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Guter Saisonabschluss auf Talentiade und Wurfmeetings

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Zwei Wurfmeetings und die Talentiade waren die letzten Wettkämpfe der Mainburger Leichtathleten in der alten Saison, sie brachten noch einige gute Ergebnisse. Am wichtigsten war natürlich die Berufung in den E-Kader, den vier Buben aus dem Jahrgang 2002 erreichten. Gute Würfe gab es zusätzlich auf zwei Wurfmeetings.

Niederbayrische Talentiade:

Erneut vier E-Kader-Nominierungen für Mainburger Leichtathleten.
Tobi Petz und Sebastian Müller mit Tagessiegen und vorderen Platzierungen

Der E-Kader ist die erste Förderstufe des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und wird auf Bezirksebene durchgeführt. Für Niederbayern erfolgte die Sichtung erneut in Passau und die Mainburger hatten 6 Buben angemeldet. Zwei waren kurzfristig erkrankt, die anderen fuhren mit zwei Trainern um sieben Uhr morgens los. Nach einem Aufwärmen mit turnerischen Elementen wurden die Basisfähigkeiten getestet: 30-m-fliegend, Ballschocken vorwärts, 5-er-Sprunglauf und ein Cooper-Test für die Ausdauer waren die vier Disziplinen. In zweien davon lieferten die Mainburger das beste Buben-Ergebnis, Sebastian Müller war der schnellste Sprinter und Tobi Petz der beste Springer. Da Tobi auch das drittbeste Laufergebnis hatte und bei Schnelligkeit und Schocken ziemlich weit vorne lag, schaffte er insgesamt den dritten Platz, nur einen Punkt hinter dem Sieger. Er holte damit die beste Mainburger Platzierung, die jemals erzielt wurde. Nur zwei Punkte dahinter kam Sebastian auf Platz 5.

Julian Minz und Michael Hintermeier schafften in drei Disziplinen die erhofften Ergebnisse, mussten aber leider im Cooper-Test unerwartet Punkte liegen lassen. Von den kurzfristig Erkrankten hatte Hannes Gerl aufgrund einer starken Saison von Haus aus eine Wildcard, seine Nominierung war also gesichert. Groß war die Freude, als auch David Summerer aufgrund seiner Saisonleistungen nominiert wurde, sodass die Mainburger erneut zu viert im Kader vertreten sind.

Talentiade1

Die Mainburger Athleten nach der Talentiade. v.l.n.r.: Tobi Petz, Sebastian Müller, Julian Minz und Michael Hintermeier

Talentiade2

Rekordbeteiligung herrschte in Passau, wo über 80 Athleten zu E-Kader-Sichtung erschienen waren

 

Wurf-Meet-IN und Herbst-RausWURF: das Beste kommt am Schluss.

Veronika Priller erstmals über 11m mit der Kugel
Guter Einstand für Lucia Malinak mit dem Diskus
Sebastian Müller überrascht
Philipp Artinger steigert sich auf 46,45m.

Eine recht kleine Gruppe startete in Ingolstadt beim traditionellen Wurf-Meet-IN, u.a. wegen der parallel laufenden Talentiade. Veronika Priller konnte nach eher bescheidenem Auftakt im Diskuswerfen eine Bestleistung mit dem Speer erzielen (24,89m), ehe ihr im Kugelstoßen mit 11,26m der Durchbruch gelang, auf den man schon eine Weile gewartet hatte. Lucia Malinak bestritt den ersten Leichtathletik-Wettkampf überhaupt und kann mit ihren Leistungen im Kugelstoßen (8,56m) und Diskuswerfen (22,12m) sehr zufrieden sein, mit dem Diskus schaffte sie auf Anhieb einen Platz in der Bayrischen Bestenliste der Top20. Im Speerwerfen war leider nur der kürzeste Wurf gültig, da ist noch deutlich mehr drin. Gefreut hat sich auch Tobias Dumsky, der gleich am Anfang erstmals über 10m Kugel stieß (10,03m) und auch eine gute Serie hatte, bevor er später mit den Diskus einen guten Wettkampf ohne neue Highlights hatte.

Eine Woche später war dann in Oberschleißheim die allerletzte Wurfgelegenheit der Saison. Sie wurde von den Mainburgern erstmals besucht. Einige hatten sich noch etwas vorgenommen und wollten ihre Bestleistungen steigern, was teils auch recht gut klappte. Die größte Überraschung lieferte Sebastian Müller, der mit Kugel und Diskus das vereinsinterne Ranking gegen David Summerer noch umdrehte und zwei Bestleistungen aufstellte (8,55m/23,93). Für David blieb der Trost, die mehrfach knapp verfehlte 8-m-Marke ebenfalls durchbrochen zu haben und das bessere Speerwurfergebnis. Auch Tobias Dumsky konnte mit der Kugel noch eine Steigerung hinlegen (10,22m), mit dem Diskus reichte es nicht ganz. Das galt auch für Veronika Priller, die mit einer brauchbaren aber unspektakulären Weite gegen eine gute Werferin gewann und auch mit der Kugel siegte, wobei sie zum zweiten Mal über der 11-m-Marke blieb (11,14m). Mit dem Speer hingegen mißlang der erhoffte Sprung auf die interne Pool-Position, auf Platz 1 überwintert Lea Stark. Sehr zufriedenstellend verlief der Einstand des einzigen angetretenen Neu-U14-ers Jakob Stuber, der mit Kugel und Diskus ansprechende Leistungen zeigte (5,09/12,65m), während es ausgerechnet mit dem Speer, mit dem er die meiste Erfahrung hat, nicht so gut klappte.

Michael Hintermeier absolvierte ebenfalls alle drei Disziplinen und blieb in allen nur geringfügig unter der Bestleistung. Zwei Athleten hingegen waren nur zum Speerwerfen mitgefahren und für beide hat es sich gelohnt! Julian Minz steigerte sich um fast drei Meter auf 23,27m. Ganz so viel Luft war für Philipp Artinger natürlich nicht mehr, doch die neue Marke von 46,45m bringt ihn in der BLV-Bestenliste noch um einen Platz weiter nach vorne (8.). Vor allem freute er sich über die beste Serie der Saison mit vier Würfen über 45m.

Nun stehen drei trainingsintensive Monate an, in denen Kraft und Ausdauer im Mittelpunkt stehen, bevor in der Hallensaison erstmals wieder Bahnwettkämpfe folgen. Vereinzelte Crossläufe sowie der Sprint-Cup in Fürth werden für etwas Abwechslung sorgen.

Oberschleißheim15. Jakob Diskus

Jakob Stuber bei seinen ersten Würfen mit dem Diskus, er traute sich als erster Noch-U12-er an die neuen Disziplinen heran

Oberschleißheim15. Veronika Speer

 Abseits der Meisterschaften Neues ausprobieren ist einer der Reize der Herbstwettkämpfe. Hier Veronika Priller beim Speerwerfen

 

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U16 beim Ländervergleich. U14 überzeugt in München.

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Gute Ausbeute beim Ländervergleich

Philipp Artinger wirft 46,30m – Veronika Priller Dritte mit dem Diskus – Lea Stark und Alexander Weingärtner wieder fit

Aus drei Nationen bestreiten jedes Jahr fünf Teams den sog. Ländervergleich, nämlich Niederbayern, Ober- und Niederösterreich, Südböhmen und die Vysocina, eine teils böhmische, teils mährische Region in Tschechien. Die Gesamtwertung wird durch Addition aller Punkte von U16 und U18, Buben und Mädchen ermittelt, hier hielten sich die Gastgeber in Eggenfelden etwas zurück und wurden Fünfte. Aus Mainburg waren Veronika Priller, Lea Stark, Alexander Weingärtner und Philipp Artinger nominiert worden. Die meisten Punkte holte erneut Veronika Priller, die mit Kugel und Diskus deutlich näher an ihre Bestleistung heran kam als zwei Wochen zuvor beim Bezirkevergleich. Die Plätze 6 und 3 brachten 13 Punkte, das beste Niederbayern-Ergebnis bei den Mädchen. Besonders gelohnt hat sich der Ausflug für Philipp Artinger, er holte im Speerwerfen ebenfalls einen dritten Platz, legte dabei eine bärenstarke Serie hin und packte mit 46,30m eineinhalb Meter auf seine Bestleistung drauf. Diese schöne Steigerung hatte sich in den letzten Wochen schon angedeutet, nun hat es endlich geklappt und nebenbei gab es noch eine Bestleistung mit dem Diskus (29,35m).

Lea Stark und Alexander Weingärtner hatten im Sommer längere Zwangspausen und zeigten sich schon wieder recht gut in Form. Alexander war gleich viermal am Start, mit einer neuen Weitsprungbestleistung von 5,42m als stärkstem Ergebnis. Über 100m und im Hochsprung verpasste er seine Bestleistungen nur knapp, außerdem war er Teil der 4x200m-Staffel, welche Dritter wurde. Lea Stark kam in der 4x200m-Staffel und über 100m zum Einsatz, hier lief sie 30/100sec schneller als vor zwei Wochen und lag nur knapp hinter bisher deutlich schnelleren Läuferinnen. Schade für sie, dass die Bahnsaison nun schon beendet ist.

Die U16 geht ab sofort in die Vorbereitungsphase der nächsten Saison, wird dabei noch ein oder zwei Werfertage besuchen sowie den Mainburger Crosslauf.

 

Oberbayrische U14-Meisterschaft: gute Würfe und ein paar Premieren

Die letzte Gelegenheit für Freiluftwettkämpfe auf der Bahn nutzten 10 Athleten der Trainingsgruppe U14, drei davon waren die Noch-U12-er Julian Dumsky, Jakob Stuber und Manuel Filary. Für diese ging es ums Reinschnuppern in der neuen Altersklasse und das gelang recht gut. Neu für alle drei war der Speerwurf, den sie allesamt besser als erwartet beendeten, denn viel Übung hatten sie darin noch nicht. Manuel warf fast 20m (19,35m), die anderen beiden über 16m, da sollten nächstes Jahr mindestens ähnliche Weiten drin sein, wie sie die 2002-er im ersten U14-Jahr geschafft haben. Generell waren an diesem regnerischen und kalten Tag die Würfe der beste Teil der Mainburger Ergebnisse. David Summerer verbesserte sich im Speerwurf auf 27,40m und mit dem Diskus auf 23,88m, Michael Hintermeier warf erstmals über 20m mit dem Speer (22,09m). Alina Schäffler und Safiya Frass schafften je drei neue Bestleistungen mit Kugel, Diskus und Speer, wobei Alina mit Speer und Diskus sehr große Fortschritte machte (20,79m/ 18,46m). Auch Michael und David verbesserten sich leicht mit der Kugel, Safiya hatte zusätzlich auch einen guten Weitsprung knapp unter Bestleistung.

Im Hochsprung waren konnten alle drei Mainburger Teilnehmer recht zufrieden sein. Für Tobi Petz waren 1,30m ein guter Einstand, er bestritt seinen allerersten Wettkampf überhaupt. Sebastian Müller und Julian Minz konnten mit 1,30/1,25 ebenfalls recht zufrieden sein, sie schafften fast ihre Bestleistungen bei bei ziemlich unwirtlichen Bedingungen. Unter denen litten am meisten die Sprints, die allesamt etwas langsamer ausfielen als bei den letzten Wettkämpfen. Auf den Mittelstrecken hingegen hatte Tobi Petz über 800m einen guten Einstand mit 2:42,72min, Michael Hintermeier zeigte in 8:11,80min einen überraschend guten 2000-m-Lauf, ein erfolgreicher Einstieg in die längeren Strecken des kommenden Jahres.

Für die 2002-er gilt es nun, sich für die Talentiade fit zu halten, auch ein Wurfwettkampf wäre noch im Angebot, bevor sie im Januar oder Februar ihre ersten U16-Wettkämpfe bestreiten werden.

Eggenfelden 1

Team Niederbayern vor dem Ländervergleich: vorne in der Mitte Lea Stark und Veronika Priller, ganz rechts Philipp Artinger, zweite Reihe Mitte Alexander Weingärtner (173).

 

ObbU14. Tribüne1ObbU14.Aufwärmen

 Die Tribüne im Dantestadion war für die Athleten viel wert, bei den Oberbayrischen U14-Meisterschaften kam erst gegen Schluß die Sonne raus.

 

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Herbstwettkämpfe - alle Wettkampfgruppen noch gut in Form

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Die Herbstwettkämpfe sind jedes Jahr eine gute Gelegenheit zur Formüberprüfung und dafür, auch mal Disziplinen aus zu probieren, die man in der Meisterschaftssaison nicht bestritten hat. Auch mit dem Hintergedanken, sie auf weiteren Herbstsportfesten noch ein wenig zu intensivieren und Bestenlistenpflege zu betreiben. Meist herrscht eine recht entspannte Atmosphäre auf solchen Wettkämpfen und daher sind sie für diejenigen, welche in der Meisterschaftssaison erfolgreich waren, zusätzlich eine Gelegenheit, die Saison noch etwas aus zu kosten. Die Herbstsaison begann am Wochenende nach Schulbeginn, als alle Wettkampfgruppen gemeinsam beim Herbstsportfest in München antraten, wobei ein Teil 'höhere Aufgaben' zu erfüllen hatte und zum Bezirkevergleich in Friedberg nominiert war. 

 

Bezirkevergleich in Friedberg: Starke Würfe von Hannes Gerl, Veronika Priller mit hoher Punktzahl

Aus jedem Bezirk treten jährlich die besten Athleten der Altersklasse 14, verstärkt durch einzelne der AK13, zum alljährlichen Vergleichskampf aller Bayrischen Leichtathletikbezirke an, heuer in Friedberg/Schwaben. Von jedem Team starteten in 8 Disziplinen je 2 Athleten und zusätzlich eine Sprintstaffel. Team Niederbayern war auf vielen Positionen sehr stark geschwächt und belegte bei den Mädchen Platz 5 und den Buben Platz 7. Dies lag ganz sicher nicht an Hannes Gerl, einer der wenigen Buben aus dem jüngeren Jahrgang. Im Speerwerfen kam er knapp an seine Bestleistung mit dem U16-Speer heran und mit dem Diskus steigerte er sich auf 24,39m, beides brachte Plätze im Mittelfeld, ein guter Einstand gegen die ältere Konkurrenz. Sehr viele Punkte sammelte Veronika Priller, obwohl sie schwer erkältet an den Start gegangen war. Platz 2 mit dem Diskus und Platz 3 mit der Kugel waren fast ein Viertel aller niederbayrischen Punkte und die einzigen Top3-Platzierungen des gesamten Niederbayern-Teams der Mädchen. Auch Lea Stark kam zweimal zum Einsatz, über 100m und in der Staffel, welche leider – ohne Leas Zutun – disqualifiziert werden musste. Für Lea, die erst seit einer Woche wieder im Training ist, war die bloße Teilnahme schon ein Erfolg und ein kleiner Trost nach einer Saison, welche sie ganz schnell abhaken wird.

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Team Niederbayern mit Veronika Priller (hintere Reihe 4.v.r.), Hannes Gerl (1099) und Lea Stark (1113)

 

 

Gute Ergebnisse beim Herbstsportfest des MTV 1879 München  

Erstmals in diesem Jahr waren – wie schon 2014 - alle Wettkampfgruppen auf demselben Sportfest. Den Auftakt machte die U12 mit Dreikampf und 800m, hier waren alle vier wettkampforientierten Buben am Start, während die Mädchen bis auf eine Ausnahme durch Abwesenheit glänzten. U14 und U16 hatten Einzeldisziplinen zur Auswahl, durch Abstellungen für den Bezirkevergleich war diese Gruppe etwas schwächer vertreten als normal. 

Herbst MTV79. Trubel am Start 50m Buben

Großer Andrang herrschte beim 50-m-Start der U12, hier Trainer Bernhard Floder mit Johannes Hintermeier, Manuel Filary und Jakob Stuber

 

Die U12 zeigte recht stabile Ergebnisse im Bereich knapp über oder unter den Bestleistungen. Den größten Sprung machte Ramona Gerl im Dreikampf, in dem sie heuer erstmals antrat. In diesem erreichte Johannes Hintermeier erstmals über 900 Punkte (7./M10/908 P.), ermöglicht durch leichte Verbesserungen in Weitsprung und Ballwurf. Jakob Stuber und Manuel Filary (6. u. 8./M11) blieben in allen Disziplinen knapp unter den Bestleistungen und dies geschah auch über 800m. Sie hatten somit einen guten Wettkampf, dem nur die Highlights fehlten, was jedoch nach der Sommerpause häufig der Fall ist.

 

In der U14 hatten alle Teilnehmer Grund zur Freude. Alina Schäffler und Safiya Frass steigerten sich im Speerwerfen deutlich, wo Alina mit 18,68 m gewann, Safiya wurde Dritte (14,95m). Sie blieb auch im Weitsprung nur knapp unter Bestleistung, mit vier Zentimeter Rückstand auf Platz 3 wurde sie Sechste (!), dies war die knappste Entscheidung des Tages.

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Alina Schäffler und Safiya Frass freuten sich über neue Bestleistungen im Speerwerfen

 

Gut lief es auch für die Buben der U14. Sebastian Müller gewann über 75m der M13 mit seiner zweitbesten Zeit (10,60sec), bevor er erstmals in der M14 über 100m antrat und mit 13,84sec auf Anhieb die 14-sec-Grenze knackte, ein vielversprechender Auftakt auf der längeren U16-Strecke. Michael Hintermeier konnte zunächst im Speerwerfen erstmals über 20m bleiben (20,48m), bevor er sich auf 800m um über fünf Sekunden auf 2:53,80 steigerte, ein mutiger und entschlossener Lauf, in einem kleinen Feld hatte er keine Tempomacher. Julian Minz trat gleich viermal an und hatte extremes Pech mit größeren Zeitplanverschiebungen, denn seine Sprünge kollidierten immer mit den Sprints. Dennoch gewann er den Weitsprung nach einem Sturz im Hürdenlauf, im Hochsprung reichte ein gültiger Versuch über die Einstiegshöhe zu Platz 2. Diesen hatte er unmittelbar nach dem 75-m-Lauf ohne Einspringen absolviert, bevor die Müdigkeit erst richtig in die Beine schiessen konnte. Die nächsten Versuche misslangen, doch nach der neuen Bestleistung im Sprint (11,28sec/ 2. Platz) hielt sich der Ärger in Grenzen.

Herbst MTV79. Sebi 75m

 Starke Sprints zeigte Sebastian Müller, hier beim Sieg über 75m, kurz danach gab er seinen Einstand über 100m

 Von der U16 fehlten drei wegen dem Bezirkevergleich (s.o.), mit dabei waren Tobias Dumsky, der über 100m nah an die Bestleistung heranlief (13,78sec) und Philipp Artinger, der nur den Speerwurf bestritt. Diesen aber trotz langer Wartezeit hochkonzentriert, gleich im ersten Versuch verbesserte steigerte er seine Bestleistung deutlich auf 44,81m. Die nächsten Versuche kamen wegen des kleinen Teilnehmerfeldes zu schnell hintereinander, die 45-m-Marke blieb noch einmal ungeschoren.

Während die U12 erst wieder beim Mainburger Crosslauf gefordert ist, werden U14 und U16 noch einige Herbstwettkämpfe bestreiten und nicht zuletzt steht auch die Talentiade an, die Sichtung für den E-Kader.

 

Impressionen aus Friedberg und München

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Deutsche Meisterschaften im Blockwettkampf

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Starkes Finish nach missglücktem Auftakt für Veronika Priller.
Mit schnellen Sprints und gutem Kugelstoßen noch auf Platz 15 vorgekämpft

Die erste Teilnahme von Veronika Priller an einer Deutschen Meisterschaft brachte viele neue Eindrücke und einen Wettkampf mit Höhen und Tiefen. Wenn die besten Nachwuchssportler aus ganz Deutschland zusammen kommen, merkt man dies schon beim Betreten des Stadions. Man spürt eine gewisse Professionalität, doch gleichzeitig herrschte in Lübeck eine sportliche und freundliche Grundstimmung, die auf gegenseitigem Respekt der Athleten untereinander beruhte. Wer hier dabei war, hatte im Vorfeld einiges geleistet und auf einiges verzichtet und das Wissen darum schuf eine Verbundenheit, die auch ohne viele Worte auskam. Und: neben Nervosität lag auch Gelassenheit in der Luft, weil es verschiedene Unzulänglichkeiten nicht gab, mit denen man anderswo rechnen muss. Es gab keine Athleten, die auf den letzten Drücker ankamen, die Gerätekontrolle öffnete sehr früh und man konnte die Geräte einfach abstellen und später in geprüftem Zustand wieder holen. Die Lauflisten hingen sehr früh aus, Ergebnisse und Zwischenstände ließen nie lange auf sich warten und alle Wettkämpfe fanden exakt zur geplanten Zeit statt. Kurzum, viele Gründe, weswegen im ganzen Stadion scheinbar nie jemand in Eile war. Auch die freundlichen und umsichtigen Veranstalter trugen ihren Teil zur guten Stimmung bei, ebenfalls das schöne Stadion mit seinen weitläufigen Nebenplätzen zum Aufwärmen.

 

DM 15 Block. HolstentorDM Block 15. Stadiontotale

Das Ziel einer weiten Reise: Lübeck mit seiner historischen Bausubstanz und das sehr schön gelegene Stadion am Buniamshof

 

Die Atmosphäre war also durchaus motivierend und so ging es sehr zuversichtlich in den Weitsprung, mit dem Veronika in den Wettkampf startete. Doch hier kam alles anders, als man nach den sehr sicheren Sprüngen dieses Jahres hätte vermuten können. Veronika startete mit dem schlechtesten Ergebnis der Saison und war nach der ersten Disziplin Letzte. Eine Dusche aus heiterem Himmel, die es danach auch physisch gab, denn pünktlich zum Diskuswerfen ihrer Riege setzten wolkenbruchartige Regenfälle und starke Windböen ein, Zelte und Pavillons flogen durch die Luft, der Wettkampf jedoch ging nahtlos weiter. Und so fehlten plötzlich noch mehr Punkte, teils wegen des Unwetters an sich, teils auch, weil bisher unbekannte wurftechnische Probleme auftraten. Frei nach dem Motto eines ehemaligen Fußballers: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu". Dies war umso ärgerlicher, als das Diskuswerfen eine der Disziplinen war, in denen ordentlich gepunktet werden sollte. Der Spielraum für Steigerungen der persönlichen Bestleistung und den damit verbundenen Vorstoß unter die Top10 war damit nach nur zwei Disziplinen aufgebraucht. Nun galt es, sich nicht hängen zu lassen und wenigstens zu zeigen, dass man zurecht auf dieser Veranstaltung dabei war.

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Mit dem Hürdenlauf kam der Umschwung, später sogar die Sonne.

 

Das gelang ganz hervorragend. Veronika konnte den Wettkampf drehen und hinten raus ihre Normalform abrufen. Zunächst lief sie eine der schnelleren Hürdenzeiten im Feld und danach stieß sie mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen die zweitbeste Weite aller Teilnehmerinnen (10,82m). Damit konnte sie das 'Tabellenende' wieder verlassen. Auch über 100m schaffte Veronika, was an diesem Tag nur wenige hinbekamen, sie landete nur knapp über ihrer Bestleistung und machte damit 6 weitere Plätze gut. Fünfzehnte in der Endabrechnung, zumindest noch in der ersten Hälfte des Feldes gelandet, das war eine starke kämpferische Leistung und eine Verbesserung gegenüber der Meldeliste um 12 Plätze. Dass hierzu ihre bisherige Bestleistung ausreichte, hätte man vorher sicher nicht gedacht, doch an diesem kühlen Tag mit ständigem Wechsel von Sonne und Wolken, Trockenheit und Regen, verfehlten die meisten ihre Bestleistungen deutlich. Mehr als ein Drittel der Teilnehmerinnen im Block Wurf verfehlte sogar die Qualifikationsnorm.
Der knappe Rückstand auf die vorderen Plätze zeigt auch, dass man im kommenden Jahr die ursprüngliche Zielsetzung noch mal angehen kann, denn schon ein halbwegs normaler Auftakt hätte Platz 5 ermöglicht. Dass dies heuer nicht geklappt hat, wird Ansporn für die nächsten Monate sein, Veronika kann im kommenden Jahr noch einmal an dieser Meisterschaft teilnehmen. Gleichzeitig können andere von ihren Erfahrungen auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft profitieren, vielleicht ist ja die Reisegruppe der TSV-Leichtathleten in 2016 etwas größer als heuer.

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                                          Im abschließenden 100-m-Lauf machte Veronika Priller noch 6 Plätze gut.

 

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U12 erfolgreich auf Kreismeisterschaft

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Ein Titel und 9 Plätze auf dem Siegerpodest

Jakob Stuber siegt über 50 Meter.

Acht junge Leichtathleten und –innen aus dem TSV, begleitet von ihren Trainern und einigen Eltern, Großeltern, starteten zu Ferienbeginn bei den Kreismeisterschaften des DJK SV Mettenbach. Dort hatten sie nicht nur mit den konkurrierenden Leichtathleten aus den Kreis Landshut-Kelheim zu kämpfen, sondern auch mit den hohen Temperaturen. Die Buben starteten in allen angebotenen Disziplinen, die Mädchen ließen geschlossen den Hochsprung aus.

k-Teilnehmer KM Mettenbach 02.08.15

Die Mainburger Teilnehmer in Mettenbach

Die Jüngste unter den Mainburger Teilnehmerinnen, Annkristin Altwasser (W10), startete im 50 m-Sprint und im Weitsprung. 8,48 sec über 50 m bedeuteten Rang sechs in ihrer Altersgruppe. Den dritten Platz im Weitsprung und damit einen Platz auf dem Siegerpodest sicherte sich sie mit einem Sprung von 3,62m.

Alisa Schauer-Huber (W11) erzielte mit dem Ball maximal 21,50 m, 3,10m im Weitsprung und 8,10 sec über 50m. Ihre gleichaltrige Vereinskollegin Sarah Ring trat in den gleichen Disziplinen an. Mit 7,82sec über 50m lief sie die schnellste Zeit aller Mainburger und auch die schnellste Mainburger U12-Zeit der letzten Jahre. In einem starken Feld verpasste sie das Stockerl um 12/100sec. Dazu kamen ein guter Weitsprung (3,62m) und ein Wurf von 22m.

Ramona Gerl (W11) erreichte in ihren schwächeren Disziplinen dem Weitsprung 3,08m und dem Sprint 9,31sec. Im Wurf, ihrer stärksten Disziplin, lief es zwar auch nicht so wie gewollt. Eigentlich war ihr Ziel, einen Wurf über 30 m zu landen, allerdings machten ihr die Windböen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Am Ende gelang ihr doch noch ein beinahe 30 m Wurf, nämlich 29,70 m. Damit sicherte sie sich – dann auch mit sich zufrieden - den dritten Platz.

k-Ramona freut sich über die Bronzmedaille im Ballwurfk-Annkristin altwasser Dritte im Weitsprung

Ramona Gerl (links) und Annkristin Altwasser (rechts) mit Urkunden und Medaillen.

 

Johannes Hintermeier (M10) war in allen Disziplinen recht erfolgreich. Platz drei im Ballwurf (33,0 m), 8,20 sec im 50 m Sprint und ein zweiter Platz mit 3,63m im Weitsprung. Seine ein Jahr älteren Vereinskameraden Jakob Stuber, Julian Dumsky und Manuel Filary starteten in der Altersklasse M11. Im Ballwurf platzierten sich die drei hintereinander: Jakob Platz drei (32,50m), Manuel Filary Platz vier (32,0 m) und Julian Platz fünf (24,50m). Im 50m Lauf hatte Jakob die Nase ganz vorne und erhielt den Kreisbestentitel in einer Zeit von 7,98 sec. Auch Platz zwei ging an die Mainburger: Manuel Filary (8,36 sec). Julian lief 8,64 sec (5. Platz). 3,55 m beim Weitsprung reichten Jakob für den 2. Platz, Platz drei ging an Julian Dumsky (3,47m) und Platz fünf (3,30m) an Manuel.

k-Siegerehrung Hochsprung M11k-Johannes Hintermeier wzeiter im Wurf

Die Medaillengewinner bei den Buben. Links Jakob Stuber, der den 50-m-Lauf gewann und hier im Hochsprung Zweiter wurde, Julian Dumsky, Zweiter in Hoch- und Weitsprung sowie Manuel Filary, hier mit der Blechmedaille aber Zweiter über 50m. Auf dem rechten Bild ganz links der dreifache Medaillengewinner Johannes Hintermeier, hier bei der Siegerehrung des Weitsprungs.

 

Den Abschlusswettkampf bildete der Hochsprung. Schon disziplinbedingt ein mit Spannung verfolgter Wettkampf. Die Buben M10 und M11 traten in einem gemischten Wettkampf an, wurden allerdings nach dem Jahrgang gewertet. In 3-Zentimeter-Schritten wurde die Latte höher gelegt. Manuel Filary erreichte am Ende 1,13 m und Rang vier, Julian und Jakob übersprangen beide 1,16m, wodurch sich beide den 2. Platz auf dem Siegerpodest teilten. Der ein Jahr jüngere Johannes Hintermeier übersprang 1,22 m, belegte allerdings damit „nur“ Platz drei. Die 2005er sprangen nämlich insgesamt höher als die älteren Buben.

Es war ein erfolgreicher Wettkampf, auch wenn die Mädchen nicht so viele Plätze wie die Buben auf dem Siegerpodest verbuchen konnten. Bei den Mädchen waren allerdings durch die Bank die Teilnehmerzahlen je Altersklasse und Disziplin höher. Die Leichtathleten können jetzt in die wohl verdienten Sommerferien starten, bevor im Herbst noch der ein oder andere Wettkampf auf dem Programm steht.

 

 

 


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