etwas weiter hinten rangierten die gleichaltrigen Theresa Hartmeier und Lara Donnermeyer.

Die Goldmedaille in der AK W9 ging Hanna Ertl mit 194 Punkten und mit den 191 vom November bedeutete dies auch gleichzeitig den Gesamtsieg. Dem Pokal konnte sie am Ende des Wettkampftages stolz in Empfang nehmen. Ihre Zwillingsschwester Katharina verpasste nur knapp einen Podestplatz. Isabel Altwasser belegte den sechsten Rang und etwas weiter hinten in der Platzierung war Lisa Fankhauser und Helena Hanus zu finden. Beide hatten allerdings nur am 2. Wettkampf teilgenommen. Isabella Wittmann und Sina Willnauer waren Feld der W10 mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen die einzigen Mainburgerinnen. Für Isabella war es ihr erster Wettkampf und sie kann mit ihrem Ergebnis recht zufrieden sein. Etwas nach ihr rangierte Sina. In der Klasse W11 startete Sarah Laible. Mit 168 Punkten hieß es für sie zum Schluss Rang sieben. Ein paar Plätze weiter hinten in der Rangfolge war Regina Hartmeier zu finden.

 

Pokalsieger 19.Schülertriade -06.03.16

Die vier Pokalsieger Manuel Filary , Johannes Hintermeier, Sebastian Müller und Hanna Ertl (von links) mit dem Leichtathletik-Maskottchen

 

Abschluss und für viele der Höhepunkt ist immer die Biathlonstaffel – eine Kombination aus Hindernislauf und Abwurf von Pylonen. Für Mainburg waren insgesamt 4 gemischte Staffeln gemeldet.

Da bei den Staffeln der 10-12-Jährigen eine Läuferin gefehlt hat, musste in der Staffel Mainburg II die neunjährige Hanna Ertl einspringen. Gemeinsam mit Sina Willnauer, Ole Donnermeyer und Isabella Wittman brauchten insgesamt 5:05,3 Minuten .

4:51,8 Minuten benötigte Mainburg I mit Sarah Laible, Regina Hartmeier, Johannes Hintermeier und Manuel Filary und belegte damit Platz zehn.

Die Staffel Mainburg I der 7-9 Jährigen war von allen Staffeln die Erfolgreichste. Lag es auch daran, dass die wenigsten Strafrunden aufgrund von Fehlwürfen zu laufen waren? Sebastian Müller, Isabell Altwasser, Georg Zierer (er lief wie eine „Rakete“) und Kathi Ertl brauchten 4:28,5 Minuten und erhielten dafür die Bronzemedaille. So war auf dem Siegertreppchen doch noch eine strahlende Katharina zu sehen, die endlich ihre ersehnte Medaille umgehängt bekommen hat.

Mainburg II dieser Altersklasse mit Daniel Pitzl, Theresa Hartmeier, Klara Nemetschka und Nila Scherbaum brauchten insgesamt 5:36,3 Minuten und landeten dabei leider auf den hinteren Rängen.

Zusammenfassend kann man von einem sehr erfolgreichen Wettkampftag sprechen. Auch wenn nicht jede(r) auf den vorderen Rängen landen konnte und auch wenn der Pokal für den erfolgreichsten Verein nicht zu gewinnen war. Schließlich waren die konkurrierenden Vereine wie Altdorf, Landshut und Ergoldsbach mit wesentlich mehr Leichtathleten angetreten. Die Mainburger hatten in manchen Altersgruppen keine/n Starter/in, so dass nicht mal die Chance zu punkten gegeben war. Aber das Wichtigste war, dass sich keine/r verletzt hat und dass alle mit Freunde beim Wettkampf waren.

 

 

 

Bayerische Cross - Südbayerische Halle - Niederbayerische Cross: Leistungen zeigen nach oben

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Bayerische Crosslaufmeisterschaften:

Tobias Dumsky und Michael Hintermeier mit guten Läufen

Die Mainburger waren mit zwei Läufern angereist, einer fehlte wg Skilager. Markt Indersdorf war wie schon oft der Austragungsort und bot auch heuer wieder eine fordernde Strecke sowie perfekte Organisation samt eigens ausgesuchter Musik für jeden Akt der Wettkämpfe und Dampfstrahler zur Reinigung der Spikes-Schuhe der Athleten. Letzteres wurde nach den Wettkämpfen mehr als erforderlich wie sich herausstellte.

Als erster musste Michael Hintermeier über zwei Runden von je 1200 m ran. In einem Feld von über 40 Startern der U16, mehr als die Hälfte gehörten zu seinem Jahrgang M14, galt es seine Kräfte richtig einzusetzen – nicht zu viel auf Reserve behalten, aber auch nicht inflationär damit umzugehen. Michael schaffte einen konstanten Lauf und kam als neunzehnter seiner Altersklasse ins Ziel. Bei seiner Premiere auf Bayrischen Meisterschaften waren er und die Trainer mit der Zeit und dem unerwartet geringen Abstand auf das Mittelfeld sehr zufrieden.

 

Bild 7 Bayerische Michael HintermeierBild 8 Bayerische Tobi Dumsky

Michi Hintermeier (linkes Bild) blieb während des gesamten Rennens sehr gut an den Vorderleuten dran. Rechtes Bild: Tobias Dumsky (284) führt "seinen" Pulk an. 

Tobias Dumskys Altersklasse U18 absolvierte gemeinsam mit der U20 eine Runde mehr, also 3600m. Nach zwei Wochen Trainingsausfall wegen Erkältung im Januar war er noch nicht wieder beim vollen Leistungsvermögen angelangt, doch auch er kam mit dem Kräftehaushalt gut zu recht und erkannte den für ihn an diesem Tag richtigen Pulk. Er schloss sich diesem an und konnte seine Position bis zum Ende des Laufes halten (Platz 26).

 

Bild 9 Bayerische Team 

Gut lachen nach getaner Arbeit: Michael Hintermeier, Trainer Sepp Wittmann, Tobias Dumsky (v.l.)

 

Niederbayerische Crosslaufmeisterschaften:

Einstand im Freien gelungen

Eine Woche vor der Bayrischen waren drei Mainburger Läufer nach Ruhstorf gefahren, um auf der Niederbayrischen Meisterschaft im Crosslauf einen ersten Test im Freien zu absolvieren. In der M14, in der die relativ kurze Distanz von 1250m gelaufen wurde, zeigte Tobias Petz einen problemlosen Lauf, nach dem er sich ein wenig über einen erneuten vierten Platz ärgerte. Michael Hintermeier lief ein beherztes Rennen und kam auf Platz 5. Damit und auch mit dem Abstand auf Tobi war er sichtlich zufrieden. Im unerwartet großen U18-Feld konnte Tobias Dumsky, erst seit kurzem von einer Erkältung genesen, das hohe Anfangstempo nicht mitgehen, danach hielt er den Abstand zur Gruppe vor ihm konstant und war mit diesem Teil des Rennens sehr zufrieden, ebenso angesichts der Umstände mit Platz 7 von 18 Teilnehmern.

 

Südbayerische U16-Hallenmeisterschaften:

Drei vierte Plätze und gute Leistungen – Sebastian Müller immer schneller

In der Münchner Lindehalle waren fünf Mainburger Athleten am Start. Die Erwartungen wurden teils übererfüllt, teils nicht ganz erreicht, also ein typisches Hallensportfest. Sehr zufrieden war Sebastian Müller, der über 60m einen tollen Vorlauf hinlegte und mit einer Steigerung auf 8,13sec den Endlauf erreichte. Dort blieb er mit 8,20sec erneut unter seiner alten Bestmarke und wurde Achter. Auch Tobias Petz und David Summerer liefen gute Zeiten (8,43/8,69sec). Weniger zufrieden war Veronika Priller mit 8,66sec, doch zumindest hat sie nun die Quali für die Bayrischen U18-Meisterschaften des nächsten Jahres schon in der Tasche und das Minimalziel Zwischenlauf, erreicht.

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Zwei vierte Plätze gab es für Veronika Priller (2.v.l.), Sebastian Müller (ganz rechts) schaffte überraschend den Einzug ins Finale über 60m.

Veronika schaffte danach über 60-m-Hürden eine schöne Steigerung auf 9,67sec, wobei noch mehr drin war, denn an der dritten Hürde lag sie noch in Führung, verlor aber dann die Linie. Überraschend war bei den Buben der M14 Sebastian Müller über die Hürden schneller als Tobi Petz, der nicht an die Trainingsläufe anknüpfen konnte, hier fehlt noch etwas Routine (10,56/10,71sec/ Plätze 6 und 8). Eine Medaille sollte es für Veronika Priller im Kugelstoßen geben, denn sie startete von einem als „sicher“ angesehenen 2. Platz der Meldeliste aus. Doch es war nicht ihr Tag und es kam ein weiterer vierter Platz dazu (10,70m). Besser leben mit seinem Ergebnis konnte David Summerer, der 7,91m ohne echte Vorbereitung hin bekam (Platz 11). Er wartet mehr auf die Freiluftsaison und das Diskuswerfen, doch auch mit der Kugel sollte er noch zulegen können, wenn die Technikumstellung verarbeitet ist.

Wie immer kamen die Mittelstrecken am Schluss. Über 800m lieferte Tobias Petz ein tolles Rennen, in dem sich immer an den richtigen Stellen einreihte. Er steigerte sich auf 2:23,60 und auch dieser vierte Platz war gut aber nicht optimal, denn ein Fast-Sturz nach einer Behinderung im Endspurt vereitelte eine Medaille. Auch Michael Hintermeier lief ein gutes Rennen und verbesserte sich leicht auf 2:47,44, wobei er mit einem sehr flotten Endspurt andeutete, dass da auch noch mehr geht.

Unterm Strich waren drei 'Holzmedaillen' weniger als erwartet, doch andererseits fehlte nur wenig zu drei richtigen Medaillen, was die Erwartungen übertroffen hätte. Insofern kann und muss man mit der Ausbeute zufrieden sein, zumal die generelle Entwicklung aller Starter nach oben zeigt.

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Zuschauen bei den Gegnern gehört auch dazu, hier Sebastian, Tobi und David im 60-m-Sammelraum

 

 

2 Medaillen auf Bayerischen Meisterschaften

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Dreimal Bayerische Meisterschaften:

Veronika Priller und Philipp Artinger holen die ersten Medaillen in der Halle und im Winterwurf – Sebastian Müller bestätigt Qualifikation – Lea Stark und Tobias Dumsky im Pech

Für U16 und U18 brachten die Teilnahmen an den ersten drei Bayrischen Meisterschaften des Jahres zwei Medaillen, doch nicht alles verlief nach Plan. Unglücklich verlief die Bayrische U18-Hallenmeisterschaft in Fürth: Als Tobias Dumsky am ersten Tag mit Fieber erwachte und gar nicht erst mitfuhr, verpasste er ein Rennen gegen die richtigen Gegner im richtigen Tempo. Ärgerlich, denn als Mittelstreckler muss man manchmal eine Weile warten, bis der Rennverlauf wieder passt. Lea Stark gelang über 60m ein Lauf mit Jahresbestleistung aber deutlich unterhalb der Erwartungen. Am zweiten Tag wartete die 200-m-Strecke auf sie und hier kam es knüppeldick. Muskelfaserriss und obendrein noch Disqualifikation wegen Betreten der inneren Bahnmarkierung, 3-4 Wochen ungeliebtes Alternativprogramm mit Aquatraining, Radfahren und Crosstrainer warten auf sie. Veronika Priller wollte nach sehr gutem Einstoßen im Kugelstoßwettkampf gar nix gelingen und sie hatte den schwächsten Wettkampf seit langem (10,47m/ Platz 6). So fuhr man mit leeren Händen nach Hause und nahm sich vor, eine Woche später besser ab zu schneiden.

 

 

KugelstoÃen Veronika

BM Winterwurf16. Philipp Abwurf

Je eine Bronzemedaille holten Veronika Priller und Philipp Artinger im Kugelstoßen (Halle) und Speer (Winterwurf)

 

Das gelang auf der Bayrischen U16-Hallenmeisterschaft in München zum Teil. Veronika Priller unterstrich ihre enormen Fortschritte im Kugelstoßen, als ein erneut suboptimaler Wettkampf reichte, um die erwartete Bronzemedaille zu holen (10,67m), die erste auf einer Bayrischen Hallenmeisterschaft. Sebastian Müller bestätigte seine Qualifikation und verbesserte sich über 60m noch einmal um eine Hundertstel Sekunde (8,28sec). Ein guter Einstand auf seiner ersten 'Bayrischen', auf der er hauptsächlich Gegner hatte, die ein Jahr älter sind, denn für seine eigene Altersklasse gibt es keine Hallen-BM. Gar nicht zufrieden war Veronika mit ihren Zeiten über 60m und 60m Hürden, beide Läufe misslangen aus unterschiedlichen Gründen. In zwei Wochen hat sie auf der Südbayrischen Meisterschaft die nächste Gelegenheit, den erwarteten Sprung nach vorne zu machen, der sich vor allem im Hürdensprint abzeichnet. Ebenfalls qualifiziert war Lea Stark auf beiden Sprintstrecken, sie konnte aber wegen des Muskelfaserrisses nicht antreten.

Eine Premiere gab es für Philipp Artinger, der sich zur Teilnahme an der Bayrischen Winterwurf-Meisterschaft in Wiesau entschieden hatte. Dorthin kamen wie üblich zahlreiche Bayrische Meister und deshalb auch die BLV-Wurftrainer, mit denen man in der gelassenen Atmosphäre eines reinen Wurfwettkampfs gut ins Gespräch kam. Als Neu-U18-er musste Philipp erstmals mit dem schwereren 700-g-Speer werfen und bekam dies sehr gut hin. Platz 3 war zwar schon vor dem Wettkampf sicher, da außer zwei Bayrischen Meistern nur Philipp in der U18 antrat, doch es stimmten auch die Weiten. Philipps winterbedingter Abfall gegenüber der Vorjahresleistung war geringer als der der namhaften Konkurrenten und am Ende stand eine gute Serie mit 41,47m als bestem Versuch. Um eine interessante Erfahrung reicher fuhr er heim und kann der Saison zuversichtlich entgegen sehen.

 

BM Halle U16. Veronika mit Elina NeblBM Winterwurf16. Philipp mit Urkunde und MedailleBM Winterwurf16.Siegerehrung U18

 

Starker Start in die Hallensaison für U16 – Sebastian Müller überrascht mit Quali für Bayrische – Mä

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Starker Start in die Hallensaison für U16 – Sebastian Müller überrascht mit Quali für Bayrische – Mädchen halten bei U18 mit – Mittelstreckler gut im Plan

 

Den frühestmöglichen Einstieg in die Hallensaison wählten die U16-Mädchen Lea Stark und Veronika Priller, indem sie auf der Südbayrischen U18-Hallenmeisterschaft in der nächsthöheren Altersklasse antraten. Hier ging es zunächst um den Sprint. Die 60m fielen etwas besser aus als vor fünf Wochen beim Test in Fürth, beide landeten zeitgleich mit 8,71sec im Mittelfeld der vorwiegend 1-2 Jahre älteren Läuferinnen. Veronika ging danach sofort zum Kugelstoßen und schaffte auf Anhieb eine neue Bestleistung von 11,35m, ein weiterer Versuch war fast genauso weit und Veronika wurde damit Fünfte. Das gibt Zuversicht für die kommenden Wochen, denn mit etwas mehr spezifischer Vorbereitung dürften weitere Steigerungen drin sein.

Das Munich Indoor Meeting war dann eine Woche später der Auftakt für die meisten anderen Mitglieder der Trainingsgruppe U16/18 sowie für knapp 700 Athleten aus nah und fern. Die Mainburger U16 war fast komplett angetreten und hatte den besten Saisoneinstieg seit dem Bestehen der Trainingsgruppe. Neben guten Steigerungen in sämtlichen Disziplinen gab es zwei Last-Minute-Qualifikationen für die Bayrischen U16-Hallenmeisterschaften in zwei Wochen. Die von Lea Stark über 60m Hürden war erwartet worden, sie blieb mit 9,98sec sehr deutlich unter den geforderten 10,20sec. Dies war Platz 8, die bereits qualifizierte Veronika Priller wurde Sechste in 9,85sec. Tobias Petz lief sein erstes Hürdenrennen und hatte mit 10,78sec eine überraschend schnelle Premiere (6.Platz). Eine große Überraschung war über 60m die BM-Qualifikation von Neu-U16-er Sebastian Müller, da die Norm auf den älteren Jahrgang zugeschnitten ist. Mit 8,29sec war er erneut schneller als die ein Jahr älteren Mädchen und erreichte den Endlauf und dort Platz 8, ein toller Auftakt! Hannes Gerl und Michael Hintermeier liefen ebenso Bestleistung (8,98/10,19sec) wie der einzige angetretene U14-Athlet Julian Minz, der mit 9,01sec so schnell wie noch nie war und der erste Maiburger M13-Läufer werden könnte, der die 9 Sekunden unterbietet.

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Die Mainburger Gruppe beim Saisonauftakt in München. Es fehlt Julian Minz, der schon abgereist war. Vorne rechts Sebastian Müller, der in zwei Wochen an seiner ersten Bayrischen Meisterschaft teilnehmen darf.

 

Die U16-Mädchen konnten im Flachsprint noch nicht die erhoffte Leistung abrufen, sie laufen bislang schneller wenn entweder Hürden im Weg stehen oder der Start in einer Kurve erfolgt. Das ist beim 200-m-Lauf der Fall, für den Lea Stark erneut in der U18 antrat. Darauf hatte sie sich schon lange gefreut, denn sie ist eine starke Kurvenläuferin und mag diese Strecke sehr. Trotz Müdigkeit von den Rennen davor gewann sie ihren Zeitlauf mit starkem Beginn und tollem Finish, ein sehr guter Platz im Mittelfeld in 28,19sec war der Lohn. Weitsprung bestritten Hannes Gerl, der mit 4,00m neue Bestleistung sprang, Julian Minz, der in jedem Sprung rund 70cm zu früh absprang und 3,66m schaffte sowie Sebastian Müller, der drei ungültige Versuche hatte. Julian nahm auch am Hochsprung teil, wo er nach sicher bewältigter Anfangshöhe (1,20m) überraschend ausschied. Hier fehlt den Mainburgern im Winter jedes Jahr das Anlauftraining, das nur in der Halle geübt werden kann, die Art, wie gesprungen wurde, war jedoch durchaus erfreulich.

Gleich zweimal ging Veronika Priller im Kugelstoßen der Mädchen an den Start und legte eine tolle Serie hin. Sie holte zunächst Silber in der U18 mit neuer Bestleistung von 11,71m, bevor sie am Ende des Tages in ihrer eigenen Altersklasse W15 gewann und sich dabei noch mal steigerte (11,75m). Hannes Gerl schaffte auf Anhieb 9,18m mit der 4-kg-Kugel und wurde Fünfter der M14 vor Sebastian Müller, der knapp unter der 8-m-Marke blieb (7,78m), beide blieben damit nur knapp unter ihren letztjährigen Bestleistungen mit der 3-kg-Kugel. Witzig dabei, dass Sebastian ein Meter mehr gutgeschrieben wurde (8,78m) was an der Reihenfolge allerdings nichts änderte.

Munich Indoor 16. Siegerehrung Kugel Veronika

 Im Kugelstoßen immer stärker wird Veronika Priller, hier als Siegerin der W15.

Erfreulich verliefen auch die 800-m-Läufe. Die Neu-U16-er Tobias Petz und Michael Hintermeier schafften schöne Steigerungen auf 2:25,86 bzw. 2:47,82, wobei beide taktisch klug liefen und in jeder Rennphase die richtigen Entscheidungen trafen. Dass sie im Winter gut trainiert hatten, war ihnen auch beim Laufstil anzusehen, sie liegen beide sehr gut im Plan was ihre Saisonziele anbelangt. U18-Läufer Tobias Dumsky startete über 800m und verbesserte sich mit einer Zeit leicht über seiner Bestleistung gegenüber der Startliste um einen Platz (4.), eine gute Vorübung für die 3000m eine Woche später.

 

 

Erster E-Kader Lehrgang

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Am Sonntag war es soweit, der erste E-Kader Lehrgang für die 4 Kader Athleten Sebastian Müller, Hannes Gerl, David Summerer und Tobias Petz stand auf dem Terminplan und fand im Robert Koch Gymnasium in Deggendorf statt. Zur selben Zeit fand im ganzen Schulkomplex auch eine große Jobmesse statt, was anfänglich zu chaotischen Szenen bei der 'Turnhallen-Suche' führte, da die üblich Wege durch die Schule sämtlich verschlossen waren.

Das Programm war vielseitig und anspruchsvoll, was die Athleten teilweise erst am folgenden Montag bemerkten. Am Vormittag standen Übungen mit dem Medizinball, Bodenturnen und eine Hinführung zum Weitsprung auf dem Plan. Während dieser Zeit waren die begleitenden Trainer und Betreuer angehalten, einen Zirkel für den Nachmittag zusammenzustellen. Am Nachmittag liefen 3 Programme parallel. Jeweils eine Gruppe genoss ein Sprinttraining, die zweite Gruppe übte sich in Rhythmisierung und die dritte Gruppe durchlief den Zirkel. Der Zirkel bestand aus 15 Stationen und sämtliche Athleten nahmen sehr konzentriert teil; was u.U. mit daran lag, daß jede Station von mindestens einem Trainer betreut wurde und es überall genaue Anweisungen gab, was wie zu tun sei. So verging ein sehr interessanter Tag sehr schnell und die Athleten freuen sich auf den nächsten Lehrgang, der im Dezember stattfinden wird.

 

E-Kader Athleten resE-Kader Sitzkreis

Die E-Kader Athleten des Bezirks Niederbayern beim Gruppenbild und beim abschliessenden Sitzkreis

 

 


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