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Bayerische Cross - Südbayerische Halle - Niederbayerische Cross: Leistungen zeigen nach oben

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Bayerische Crosslaufmeisterschaften:

Tobias Dumsky und Michael Hintermeier mit guten Läufen

Die Mainburger waren mit zwei Läufern angereist, einer fehlte wg Skilager. Markt Indersdorf war wie schon oft der Austragungsort und bot auch heuer wieder eine fordernde Strecke sowie perfekte Organisation samt eigens ausgesuchter Musik für jeden Akt der Wettkämpfe und Dampfstrahler zur Reinigung der Spikes-Schuhe der Athleten. Letzteres wurde nach den Wettkämpfen mehr als erforderlich wie sich herausstellte.

Als erster musste Michael Hintermeier über zwei Runden von je 1200 m ran. In einem Feld von über 40 Startern der U16, mehr als die Hälfte gehörten zu seinem Jahrgang M14, galt es seine Kräfte richtig einzusetzen – nicht zu viel auf Reserve behalten, aber auch nicht inflationär damit umzugehen. Michael schaffte einen konstanten Lauf und kam als neunzehnter seiner Altersklasse ins Ziel. Bei seiner Premiere auf Bayrischen Meisterschaften waren er und die Trainer mit der Zeit und dem unerwartet geringen Abstand auf das Mittelfeld sehr zufrieden.

 

Bild 7 Bayerische Michael HintermeierBild 8 Bayerische Tobi Dumsky

Michi Hintermeier (linkes Bild) blieb während des gesamten Rennens sehr gut an den Vorderleuten dran. Rechtes Bild: Tobias Dumsky (284) führt "seinen" Pulk an. 

Tobias Dumskys Altersklasse U18 absolvierte gemeinsam mit der U20 eine Runde mehr, also 3600m. Nach zwei Wochen Trainingsausfall wegen Erkältung im Januar war er noch nicht wieder beim vollen Leistungsvermögen angelangt, doch auch er kam mit dem Kräftehaushalt gut zu recht und erkannte den für ihn an diesem Tag richtigen Pulk. Er schloss sich diesem an und konnte seine Position bis zum Ende des Laufes halten (Platz 26).

 

Bild 9 Bayerische Team 

Gut lachen nach getaner Arbeit: Michael Hintermeier, Trainer Sepp Wittmann, Tobias Dumsky (v.l.)

 

Niederbayerische Crosslaufmeisterschaften:

Einstand im Freien gelungen

Eine Woche vor der Bayrischen waren drei Mainburger Läufer nach Ruhstorf gefahren, um auf der Niederbayrischen Meisterschaft im Crosslauf einen ersten Test im Freien zu absolvieren. In der M14, in der die relativ kurze Distanz von 1250m gelaufen wurde, zeigte Tobias Petz einen problemlosen Lauf, nach dem er sich ein wenig über einen erneuten vierten Platz ärgerte. Michael Hintermeier lief ein beherztes Rennen und kam auf Platz 5. Damit und auch mit dem Abstand auf Tobi war er sichtlich zufrieden. Im unerwartet großen U18-Feld konnte Tobias Dumsky, erst seit kurzem von einer Erkältung genesen, das hohe Anfangstempo nicht mitgehen, danach hielt er den Abstand zur Gruppe vor ihm konstant und war mit diesem Teil des Rennens sehr zufrieden, ebenso angesichts der Umstände mit Platz 7 von 18 Teilnehmern.

 

Südbayerische U16-Hallenmeisterschaften:

Drei vierte Plätze und gute Leistungen – Sebastian Müller immer schneller

In der Münchner Lindehalle waren fünf Mainburger Athleten am Start. Die Erwartungen wurden teils übererfüllt, teils nicht ganz erreicht, also ein typisches Hallensportfest. Sehr zufrieden war Sebastian Müller, der über 60m einen tollen Vorlauf hinlegte und mit einer Steigerung auf 8,13sec den Endlauf erreichte. Dort blieb er mit 8,20sec erneut unter seiner alten Bestmarke und wurde Achter. Auch Tobias Petz und David Summerer liefen gute Zeiten (8,43/8,69sec). Weniger zufrieden war Veronika Priller mit 8,66sec, doch zumindest hat sie nun die Quali für die Bayrischen U18-Meisterschaften des nächsten Jahres schon in der Tasche und das Minimalziel Zwischenlauf, erreicht.

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Zwei vierte Plätze gab es für Veronika Priller (2.v.l.), Sebastian Müller (ganz rechts) schaffte überraschend den Einzug ins Finale über 60m.

Veronika schaffte danach über 60-m-Hürden eine schöne Steigerung auf 9,67sec, wobei noch mehr drin war, denn an der dritten Hürde lag sie noch in Führung, verlor aber dann die Linie. Überraschend war bei den Buben der M14 Sebastian Müller über die Hürden schneller als Tobi Petz, der nicht an die Trainingsläufe anknüpfen konnte, hier fehlt noch etwas Routine (10,56/10,71sec/ Plätze 6 und 8). Eine Medaille sollte es für Veronika Priller im Kugelstoßen geben, denn sie startete von einem als „sicher“ angesehenen 2. Platz der Meldeliste aus. Doch es war nicht ihr Tag und es kam ein weiterer vierter Platz dazu (10,70m). Besser leben mit seinem Ergebnis konnte David Summerer, der 7,91m ohne echte Vorbereitung hin bekam (Platz 11). Er wartet mehr auf die Freiluftsaison und das Diskuswerfen, doch auch mit der Kugel sollte er noch zulegen können, wenn die Technikumstellung verarbeitet ist.

Wie immer kamen die Mittelstrecken am Schluss. Über 800m lieferte Tobias Petz ein tolles Rennen, in dem sich immer an den richtigen Stellen einreihte. Er steigerte sich auf 2:23,60 und auch dieser vierte Platz war gut aber nicht optimal, denn ein Fast-Sturz nach einer Behinderung im Endspurt vereitelte eine Medaille. Auch Michael Hintermeier lief ein gutes Rennen und verbesserte sich leicht auf 2:47,44, wobei er mit einem sehr flotten Endspurt andeutete, dass da auch noch mehr geht.

Unterm Strich waren drei 'Holzmedaillen' weniger als erwartet, doch andererseits fehlte nur wenig zu drei richtigen Medaillen, was die Erwartungen übertroffen hätte. Insofern kann und muss man mit der Ausbeute zufrieden sein, zumal die generelle Entwicklung aller Starter nach oben zeigt.

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Zuschauen bei den Gegnern gehört auch dazu, hier Sebastian, Tobi und David im 60-m-Sammelraum

 

 

2 Medaillen auf Bayerischen Meisterschaften

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Dreimal Bayerische Meisterschaften:

Veronika Priller und Philipp Artinger holen die ersten Medaillen in der Halle und im Winterwurf – Sebastian Müller bestätigt Qualifikation – Lea Stark und Tobias Dumsky im Pech

Für U16 und U18 brachten die Teilnahmen an den ersten drei Bayrischen Meisterschaften des Jahres zwei Medaillen, doch nicht alles verlief nach Plan. Unglücklich verlief die Bayrische U18-Hallenmeisterschaft in Fürth: Als Tobias Dumsky am ersten Tag mit Fieber erwachte und gar nicht erst mitfuhr, verpasste er ein Rennen gegen die richtigen Gegner im richtigen Tempo. Ärgerlich, denn als Mittelstreckler muss man manchmal eine Weile warten, bis der Rennverlauf wieder passt. Lea Stark gelang über 60m ein Lauf mit Jahresbestleistung aber deutlich unterhalb der Erwartungen. Am zweiten Tag wartete die 200-m-Strecke auf sie und hier kam es knüppeldick. Muskelfaserriss und obendrein noch Disqualifikation wegen Betreten der inneren Bahnmarkierung, 3-4 Wochen ungeliebtes Alternativprogramm mit Aquatraining, Radfahren und Crosstrainer warten auf sie. Veronika Priller wollte nach sehr gutem Einstoßen im Kugelstoßwettkampf gar nix gelingen und sie hatte den schwächsten Wettkampf seit langem (10,47m/ Platz 6). So fuhr man mit leeren Händen nach Hause und nahm sich vor, eine Woche später besser ab zu schneiden.

 

 

KugelstoÃen Veronika

BM Winterwurf16. Philipp Abwurf

Je eine Bronzemedaille holten Veronika Priller und Philipp Artinger im Kugelstoßen (Halle) und Speer (Winterwurf)

 

Das gelang auf der Bayrischen U16-Hallenmeisterschaft in München zum Teil. Veronika Priller unterstrich ihre enormen Fortschritte im Kugelstoßen, als ein erneut suboptimaler Wettkampf reichte, um die erwartete Bronzemedaille zu holen (10,67m), die erste auf einer Bayrischen Hallenmeisterschaft. Sebastian Müller bestätigte seine Qualifikation und verbesserte sich über 60m noch einmal um eine Hundertstel Sekunde (8,28sec). Ein guter Einstand auf seiner ersten 'Bayrischen', auf der er hauptsächlich Gegner hatte, die ein Jahr älter sind, denn für seine eigene Altersklasse gibt es keine Hallen-BM. Gar nicht zufrieden war Veronika mit ihren Zeiten über 60m und 60m Hürden, beide Läufe misslangen aus unterschiedlichen Gründen. In zwei Wochen hat sie auf der Südbayrischen Meisterschaft die nächste Gelegenheit, den erwarteten Sprung nach vorne zu machen, der sich vor allem im Hürdensprint abzeichnet. Ebenfalls qualifiziert war Lea Stark auf beiden Sprintstrecken, sie konnte aber wegen des Muskelfaserrisses nicht antreten.

Eine Premiere gab es für Philipp Artinger, der sich zur Teilnahme an der Bayrischen Winterwurf-Meisterschaft in Wiesau entschieden hatte. Dorthin kamen wie üblich zahlreiche Bayrische Meister und deshalb auch die BLV-Wurftrainer, mit denen man in der gelassenen Atmosphäre eines reinen Wurfwettkampfs gut ins Gespräch kam. Als Neu-U18-er musste Philipp erstmals mit dem schwereren 700-g-Speer werfen und bekam dies sehr gut hin. Platz 3 war zwar schon vor dem Wettkampf sicher, da außer zwei Bayrischen Meistern nur Philipp in der U18 antrat, doch es stimmten auch die Weiten. Philipps winterbedingter Abfall gegenüber der Vorjahresleistung war geringer als der der namhaften Konkurrenten und am Ende stand eine gute Serie mit 41,47m als bestem Versuch. Um eine interessante Erfahrung reicher fuhr er heim und kann der Saison zuversichtlich entgegen sehen.

 

BM Halle U16. Veronika mit Elina NeblBM Winterwurf16. Philipp mit Urkunde und MedailleBM Winterwurf16.Siegerehrung U18

 

Starker Start in die Hallensaison für U16 – Sebastian Müller überrascht mit Quali für Bayrische – Mä

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Starker Start in die Hallensaison für U16 – Sebastian Müller überrascht mit Quali für Bayrische – Mädchen halten bei U18 mit – Mittelstreckler gut im Plan

 

Den frühestmöglichen Einstieg in die Hallensaison wählten die U16-Mädchen Lea Stark und Veronika Priller, indem sie auf der Südbayrischen U18-Hallenmeisterschaft in der nächsthöheren Altersklasse antraten. Hier ging es zunächst um den Sprint. Die 60m fielen etwas besser aus als vor fünf Wochen beim Test in Fürth, beide landeten zeitgleich mit 8,71sec im Mittelfeld der vorwiegend 1-2 Jahre älteren Läuferinnen. Veronika ging danach sofort zum Kugelstoßen und schaffte auf Anhieb eine neue Bestleistung von 11,35m, ein weiterer Versuch war fast genauso weit und Veronika wurde damit Fünfte. Das gibt Zuversicht für die kommenden Wochen, denn mit etwas mehr spezifischer Vorbereitung dürften weitere Steigerungen drin sein.

Das Munich Indoor Meeting war dann eine Woche später der Auftakt für die meisten anderen Mitglieder der Trainingsgruppe U16/18 sowie für knapp 700 Athleten aus nah und fern. Die Mainburger U16 war fast komplett angetreten und hatte den besten Saisoneinstieg seit dem Bestehen der Trainingsgruppe. Neben guten Steigerungen in sämtlichen Disziplinen gab es zwei Last-Minute-Qualifikationen für die Bayrischen U16-Hallenmeisterschaften in zwei Wochen. Die von Lea Stark über 60m Hürden war erwartet worden, sie blieb mit 9,98sec sehr deutlich unter den geforderten 10,20sec. Dies war Platz 8, die bereits qualifizierte Veronika Priller wurde Sechste in 9,85sec. Tobias Petz lief sein erstes Hürdenrennen und hatte mit 10,78sec eine überraschend schnelle Premiere (6.Platz). Eine große Überraschung war über 60m die BM-Qualifikation von Neu-U16-er Sebastian Müller, da die Norm auf den älteren Jahrgang zugeschnitten ist. Mit 8,29sec war er erneut schneller als die ein Jahr älteren Mädchen und erreichte den Endlauf und dort Platz 8, ein toller Auftakt! Hannes Gerl und Michael Hintermeier liefen ebenso Bestleistung (8,98/10,19sec) wie der einzige angetretene U14-Athlet Julian Minz, der mit 9,01sec so schnell wie noch nie war und der erste Maiburger M13-Läufer werden könnte, der die 9 Sekunden unterbietet.

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Die Mainburger Gruppe beim Saisonauftakt in München. Es fehlt Julian Minz, der schon abgereist war. Vorne rechts Sebastian Müller, der in zwei Wochen an seiner ersten Bayrischen Meisterschaft teilnehmen darf.

 

Die U16-Mädchen konnten im Flachsprint noch nicht die erhoffte Leistung abrufen, sie laufen bislang schneller wenn entweder Hürden im Weg stehen oder der Start in einer Kurve erfolgt. Das ist beim 200-m-Lauf der Fall, für den Lea Stark erneut in der U18 antrat. Darauf hatte sie sich schon lange gefreut, denn sie ist eine starke Kurvenläuferin und mag diese Strecke sehr. Trotz Müdigkeit von den Rennen davor gewann sie ihren Zeitlauf mit starkem Beginn und tollem Finish, ein sehr guter Platz im Mittelfeld in 28,19sec war der Lohn. Weitsprung bestritten Hannes Gerl, der mit 4,00m neue Bestleistung sprang, Julian Minz, der in jedem Sprung rund 70cm zu früh absprang und 3,66m schaffte sowie Sebastian Müller, der drei ungültige Versuche hatte. Julian nahm auch am Hochsprung teil, wo er nach sicher bewältigter Anfangshöhe (1,20m) überraschend ausschied. Hier fehlt den Mainburgern im Winter jedes Jahr das Anlauftraining, das nur in der Halle geübt werden kann, die Art, wie gesprungen wurde, war jedoch durchaus erfreulich.

Gleich zweimal ging Veronika Priller im Kugelstoßen der Mädchen an den Start und legte eine tolle Serie hin. Sie holte zunächst Silber in der U18 mit neuer Bestleistung von 11,71m, bevor sie am Ende des Tages in ihrer eigenen Altersklasse W15 gewann und sich dabei noch mal steigerte (11,75m). Hannes Gerl schaffte auf Anhieb 9,18m mit der 4-kg-Kugel und wurde Fünfter der M14 vor Sebastian Müller, der knapp unter der 8-m-Marke blieb (7,78m), beide blieben damit nur knapp unter ihren letztjährigen Bestleistungen mit der 3-kg-Kugel. Witzig dabei, dass Sebastian ein Meter mehr gutgeschrieben wurde (8,78m) was an der Reihenfolge allerdings nichts änderte.

Munich Indoor 16. Siegerehrung Kugel Veronika

 Im Kugelstoßen immer stärker wird Veronika Priller, hier als Siegerin der W15.

Erfreulich verliefen auch die 800-m-Läufe. Die Neu-U16-er Tobias Petz und Michael Hintermeier schafften schöne Steigerungen auf 2:25,86 bzw. 2:47,82, wobei beide taktisch klug liefen und in jeder Rennphase die richtigen Entscheidungen trafen. Dass sie im Winter gut trainiert hatten, war ihnen auch beim Laufstil anzusehen, sie liegen beide sehr gut im Plan was ihre Saisonziele anbelangt. U18-Läufer Tobias Dumsky startete über 800m und verbesserte sich mit einer Zeit leicht über seiner Bestleistung gegenüber der Startliste um einen Platz (4.), eine gute Vorübung für die 3000m eine Woche später.

 

 

Erster E-Kader Lehrgang

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Am Sonntag war es soweit, der erste E-Kader Lehrgang für die 4 Kader Athleten Sebastian Müller, Hannes Gerl, David Summerer und Tobias Petz stand auf dem Terminplan und fand im Robert Koch Gymnasium in Deggendorf statt. Zur selben Zeit fand im ganzen Schulkomplex auch eine große Jobmesse statt, was anfänglich zu chaotischen Szenen bei der 'Turnhallen-Suche' führte, da die üblich Wege durch die Schule sämtlich verschlossen waren.

Das Programm war vielseitig und anspruchsvoll, was die Athleten teilweise erst am folgenden Montag bemerkten. Am Vormittag standen Übungen mit dem Medizinball, Bodenturnen und eine Hinführung zum Weitsprung auf dem Plan. Während dieser Zeit waren die begleitenden Trainer und Betreuer angehalten, einen Zirkel für den Nachmittag zusammenzustellen. Am Nachmittag liefen 3 Programme parallel. Jeweils eine Gruppe genoss ein Sprinttraining, die zweite Gruppe übte sich in Rhythmisierung und die dritte Gruppe durchlief den Zirkel. Der Zirkel bestand aus 15 Stationen und sämtliche Athleten nahmen sehr konzentriert teil; was u.U. mit daran lag, daß jede Station von mindestens einem Trainer betreut wurde und es überall genaue Anweisungen gab, was wie zu tun sei. So verging ein sehr interessanter Tag sehr schnell und die Athleten freuen sich auf den nächsten Lehrgang, der im Dezember stattfinden wird.

 

E-Kader Athleten resE-Kader Sitzkreis

Die E-Kader Athleten des Bezirks Niederbayern beim Gruppenbild und beim abschliessenden Sitzkreis

 

 

Guter Saisonabschluss auf Talentiade und Wurfmeetings

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Zwei Wurfmeetings und die Talentiade waren die letzten Wettkämpfe der Mainburger Leichtathleten in der alten Saison, sie brachten noch einige gute Ergebnisse. Am wichtigsten war natürlich die Berufung in den E-Kader, den vier Buben aus dem Jahrgang 2002 erreichten. Gute Würfe gab es zusätzlich auf zwei Wurfmeetings.

Niederbayrische Talentiade:

Erneut vier E-Kader-Nominierungen für Mainburger Leichtathleten.
Tobi Petz und Sebastian Müller mit Tagessiegen und vorderen Platzierungen

Der E-Kader ist die erste Förderstufe des Deutschen Leichtathletik-Verbandes und wird auf Bezirksebene durchgeführt. Für Niederbayern erfolgte die Sichtung erneut in Passau und die Mainburger hatten 6 Buben angemeldet. Zwei waren kurzfristig erkrankt, die anderen fuhren mit zwei Trainern um sieben Uhr morgens los. Nach einem Aufwärmen mit turnerischen Elementen wurden die Basisfähigkeiten getestet: 30-m-fliegend, Ballschocken vorwärts, 5-er-Sprunglauf und ein Cooper-Test für die Ausdauer waren die vier Disziplinen. In zweien davon lieferten die Mainburger das beste Buben-Ergebnis, Sebastian Müller war der schnellste Sprinter und Tobi Petz der beste Springer. Da Tobi auch das drittbeste Laufergebnis hatte und bei Schnelligkeit und Schocken ziemlich weit vorne lag, schaffte er insgesamt den dritten Platz, nur einen Punkt hinter dem Sieger. Er holte damit die beste Mainburger Platzierung, die jemals erzielt wurde. Nur zwei Punkte dahinter kam Sebastian auf Platz 5.

Julian Minz und Michael Hintermeier schafften in drei Disziplinen die erhofften Ergebnisse, mussten aber leider im Cooper-Test unerwartet Punkte liegen lassen. Von den kurzfristig Erkrankten hatte Hannes Gerl aufgrund einer starken Saison von Haus aus eine Wildcard, seine Nominierung war also gesichert. Groß war die Freude, als auch David Summerer aufgrund seiner Saisonleistungen nominiert wurde, sodass die Mainburger erneut zu viert im Kader vertreten sind.

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Die Mainburger Athleten nach der Talentiade. v.l.n.r.: Tobi Petz, Sebastian Müller, Julian Minz und Michael Hintermeier

Talentiade2

Rekordbeteiligung herrschte in Passau, wo über 80 Athleten zu E-Kader-Sichtung erschienen waren

 

Wurf-Meet-IN und Herbst-RausWURF: das Beste kommt am Schluss.

Veronika Priller erstmals über 11m mit der Kugel
Guter Einstand für Lucia Malinak mit dem Diskus
Sebastian Müller überrascht
Philipp Artinger steigert sich auf 46,45m.

Eine recht kleine Gruppe startete in Ingolstadt beim traditionellen Wurf-Meet-IN, u.a. wegen der parallel laufenden Talentiade. Veronika Priller konnte nach eher bescheidenem Auftakt im Diskuswerfen eine Bestleistung mit dem Speer erzielen (24,89m), ehe ihr im Kugelstoßen mit 11,26m der Durchbruch gelang, auf den man schon eine Weile gewartet hatte. Lucia Malinak bestritt den ersten Leichtathletik-Wettkampf überhaupt und kann mit ihren Leistungen im Kugelstoßen (8,56m) und Diskuswerfen (22,12m) sehr zufrieden sein, mit dem Diskus schaffte sie auf Anhieb einen Platz in der Bayrischen Bestenliste der Top20. Im Speerwerfen war leider nur der kürzeste Wurf gültig, da ist noch deutlich mehr drin. Gefreut hat sich auch Tobias Dumsky, der gleich am Anfang erstmals über 10m Kugel stieß (10,03m) und auch eine gute Serie hatte, bevor er später mit den Diskus einen guten Wettkampf ohne neue Highlights hatte.

Eine Woche später war dann in Oberschleißheim die allerletzte Wurfgelegenheit der Saison. Sie wurde von den Mainburgern erstmals besucht. Einige hatten sich noch etwas vorgenommen und wollten ihre Bestleistungen steigern, was teils auch recht gut klappte. Die größte Überraschung lieferte Sebastian Müller, der mit Kugel und Diskus das vereinsinterne Ranking gegen David Summerer noch umdrehte und zwei Bestleistungen aufstellte (8,55m/23,93). Für David blieb der Trost, die mehrfach knapp verfehlte 8-m-Marke ebenfalls durchbrochen zu haben und das bessere Speerwurfergebnis. Auch Tobias Dumsky konnte mit der Kugel noch eine Steigerung hinlegen (10,22m), mit dem Diskus reichte es nicht ganz. Das galt auch für Veronika Priller, die mit einer brauchbaren aber unspektakulären Weite gegen eine gute Werferin gewann und auch mit der Kugel siegte, wobei sie zum zweiten Mal über der 11-m-Marke blieb (11,14m). Mit dem Speer hingegen mißlang der erhoffte Sprung auf die interne Pool-Position, auf Platz 1 überwintert Lea Stark. Sehr zufriedenstellend verlief der Einstand des einzigen angetretenen Neu-U14-ers Jakob Stuber, der mit Kugel und Diskus ansprechende Leistungen zeigte (5,09/12,65m), während es ausgerechnet mit dem Speer, mit dem er die meiste Erfahrung hat, nicht so gut klappte.

Michael Hintermeier absolvierte ebenfalls alle drei Disziplinen und blieb in allen nur geringfügig unter der Bestleistung. Zwei Athleten hingegen waren nur zum Speerwerfen mitgefahren und für beide hat es sich gelohnt! Julian Minz steigerte sich um fast drei Meter auf 23,27m. Ganz so viel Luft war für Philipp Artinger natürlich nicht mehr, doch die neue Marke von 46,45m bringt ihn in der BLV-Bestenliste noch um einen Platz weiter nach vorne (8.). Vor allem freute er sich über die beste Serie der Saison mit vier Würfen über 45m.

Nun stehen drei trainingsintensive Monate an, in denen Kraft und Ausdauer im Mittelpunkt stehen, bevor in der Hallensaison erstmals wieder Bahnwettkämpfe folgen. Vereinzelte Crossläufe sowie der Sprint-Cup in Fürth werden für etwas Abwechslung sorgen.

Oberschleißheim15. Jakob Diskus

Jakob Stuber bei seinen ersten Würfen mit dem Diskus, er traute sich als erster Noch-U12-er an die neuen Disziplinen heran

Oberschleißheim15. Veronika Speer

 Abseits der Meisterschaften Neues ausprobieren ist einer der Reize der Herbstwettkämpfe. Hier Veronika Priller beim Speerwerfen

 

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