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2 Medaillen auf Bayerischen Meisterschaften

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Dreimal Bayerische Meisterschaften:

Veronika Priller und Philipp Artinger holen die ersten Medaillen in der Halle und im Winterwurf – Sebastian Müller bestätigt Qualifikation – Lea Stark und Tobias Dumsky im Pech

Für U16 und U18 brachten die Teilnahmen an den ersten drei Bayrischen Meisterschaften des Jahres zwei Medaillen, doch nicht alles verlief nach Plan. Unglücklich verlief die Bayrische U18-Hallenmeisterschaft in Fürth: Als Tobias Dumsky am ersten Tag mit Fieber erwachte und gar nicht erst mitfuhr, verpasste er ein Rennen gegen die richtigen Gegner im richtigen Tempo. Ärgerlich, denn als Mittelstreckler muss man manchmal eine Weile warten, bis der Rennverlauf wieder passt. Lea Stark gelang über 60m ein Lauf mit Jahresbestleistung aber deutlich unterhalb der Erwartungen. Am zweiten Tag wartete die 200-m-Strecke auf sie und hier kam es knüppeldick. Muskelfaserriss und obendrein noch Disqualifikation wegen Betreten der inneren Bahnmarkierung, 3-4 Wochen ungeliebtes Alternativprogramm mit Aquatraining, Radfahren und Crosstrainer warten auf sie. Veronika Priller wollte nach sehr gutem Einstoßen im Kugelstoßwettkampf gar nix gelingen und sie hatte den schwächsten Wettkampf seit langem (10,47m/ Platz 6). So fuhr man mit leeren Händen nach Hause und nahm sich vor, eine Woche später besser ab zu schneiden.

 

 

KugelstoÃen Veronika

BM Winterwurf16. Philipp Abwurf

Je eine Bronzemedaille holten Veronika Priller und Philipp Artinger im Kugelstoßen (Halle) und Speer (Winterwurf)

 

Das gelang auf der Bayrischen U16-Hallenmeisterschaft in München zum Teil. Veronika Priller unterstrich ihre enormen Fortschritte im Kugelstoßen, als ein erneut suboptimaler Wettkampf reichte, um die erwartete Bronzemedaille zu holen (10,67m), die erste auf einer Bayrischen Hallenmeisterschaft. Sebastian Müller bestätigte seine Qualifikation und verbesserte sich über 60m noch einmal um eine Hundertstel Sekunde (8,28sec). Ein guter Einstand auf seiner ersten 'Bayrischen', auf der er hauptsächlich Gegner hatte, die ein Jahr älter sind, denn für seine eigene Altersklasse gibt es keine Hallen-BM. Gar nicht zufrieden war Veronika mit ihren Zeiten über 60m und 60m Hürden, beide Läufe misslangen aus unterschiedlichen Gründen. In zwei Wochen hat sie auf der Südbayrischen Meisterschaft die nächste Gelegenheit, den erwarteten Sprung nach vorne zu machen, der sich vor allem im Hürdensprint abzeichnet. Ebenfalls qualifiziert war Lea Stark auf beiden Sprintstrecken, sie konnte aber wegen des Muskelfaserrisses nicht antreten.

Eine Premiere gab es für Philipp Artinger, der sich zur Teilnahme an der Bayrischen Winterwurf-Meisterschaft in Wiesau entschieden hatte. Dorthin kamen wie üblich zahlreiche Bayrische Meister und deshalb auch die BLV-Wurftrainer, mit denen man in der gelassenen Atmosphäre eines reinen Wurfwettkampfs gut ins Gespräch kam. Als Neu-U18-er musste Philipp erstmals mit dem schwereren 700-g-Speer werfen und bekam dies sehr gut hin. Platz 3 war zwar schon vor dem Wettkampf sicher, da außer zwei Bayrischen Meistern nur Philipp in der U18 antrat, doch es stimmten auch die Weiten. Philipps winterbedingter Abfall gegenüber der Vorjahresleistung war geringer als der der namhaften Konkurrenten und am Ende stand eine gute Serie mit 41,47m als bestem Versuch. Um eine interessante Erfahrung reicher fuhr er heim und kann der Saison zuversichtlich entgegen sehen.

 

BM Halle U16. Veronika mit Elina NeblBM Winterwurf16. Philipp mit Urkunde und MedailleBM Winterwurf16.Siegerehrung U18

 

Starker Start in die Hallensaison für U16 – Sebastian Müller überrascht mit Quali für Bayrische – Mä

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Starker Start in die Hallensaison für U16 – Sebastian Müller überrascht mit Quali für Bayrische – Mädchen halten bei U18 mit – Mittelstreckler gut im Plan

 

Den frühestmöglichen Einstieg in die Hallensaison wählten die U16-Mädchen Lea Stark und Veronika Priller, indem sie auf der Südbayrischen U18-Hallenmeisterschaft in der nächsthöheren Altersklasse antraten. Hier ging es zunächst um den Sprint. Die 60m fielen etwas besser aus als vor fünf Wochen beim Test in Fürth, beide landeten zeitgleich mit 8,71sec im Mittelfeld der vorwiegend 1-2 Jahre älteren Läuferinnen. Veronika ging danach sofort zum Kugelstoßen und schaffte auf Anhieb eine neue Bestleistung von 11,35m, ein weiterer Versuch war fast genauso weit und Veronika wurde damit Fünfte. Das gibt Zuversicht für die kommenden Wochen, denn mit etwas mehr spezifischer Vorbereitung dürften weitere Steigerungen drin sein.

Das Munich Indoor Meeting war dann eine Woche später der Auftakt für die meisten anderen Mitglieder der Trainingsgruppe U16/18 sowie für knapp 700 Athleten aus nah und fern. Die Mainburger U16 war fast komplett angetreten und hatte den besten Saisoneinstieg seit dem Bestehen der Trainingsgruppe. Neben guten Steigerungen in sämtlichen Disziplinen gab es zwei Last-Minute-Qualifikationen für die Bayrischen U16-Hallenmeisterschaften in zwei Wochen. Die von Lea Stark über 60m Hürden war erwartet worden, sie blieb mit 9,98sec sehr deutlich unter den geforderten 10,20sec. Dies war Platz 8, die bereits qualifizierte Veronika Priller wurde Sechste in 9,85sec. Tobias Petz lief sein erstes Hürdenrennen und hatte mit 10,78sec eine überraschend schnelle Premiere (6.Platz). Eine große Überraschung war über 60m die BM-Qualifikation von Neu-U16-er Sebastian Müller, da die Norm auf den älteren Jahrgang zugeschnitten ist. Mit 8,29sec war er erneut schneller als die ein Jahr älteren Mädchen und erreichte den Endlauf und dort Platz 8, ein toller Auftakt! Hannes Gerl und Michael Hintermeier liefen ebenso Bestleistung (8,98/10,19sec) wie der einzige angetretene U14-Athlet Julian Minz, der mit 9,01sec so schnell wie noch nie war und der erste Maiburger M13-Läufer werden könnte, der die 9 Sekunden unterbietet.

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Die Mainburger Gruppe beim Saisonauftakt in München. Es fehlt Julian Minz, der schon abgereist war. Vorne rechts Sebastian Müller, der in zwei Wochen an seiner ersten Bayrischen Meisterschaft teilnehmen darf.

 

Die U16-Mädchen konnten im Flachsprint noch nicht die erhoffte Leistung abrufen, sie laufen bislang schneller wenn entweder Hürden im Weg stehen oder der Start in einer Kurve erfolgt. Das ist beim 200-m-Lauf der Fall, für den Lea Stark erneut in der U18 antrat. Darauf hatte sie sich schon lange gefreut, denn sie ist eine starke Kurvenläuferin und mag diese Strecke sehr. Trotz Müdigkeit von den Rennen davor gewann sie ihren Zeitlauf mit starkem Beginn und tollem Finish, ein sehr guter Platz im Mittelfeld in 28,19sec war der Lohn. Weitsprung bestritten Hannes Gerl, der mit 4,00m neue Bestleistung sprang, Julian Minz, der in jedem Sprung rund 70cm zu früh absprang und 3,66m schaffte sowie Sebastian Müller, der drei ungültige Versuche hatte. Julian nahm auch am Hochsprung teil, wo er nach sicher bewältigter Anfangshöhe (1,20m) überraschend ausschied. Hier fehlt den Mainburgern im Winter jedes Jahr das Anlauftraining, das nur in der Halle geübt werden kann, die Art, wie gesprungen wurde, war jedoch durchaus erfreulich.

Gleich zweimal ging Veronika Priller im Kugelstoßen der Mädchen an den Start und legte eine tolle Serie hin. Sie holte zunächst Silber in der U18 mit neuer Bestleistung von 11,71m, bevor sie am Ende des Tages in ihrer eigenen Altersklasse W15 gewann und sich dabei noch mal steigerte (11,75m). Hannes Gerl schaffte auf Anhieb 9,18m mit der 4-kg-Kugel und wurde Fünfter der M14 vor Sebastian Müller, der knapp unter der 8-m-Marke blieb (7,78m), beide blieben damit nur knapp unter ihren letztjährigen Bestleistungen mit der 3-kg-Kugel. Witzig dabei, dass Sebastian ein Meter mehr gutgeschrieben wurde (8,78m) was an der Reihenfolge allerdings nichts änderte.

Munich Indoor 16. Siegerehrung Kugel Veronika

 Im Kugelstoßen immer stärker wird Veronika Priller, hier als Siegerin der W15.

Erfreulich verliefen auch die 800-m-Läufe. Die Neu-U16-er Tobias Petz und Michael Hintermeier schafften schöne Steigerungen auf 2:25,86 bzw. 2:47,82, wobei beide taktisch klug liefen und in jeder Rennphase die richtigen Entscheidungen trafen. Dass sie im Winter gut trainiert hatten, war ihnen auch beim Laufstil anzusehen, sie liegen beide sehr gut im Plan was ihre Saisonziele anbelangt. U18-Läufer Tobias Dumsky startete über 800m und verbesserte sich mit einer Zeit leicht über seiner Bestleistung gegenüber der Startliste um einen Platz (4.), eine gute Vorübung für die 3000m eine Woche später.

 

 

Erster E-Kader Lehrgang

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Am Sonntag war es soweit, der erste E-Kader Lehrgang für die 4 Kader Athleten Sebastian Müller, Hannes Gerl, David Summerer und Tobias Petz stand auf dem Terminplan und fand im Robert Koch Gymnasium in Deggendorf statt. Zur selben Zeit fand im ganzen Schulkomplex auch eine große Jobmesse statt, was anfänglich zu chaotischen Szenen bei der 'Turnhallen-Suche' führte, da die üblich Wege durch die Schule sämtlich verschlossen waren.

Das Programm war vielseitig und anspruchsvoll, was die Athleten teilweise erst am folgenden Montag bemerkten. Am Vormittag standen Übungen mit dem Medizinball, Bodenturnen und eine Hinführung zum Weitsprung auf dem Plan. Während dieser Zeit waren die begleitenden Trainer und Betreuer angehalten, einen Zirkel für den Nachmittag zusammenzustellen. Am Nachmittag liefen 3 Programme parallel. Jeweils eine Gruppe genoss ein Sprinttraining, die zweite Gruppe übte sich in Rhythmisierung und die dritte Gruppe durchlief den Zirkel. Der Zirkel bestand aus 15 Stationen und sämtliche Athleten nahmen sehr konzentriert teil; was u.U. mit daran lag, daß jede Station von mindestens einem Trainer betreut wurde und es überall genaue Anweisungen gab, was wie zu tun sei. So verging ein sehr interessanter Tag sehr schnell und die Athleten freuen sich auf den nächsten Lehrgang, der im Dezember stattfinden wird.

 

E-Kader Athleten resE-Kader Sitzkreis

Die E-Kader Athleten des Bezirks Niederbayern beim Gruppenbild und beim abschliessenden Sitzkreis

 

 

Guter Saisonabschluss auf Talentiade und Wurfmeetings

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Zwei Wurfmeetings und die Talentiade waren die letzten Wettkämpfe der Mainburger Leichtathleten in der alten Saison, sie brachten noch einige gute Ergebnisse. Am wichtigsten war natürlich die Berufung in den E-Kader, den vier Buben aus dem Jahrgang 2002 erreichten. Gute Würfe gab es zusätzlich auf zwei Wurfmeetings.

Niederbayrische Talentiade:

Erneut vier E-Kader-Nominierungen für Mainburger Leichtathleten.
Tobi Petz und Sebastian Müller mit Tagessiegen und vorderen Platzierungen

Der E-Kader ist die erste Förderstufe des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und wird auf Bezirksebene durchgeführt. Für Niederbayern erfolgte die Sichtung erneut in Passau und die Mainburger hatten 6 Buben angemeldet. Zwei waren kurzfristig erkrankt, die anderen fuhren mit zwei Trainern um sieben Uhr morgens los. Nach einem Aufwärmen mit turnerischen Elementen wurden die Basisfähigkeiten getestet: 30-m-fliegend, Ballschocken vorwärts, 5-er-Sprunglauf und ein Cooper-Test für die Ausdauer waren die vier Disziplinen. In zweien davon lieferten die Mainburger das beste Buben-Ergebnis, Sebastian Müller war der schnellste Sprinter und Tobi Petz der beste Springer. Da Tobi auch das drittbeste Laufergebnis hatte und bei Schnelligkeit und Schocken ziemlich weit vorne lag, schaffte er insgesamt den dritten Platz, nur einen Punkt hinter dem Sieger. Er holte damit die beste Mainburger Platzierung, die jemals erzielt wurde. Nur zwei Punkte dahinter kam Sebastian auf Platz 5.

Julian Minz und Michael Hintermeier schafften in drei Disziplinen die erhofften Ergebnisse, mussten aber leider im Cooper-Test unerwartet Punkte liegen lassen. Von den kurzfristig Erkrankten hatte Hannes Gerl aufgrund einer starken Saison von Haus aus eine Wildcard, seine Nominierung war also gesichert. Groß war die Freude, als auch David Summerer aufgrund seiner Saisonleistungen nominiert wurde, sodass die Mainburger erneut zu viert im Kader vertreten sind.

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Die Mainburger Athleten nach der Talentiade. v.l.n.r.: Tobi Petz, Sebastian Müller, Julian Minz und Michael Hintermeier

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Rekordbeteiligung herrschte in Passau, wo über 80 Athleten zu E-Kader-Sichtung erschienen waren

 

Wurf-Meet-IN und Herbst-RausWURF: das Beste kommt am Schluss.

Veronika Priller erstmals über 11m mit der Kugel
Guter Einstand für Lucia Malinak mit dem Diskus
Sebastian Müller überrascht
Philipp Artinger steigert sich auf 46,45m.

Eine recht kleine Gruppe startete in Ingolstadt beim traditionellen Wurf-Meet-IN, u.a. wegen der parallel laufenden Talentiade. Veronika Priller konnte nach eher bescheidenem Auftakt im Diskuswerfen eine Bestleistung mit dem Speer erzielen (24,89m), ehe ihr im Kugelstoßen mit 11,26m der Durchbruch gelang, auf den man schon eine Weile gewartet hatte. Lucia Malinak bestritt den ersten Leichtathletik-Wettkampf überhaupt und kann mit ihren Leistungen im Kugelstoßen (8,56m) und Diskuswerfen (22,12m) sehr zufrieden sein, mit dem Diskus schaffte sie auf Anhieb einen Platz in der Bayrischen Bestenliste der Top20. Im Speerwerfen war leider nur der kürzeste Wurf gültig, da ist noch deutlich mehr drin. Gefreut hat sich auch Tobias Dumsky, der gleich am Anfang erstmals über 10m Kugel stieß (10,03m) und auch eine gute Serie hatte, bevor er später mit den Diskus einen guten Wettkampf ohne neue Highlights hatte.

Eine Woche später war dann in Oberschleißheim die allerletzte Wurfgelegenheit der Saison. Sie wurde von den Mainburgern erstmals besucht. Einige hatten sich noch etwas vorgenommen und wollten ihre Bestleistungen steigern, was teils auch recht gut klappte. Die größte Überraschung lieferte Sebastian Müller, der mit Kugel und Diskus das vereinsinterne Ranking gegen David Summerer noch umdrehte und zwei Bestleistungen aufstellte (8,55m/23,93). Für David blieb der Trost, die mehrfach knapp verfehlte 8-m-Marke ebenfalls durchbrochen zu haben und das bessere Speerwurfergebnis. Auch Tobias Dumsky konnte mit der Kugel noch eine Steigerung hinlegen (10,22m), mit dem Diskus reichte es nicht ganz. Das galt auch für Veronika Priller, die mit einer brauchbaren aber unspektakulären Weite gegen eine gute Werferin gewann und auch mit der Kugel siegte, wobei sie zum zweiten Mal über der 11-m-Marke blieb (11,14m). Mit dem Speer hingegen mißlang der erhoffte Sprung auf die interne Pool-Position, auf Platz 1 überwintert Lea Stark. Sehr zufriedenstellend verlief der Einstand des einzigen angetretenen Neu-U14-ers Jakob Stuber, der mit Kugel und Diskus ansprechende Leistungen zeigte (5,09/12,65m), während es ausgerechnet mit dem Speer, mit dem er die meiste Erfahrung hat, nicht so gut klappte.

Michael Hintermeier absolvierte ebenfalls alle drei Disziplinen und blieb in allen nur geringfügig unter der Bestleistung. Zwei Athleten hingegen waren nur zum Speerwerfen mitgefahren und für beide hat es sich gelohnt! Julian Minz steigerte sich um fast drei Meter auf 23,27m. Ganz so viel Luft war für Philipp Artinger natürlich nicht mehr, doch die neue Marke von 46,45m bringt ihn in der BLV-Bestenliste noch um einen Platz weiter nach vorne (8.). Vor allem freute er sich über die beste Serie der Saison mit vier Würfen über 45m.

Nun stehen drei trainingsintensive Monate an, in denen Kraft und Ausdauer im Mittelpunkt stehen, bevor in der Hallensaison erstmals wieder Bahnwettkämpfe folgen. Vereinzelte Crossläufe sowie der Sprint-Cup in Fürth werden für etwas Abwechslung sorgen.

Oberschleißheim15. Jakob Diskus

Jakob Stuber bei seinen ersten Würfen mit dem Diskus, er traute sich als erster Noch-U12-er an die neuen Disziplinen heran

Oberschleißheim15. Veronika Speer

 Abseits der Meisterschaften Neues ausprobieren ist einer der Reize der Herbstwettkämpfe. Hier Veronika Priller beim Speerwerfen

 

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U16 beim Ländervergleich. U14 überzeugt in München.

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Gute Ausbeute beim Ländervergleich

Philipp Artinger wirft 46,30m – Veronika Priller Dritte mit dem Diskus – Lea Stark und Alexander Weingärtner wieder fit

Aus drei Nationen bestreiten jedes Jahr fünf Teams den sog. Ländervergleich, nämlich Niederbayern, Ober- und Niederösterreich, Südböhmen und die Vysocina, eine teils böhmische, teils mährische Region in Tschechien. Die Gesamtwertung wird durch Addition aller Punkte von U16 und U18, Buben und Mädchen ermittelt, hier hielten sich die Gastgeber in Eggenfelden etwas zurück und wurden Fünfte. Aus Mainburg waren Veronika Priller, Lea Stark, Alexander Weingärtner und Philipp Artinger nominiert worden. Die meisten Punkte holte erneut Veronika Priller, die mit Kugel und Diskus deutlich näher an ihre Bestleistung heran kam als zwei Wochen zuvor beim Bezirkevergleich. Die Plätze 6 und 3 brachten 13 Punkte, das beste Niederbayern-Ergebnis bei den Mädchen. Besonders gelohnt hat sich der Ausflug für Philipp Artinger, er holte im Speerwerfen ebenfalls einen dritten Platz, legte dabei eine bärenstarke Serie hin und packte mit 46,30m eineinhalb Meter auf seine Bestleistung drauf. Diese schöne Steigerung hatte sich in den letzten Wochen schon angedeutet, nun hat es endlich geklappt und nebenbei gab es noch eine Bestleistung mit dem Diskus (29,35m).

Lea Stark und Alexander Weingärtner hatten im Sommer längere Zwangspausen und zeigten sich schon wieder recht gut in Form. Alexander war gleich viermal am Start, mit einer neuen Weitsprungbestleistung von 5,42m als stärkstem Ergebnis. Über 100m und im Hochsprung verpasste er seine Bestleistungen nur knapp, außerdem war er Teil der 4x200m-Staffel, welche Dritter wurde. Lea Stark kam in der 4x200m-Staffel und über 100m zum Einsatz, hier lief sie 30/100sec schneller als vor zwei Wochen und lag nur knapp hinter bisher deutlich schnelleren Läuferinnen. Schade für sie, dass die Bahnsaison nun schon beendet ist.

Die U16 geht ab sofort in die Vorbereitungsphase der nächsten Saison, wird dabei noch ein oder zwei Werfertage besuchen sowie den Mainburger Crosslauf.

 

Oberbayrische U14-Meisterschaft: gute Würfe und ein paar Premieren

Die letzte Gelegenheit für Freiluftwettkämpfe auf der Bahn nutzten 10 Athleten der Trainingsgruppe U14, drei davon waren die Noch-U12-er Julian Dumsky, Jakob Stuber und Manuel Filary. Für diese ging es ums Reinschnuppern in der neuen Altersklasse und das gelang recht gut. Neu für alle drei war der Speerwurf, den sie allesamt besser als erwartet beendeten, denn viel Übung hatten sie darin noch nicht. Manuel warf fast 20m (19,35m), die anderen beiden über 16m, da sollten nächstes Jahr mindestens ähnliche Weiten drin sein, wie sie die 2002-er im ersten U14-Jahr geschafft haben. Generell waren an diesem regnerischen und kalten Tag die Würfe der beste Teil der Mainburger Ergebnisse. David Summerer verbesserte sich im Speerwurf auf 27,40m und mit dem Diskus auf 23,88m, Michael Hintermeier warf erstmals über 20m mit dem Speer (22,09m). Alina Schäffler und Safiya Frass schafften je drei neue Bestleistungen mit Kugel, Diskus und Speer, wobei Alina mit Speer und Diskus sehr große Fortschritte machte (20,79m/ 18,46m). Auch Michael und David verbesserten sich leicht mit der Kugel, Safiya hatte zusätzlich auch einen guten Weitsprung knapp unter Bestleistung.

Im Hochsprung waren konnten alle drei Mainburger Teilnehmer recht zufrieden sein. Für Tobi Petz waren 1,30m ein guter Einstand, er bestritt seinen allerersten Wettkampf überhaupt. Sebastian Müller und Julian Minz konnten mit 1,30/1,25 ebenfalls recht zufrieden sein, sie schafften fast ihre Bestleistungen bei bei ziemlich unwirtlichen Bedingungen. Unter denen litten am meisten die Sprints, die allesamt etwas langsamer ausfielen als bei den letzten Wettkämpfen. Auf den Mittelstrecken hingegen hatte Tobi Petz über 800m einen guten Einstand mit 2:42,72min, Michael Hintermeier zeigte in 8:11,80min einen überraschend guten 2000-m-Lauf, ein erfolgreicher Einstieg in die längeren Strecken des kommenden Jahres.

Für die 2002-er gilt es nun, sich für die Talentiade fit zu halten, auch ein Wurfwettkampf wäre noch im Angebot, bevor sie im Januar oder Februar ihre ersten U16-Wettkämpfe bestreiten werden.

Eggenfelden 1

Team Niederbayern vor dem Ländervergleich: vorne in der Mitte Lea Stark und Veronika Priller, ganz rechts Philipp Artinger, zweite Reihe Mitte Alexander Weingärtner (173).

 

ObbU14. Tribüne1ObbU14.Aufwärmen

 Die Tribüne im Dantestadion war für die Athleten viel wert, bei den Oberbayrischen U14-Meisterschaften kam erst gegen Schluß die Sonne raus.

 

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