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Start Leichtathletik

Bayern-Quali und zwei Kreismeistertitel - Mainburger Leichtathleten mit gutem Start

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Die ersten beiden Sportfeste nach den Osterferien brachten für die Mainburger Athleten gute Ergebnisse. Zunächst freuten sich Michael Hintermeier und Georg Zierer über ihre Titel bei der Kreismeisterschaft im Cross, bei der es vier weitere Stockerlplätze und zahlreiche gute Läufe gab. Eine Woche später war Regensburg das Ziel einiger Werfer, sie kehrten mit 3 Tagessiegen heim und David Summerer freute sich besonders, denn er konnte sich für die Bayrische Meisterschaft im Diskuswerfen qualifizieren.

Georg Zierer und Michael Hintermeier neue Kreismeister im Cross-Lauf

Die Kreismeisterschaft im Crosslauf in Landshut wurde vor allem von jüngeren Mainburger Sportlern besucht, die Altersspanne reichte von sechs bis 16 Jahre. Bereits um 10.15 Uhr fiel für die jüngsten Teilnehmer der Startschuss. Die Geburtsjahrgänge 2009 und jünger hatten eine Strecke von ca. 600 m zurückzulegen. Schnellste Mainburgerin war die siebenjährige Ida Erwein, dicht gefolgt von ihrer Vereinskameradin Laura Lewin. Beide absolvierten ihren ersten Wettkampf und landeten gleich auf vorderen Plätzen. Ida wurde Vizemeisterin in 3:23.63 min mit einem Abstand von nur 5 sec auf die Erstplatzierte. Laura freute sich über Platz drei und die erkämpfte Bronzemedaille. Die bereits wettkampferfahrene, aber ein Jahr jünger Marie Winkelmaier belegte Platz 5 mit der besten Zeit unter den Mädchen ihres Jahrganges.

Bei den Buben dieser Altersklasse hatte der TSV Mainburg mit Selman Öztürk nur einen männlichen Teilnehmer am Start. Auch für ihn war es der erste Wettkampf. Er konnte sich unter den zehn schnellsten halten und landete schließlich auf einem hervorragenden achten Platz.

In der nächsthöheren Altersklasse musste bereits eine Strecke von 1,5 km bewältigt werden. Hier gab es den ersten Mainburger Sieg durch Georg Zierer in der M8. Er legte ein bravouröses Rennen mit hohem Tempo hin, welches er auch bis ins Ziel halten konnte. Mit einer Zeit von 6:47,18 min kam er mit einem deutlichen Vorsprung von fast 9 sec. als neuer Kreismeister ins Ziel.

Nila Scherbaum und Klara Nemetschka starteten in dieser Jahrgangsstufe bei den Mädchen. Beide absolvierten einen konstanten und von enormen Endspurt gekennzeichneten Lauf. In der Jahrgangswertung belegte Nila Platz drei und Klara einen hervorragenden sechsten Platz.

Johannes Hintermeier war in der Klasse M11 gestartet. Wenn auch die Mittelstrecke nicht seine Lieblingsdisziplin ist, so absolvierte er den Lauf in einer guten Zeit und konnte sich letztlich Platz 6 in seiner Jahrgangsstufe sichern.

 

IMG 0470-1024Michael Hintermeier-1024

 

Die beiden Kreismeister des TSV, links Georg Zierer beim Zieleinlauf, rechts Michael Hintermeier bei der Siegerehrung

Über 2,5 km war dann Michael Hintermeier in der M14 am Start. Ein kraftvoller dynamischer Lauf mit enormen Endspurt auf den letzten 300 m ließ ihn endlich mal „die Nase vorne haben“. Als neuer Kreismeister des Jahrganges M14 lag er mit einer Zeit von 10:25,09 min über eine Minute vor dem zweitplatzierten und war von der Gesamtaltersklasse U16, also auch den ein Jahr älteren, Schnellster über diese Distanz, was mit einem Pokal belohnt wurde.

Tobias Dumsky hatte in der Klasse U18 eine Distanz von 5 km zu bewältigen. In einer Zeit von 19:17.62 min kam er als dritter über die Ziellinie. Er hatte sich über den längsten Teil der Strecke einen harten Kampft mit seinem freundschaftlichen Erzrivalen von der LG Region Landshut geliefert, der sich letztlich nur sechs Sekunden vor Tobi über die Ziellinie bewegte.

Insgesamt konnten die Athleten des TSV Mainburg-Leichtathletik stolz und zufrieden die Heimreise antreten: Einmal Platz acht, zweimal Platz sechs, einmal Platz 5 neben sechs Stockerlplätzen - zweimal erster, einmal zweiter und dreimal dritter - sind die erfreuliche Bilanz des Tages.

 

David Summerer für Bayrische Meisterschaft qualifiziert – Lea Stark kratzt an der 10-m-Marke mit der Kugel – Drei Tagessiege für Mainburger Leichtathleten in Regensburg.

Der erste Stadionwettkampf des Jahres brachte zwei Wochen vor dem eigentlichen Saisonauftakt sehr erfreuliche Ergebnisse auf denen man aufbauen kann. Drei Tagesbestleistungen, zwei zweite und ein dritter Platz waren eine gute erste Standortbestimmung.

Als erstes war Lea Stark dran, die in den letzten Wochen von Verletzung und Krankheit geplagt war. So war sie nicht unbedingt auf einen Erfolg ausgerechnet im Kugelstoßen eingestellt doch genau das gelang. Eine tolle Serie mit 9,95m als bestem Versuch brachten einen ungefährdeten Sieg, es war eine Steigerung um über einen Meter gegenüber März.

Werfertag Regensburg 16. Siegerehrung David Diskus copiaWerfertag Regensburg 16. Lea Kugel

Die beiden größten Überraschungen lieferten David Summerer (linkes Bild, links auf dem Siegertreppchen zusammen mit dem Sieger der parallel ausgetragenen Kreismeisterschaft von Regensburg) und Lea Stark (rechtes Bild). David qualifizierte sich mühelos für die Bayrische Meisterschaft, Lea gelang eine gewaltige Steigerung im Kugelstoßen und ebenfalls die mit Abstand beste Weite des Tages.

Danach schaffte David Summerer als erster 2002-er die Qualifikation zur Bayrischen U16-Meisterschaft im Juli, als er den Diskus gleich im ersten Versuch über die Norm von 25m warf und noch zweimal nachlegte, mit 27,44m als neuer Bestleistung. Herzlichen Glückwunsch! Starke Würfe zeigte auch Hannes Gerl, doch alle drei 30-m-Würfe waren ungültig. Da sind noch ein paar kleine Justierungen nötig, das wird im nächsten Wettkampf schon ganz anders aussehen (23,88m/ Platz 3). Auch Lea schaffte mit dem Diskus eine neue Bestleistung und Platz 2 (22,71m), das gelang auch David mit einem guten Speerwurf (27,17m).

Als letzter kam Philipp Artinger dran, ebenfalls mit dem Speer. Mit 45,80m hatte er einen guten Einstand im Bereich seiner vorjährigen Bestleistung, die noch mit dem leichteren U16-Speer erzielt worden war. Über 4m Steigerung gegenüber dem Winterwurf im Februar waren erfreulich, Philipp gewann unangefochten die Wertung der U18.

Werfertag Regensburg 16. Philipp Abwurf

 Philipp Artinger legte in Regensburg einen guten Saisonauftakt hin und gewann seinen ersten U18-Wettkampf

 

 

 

 

 

Guter Ausklang der Hallensaison

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2 Medaillen auf dem Lindesportfest – U14 von Ausfällen geplagt – Tobias Petz nach tollem Sprint im Pech

Die 40. Auflage des Werner-von-Linde-Sportfestes sah weit über 1000 Teilnehmer an zwei Tagen in der Münchner Lindehalle. Trotz des späten Termins zieht dieses letzte Hallensportfest jedes Jahr nicht nur die Masse der südbayrische Spitze an, sondern auch zahlreiche starke Athleten aus Österreich, Südtirol und Trient. Auf halbem Weg zwischen der letzten Meisterschaft und den ersten Freiluftwettkämpfen gelegen bringt es willkommene Abwechslung in den Trainingsalltag und ermöglicht eine zusätzliche Standortbestimmung. Die Mainburger waren mit 6 Athleten am Start.

Linde16.Gruppenfoto U16Linde16. Safiya 60m

Die Mainburger Athleten auf dem Lindesportfest. Links die U16 im VR-Mobil vor dem Wettkampf, rechts Safiya Frass (Mitte) beim 60-m-Lauf der U14.

In der U16 holte Veronika Priller zwei Medaillen. Über 60m Hürden gab es eine neue Bestleistung und Platz 3, der Abstand zur Siegerin war mit 22/100sec nur noch halb so groß wie bisher. Im Kugelstoßen ging es bei Veronika wieder bergauf, Platz 2 mit 11,12m, wobei vor allem erfreulich war, dass Veronika nach schwachem Beginn hinten raus eine deutliche Steigerung gelang. Im Kugelstoßen war erstmals auch Lea Stark wieder am Start, sie steigerte ihre Bestleistung zweimal auf nun 8,77m und verpasste das Finale um einen Platz. Hannes Gerl konnte sich ebenfalls zweimal verbessern und hat nun 9,69m stehen, Platz 5 in der M14 und ein halber Meter weiter als im Januar.

Linde16.Siegerehrung Vroni Kugel

Wieder aufwärts ging es im Kugelstoßen für Veronika Priller, Platz 2 und endlich wieder über 11m bringen Zuversicht für die Freiluftsaison. Links die Siegerin aus Südtirol, rechts die Bayrische Hallenmehrkampfmeisterin Alexandra Maier als Dritte. Das Kugelstoßen war die beste Disziplin der Mainburger, hier konnten sich auch Lea Stark und Hannes Gerl deutlich verbessern.

Im Flachsprint über 60m zeigte Sebastian Müller mit 8,25sec erneut eine gute Leistung. Noch schneller war wohl Tobias Petz unterwegs, doch die Zeitnahme seines Vorlaufs fiel aus und das Rennen wurde wiederholt. Es begann genauso gut wie beim ersten Versuch, doch nach der Hälfte erlitt Tobias einen Muskelfaserriss, sodass er nun bis zur Freiluftsaison warten muss, um seine enormen Fortschritte im Sprint schwarz auf weiß zu bekommen. Auch Hannes Gerl lief die 60m knapp über der Bestleistung (9,05s) und bestätigte die gute Verfassung der ganzen Gruppe. Nur ein einziges Ergebnis fiel nicht zur Zufriedenheit aus: Sebastian Müller kam beim Hürdensprint komplett aus dem Rhythmus und lief mit 11,12sec langsamer als vor kurzem, aber immer noch schneller als im Vorjahr.

In der U14 war das Mainburger Teilnehmerfeld teils im Vorfeld durch Schulveranstaltungen dezimiert worden, teils auch erst unmittelbar vor dem Wettkampf durch Krankheit, sodass nur Safiya Frass am Start war. Mit 9,46s verbesserte sie sich über 60m leicht im Vergleich zum Vorjahr und mit 3,90m im Weitsprung blieb sie in ihrem ersten Wettkampf des Jahres knapp unter Bestleistung. Auch wenn sie selbst damit und mit ihren Plätzen im Mittelfeld nicht ganz zufrieden war: dieser Auftakt war in Ordnung und die Leistungen dürfte sich bei günstigeren Trainingsbedingungen im Frühjahr und mehr Wettkampfpraxis noch um einiges nach oben bewegen.

 

Erfolgreiche Mainburger Leichtathleten bei der Landshuter Schülertriade

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Pokale für die Gesamtsieger Hanna Ertl, Sebastian Müller, Johannes Hintermeier und Manuel Filary

Mit insgesamt 19 Teilnehmen gingen die jungen Leichtathleten, beim zweiten Wettkampf der 19. Landshuter Schülertriade an den Start. Begleitet und betreut wurden sie von ihren, teils auch ehemaligen Trainer/innen Ruth, Hans-Jürgen, Tina, Gabi und Sepp. Nachdem beim ersten Wettkampf schon recht gute Ergebnisse erzielt worden waren, standen die Chancen für den letzten Wettkampf der Triade recht gut.

Teilnehmer Triade 06.03.16

Die jungen Leichtathleten des TSV 1861 Mainburg bei der 19. Landshuter Schülertriade beim ETSV 09 Landshut

 

Im Alternativ-Vierkampf, der sich aus 30 m Hindernislauf, 30 m Sprint aus der Bauchlage, Standweitsprung und Softspeerwurf zusammensetzt, waren maximal 200 Punkte zu erreichen.

Teilnahmeberechtigt waren alle Mädchen und Buben zwischen 7 und 12 Jahren. Neben den Tagessiegen winkte am Ende der Veranstaltung den Altersklassen-Gesamtsiegern (die Sieger nach Punkten der beiden Wettkämpfe) die Gewinnerpokale und den Leichtathleten des besten Vereins der Gesamtpokal.

Die Triade ist genau die richtige Veranstaltung, um zum ersten Mal Wettkampfluft zu schnuppern. Genau das nutzte auch der achtjährige Georg Zierer und erkämpfte sich bei seinem ersten Wettkampf mit 181 Punkten gleich den dritten Podestplatz und damit die Bronzemedaille, wobei er auffallend schnell im Sprint war. Nur einen Punkt weniger hatte sein Vereinskamerad Sebastian Müller, der den ersten Wettkampf im November mit 188 Punkten gewonnen hat. Mit einer Summe von insgesamt 368 Punkten konnte er damit den Gesamtsieg der M8 für sich verbuchen und bei der Siegerehrung strahlend seinen Pokal in Empfang nehmen. Der gleichaltrige Daniel Pitzl hatte nach den vier Disziplinen 165 Punkte auf seinem Konto und konnte damit mit dem Rang acht und einen 5. Rang in der Gesamtwertung sehr zufrieden sein.

In der AK M11 hatten die Mainburger zwei Leichtathleten am Start. Ole Donnermeyer, der sich in seiner Leistung gegenüber dem letzten Wettkampf um 8 Punkte verbessern konnte. Platz drei mit 185 Punkten ging an Johannes Hintermeier, dem es dennoch reichte, um mit insgesamt 376 Punkten und 4 Punkten Vorsprung vor seinen Konkurrenten vom DJK SV Altdorf den Pokal nach Hause zu holen. Manuel Filary, der einzige Mainburger U12er, der noch bei der Triade antrat, holte sich mit 194 Punkten den Tagessieg und mit den 187 Punkten aus dem ersten Wettkampf den Gesamtsieg und damit den Pokal in seiner Altersklasse.

Insgesamt waren mehr Mädchen als Buben am Start, so dass die jungen Mainburger Leichtathletinnen mit zahlenmäßig mehr Konkurrentinnen zu kämpfen hatten. Das stärkste Teilnehmerfeld stellte die W10 mit 23 Teilnehmerinnen dar. Entsprechend lang zogen sich die einzelnen Disziplinen hin. In der Altersklasse W8 starteten vier Mainburgerinnen. Nila Scherbaum erreichte mit 174 Punkten Platz fünf, wobei sie mit 20 Punkten im Standweitsprung gemeinsam mit der Tagessiegerin die weitesten Sprünge hingelegt hatte. Platz neun ging an Klara Nemetschka, die bereits im November beim ersten Wettkampf teilgenommen hatte. Etwas weiter hinten rangierten die gleichaltrigen Theresa Hartmeier und Lara Donnermeyer.

Die Goldmedaille in der AK W9 ging Hanna Ertl mit 194 Punkten und mit den 191 vom November bedeutete dies auch gleichzeitig den Gesamtsieg. Dem Pokal konnte sie am Ende des Wettkampftages stolz in Empfang nehmen. Ihre Zwillingsschwester Katharina verpasste nur knapp einen Podestplatz. Isabel Altwasser belegte den sechsten Rang und etwas weiter hinten in der Platzierung war Lisa Fankhauser und Helena Hanus zu finden. Beide hatten allerdings nur am 2. Wettkampf teilgenommen. Isabella Wittmann und Sina Willnauer waren Feld der W10 mit insgesamt 23 Teilnehmerinnen die einzigen Mainburgerinnen. Für Isabella war es ihr erster Wettkampf und sie kann mit ihrem Ergebnis recht zufrieden sein. Etwas nach ihr rangierte Sina. In der Klasse W11 startete Sarah Laible. Mit 168 Punkten hieß es für sie zum Schluss Rang sieben. Ein paar Plätze weiter hinten in der Rangfolge war Regina Hartmeier zu finden.

 

Pokalsieger 19.Schülertriade -06.03.16

Die vier Pokalsieger Manuel Filary , Johannes Hintermeier, Sebastian Müller und Hanna Ertl (von links) mit dem Leichtathletik-Maskottchen

 

Abschluss und für viele der Höhepunkt ist immer die Biathlonstaffel – eine Kombination aus Hindernislauf und Abwurf von Pylonen. Für Mainburg waren insgesamt 4 gemischte Staffeln gemeldet.

Da bei den Staffeln der 10-12-Jährigen eine Läuferin gefehlt hat, musste in der Staffel Mainburg II die neunjährige Hanna Ertl einspringen. Gemeinsam mit Sina Willnauer, Ole Donnermeyer und Isabella Wittman brauchten insgesamt 5:05,3 Minuten .

4:51,8 Minuten benötigte Mainburg I mit Sarah Laible, Regina Hartmeier, Johannes Hintermeier und Manuel Filary und belegte damit Platz zehn.

Die Staffel Mainburg I der 7-9 Jährigen war von allen Staffeln die Erfolgreichste. Lag es auch daran, dass die wenigsten Strafrunden aufgrund von Fehlwürfen zu laufen waren? Sebastian Müller, Isabell Altwasser, Georg Zierer (er lief wie eine „Rakete“) und Kathi Ertl brauchten 4:28,5 Minuten und erhielten dafür die Bronzemedaille. So war auf dem Siegertreppchen doch noch eine strahlende Katharina zu sehen, die endlich ihre ersehnte Medaille umgehängt bekommen hat.

Mainburg II dieser Altersklasse mit Daniel Pitzl, Theresa Hartmeier, Klara Nemetschka und Nila Scherbaum brauchten insgesamt 5:36,3 Minuten und landeten dabei leider auf den hinteren Rängen.

Zusammenfassend kann man von einem sehr erfolgreichen Wettkampftag sprechen. Auch wenn nicht jede(r) auf den vorderen Rängen landen konnte und auch wenn der Pokal für den erfolgreichsten Verein nicht zu gewinnen war. Schließlich waren die konkurrierenden Vereine wie Altdorf, Landshut und Ergoldsbach mit wesentlich mehr Leichtathleten angetreten. Die Mainburger hatten in manchen Altersgruppen keine/n Starter/in, so dass nicht mal die Chance zu punkten gegeben war. Aber das Wichtigste war, dass sich keine/r verletzt hat und dass alle mit Freunde beim Wettkampf waren.

 

 

 

Bayerische Cross - Südbayerische Halle - Niederbayerische Cross: Leistungen zeigen nach oben

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Bayerische Crosslaufmeisterschaften:

Tobias Dumsky und Michael Hintermeier mit guten Läufen

Die Mainburger waren mit zwei Läufern angereist, einer fehlte wg Skilager. Markt Indersdorf war wie schon oft der Austragungsort und bot auch heuer wieder eine fordernde Strecke sowie perfekte Organisation samt eigens ausgesuchter Musik für jeden Akt der Wettkämpfe und Dampfstrahler zur Reinigung der Spikes-Schuhe der Athleten. Letzteres wurde nach den Wettkämpfen mehr als erforderlich wie sich herausstellte.

Als erster musste Michael Hintermeier über zwei Runden von je 1200 m ran. In einem Feld von über 40 Startern der U16, mehr als die Hälfte gehörten zu seinem Jahrgang M14, galt es seine Kräfte richtig einzusetzen – nicht zu viel auf Reserve behalten, aber auch nicht inflationär damit umzugehen. Michael schaffte einen konstanten Lauf und kam als neunzehnter seiner Altersklasse ins Ziel. Bei seiner Premiere auf Bayrischen Meisterschaften waren er und die Trainer mit der Zeit und dem unerwartet geringen Abstand auf das Mittelfeld sehr zufrieden.

 

Bild 7 Bayerische Michael HintermeierBild 8 Bayerische Tobi Dumsky

Michi Hintermeier (linkes Bild) blieb während des gesamten Rennens sehr gut an den Vorderleuten dran. Rechtes Bild: Tobias Dumsky (284) führt "seinen" Pulk an. 

Tobias Dumskys Altersklasse U18 absolvierte gemeinsam mit der U20 eine Runde mehr, also 3600m. Nach zwei Wochen Trainingsausfall wegen Erkältung im Januar war er noch nicht wieder beim vollen Leistungsvermögen angelangt, doch auch er kam mit dem Kräftehaushalt gut zu recht und erkannte den für ihn an diesem Tag richtigen Pulk. Er schloss sich diesem an und konnte seine Position bis zum Ende des Laufes halten (Platz 26).

 

Bild 9 Bayerische Team 

Gut lachen nach getaner Arbeit: Michael Hintermeier, Trainer Sepp Wittmann, Tobias Dumsky (v.l.)

 

Niederbayerische Crosslaufmeisterschaften:

Einstand im Freien gelungen

Eine Woche vor der Bayrischen waren drei Mainburger Läufer nach Ruhstorf gefahren, um auf der Niederbayrischen Meisterschaft im Crosslauf einen ersten Test im Freien zu absolvieren. In der M14, in der die relativ kurze Distanz von 1250m gelaufen wurde, zeigte Tobias Petz einen problemlosen Lauf, nach dem er sich ein wenig über einen erneuten vierten Platz ärgerte. Michael Hintermeier lief ein beherztes Rennen und kam auf Platz 5. Damit und auch mit dem Abstand auf Tobi war er sichtlich zufrieden. Im unerwartet großen U18-Feld konnte Tobias Dumsky, erst seit kurzem von einer Erkältung genesen, das hohe Anfangstempo nicht mitgehen, danach hielt er den Abstand zur Gruppe vor ihm konstant und war mit diesem Teil des Rennens sehr zufrieden, ebenso angesichts der Umstände mit Platz 7 von 18 Teilnehmern.

 

Südbayerische U16-Hallenmeisterschaften:

Drei vierte Plätze und gute Leistungen – Sebastian Müller immer schneller

In der Münchner Lindehalle waren fünf Mainburger Athleten am Start. Die Erwartungen wurden teils übererfüllt, teils nicht ganz erreicht, also ein typisches Hallensportfest. Sehr zufrieden war Sebastian Müller, der über 60m einen tollen Vorlauf hinlegte und mit einer Steigerung auf 8,13sec den Endlauf erreichte. Dort blieb er mit 8,20sec erneut unter seiner alten Bestmarke und wurde Achter. Auch Tobias Petz und David Summerer liefen gute Zeiten (8,43/8,69sec). Weniger zufrieden war Veronika Priller mit 8,66sec, doch zumindest hat sie nun die Quali für die Bayrischen U18-Meisterschaften des nächsten Jahres schon in der Tasche und das Minimalziel Zwischenlauf, erreicht.

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Zwei vierte Plätze gab es für Veronika Priller (2.v.l.), Sebastian Müller (ganz rechts) schaffte überraschend den Einzug ins Finale über 60m.

Veronika schaffte danach über 60-m-Hürden eine schöne Steigerung auf 9,67sec, wobei noch mehr drin war, denn an der dritten Hürde lag sie noch in Führung, verlor aber dann die Linie. Überraschend war bei den Buben der M14 Sebastian Müller über die Hürden schneller als Tobi Petz, der nicht an die Trainingsläufe anknüpfen konnte, hier fehlt noch etwas Routine (10,56/10,71sec/ Plätze 6 und 8). Eine Medaille sollte es für Veronika Priller im Kugelstoßen geben, denn sie startete von einem als „sicher“ angesehenen 2. Platz der Meldeliste aus. Doch es war nicht ihr Tag und es kam ein weiterer vierter Platz dazu (10,70m). Besser leben mit seinem Ergebnis konnte David Summerer, der 7,91m ohne echte Vorbereitung hin bekam (Platz 11). Er wartet mehr auf die Freiluftsaison und das Diskuswerfen, doch auch mit der Kugel sollte er noch zulegen können, wenn die Technikumstellung verarbeitet ist.

Wie immer kamen die Mittelstrecken am Schluss. Über 800m lieferte Tobias Petz ein tolles Rennen, in dem sich immer an den richtigen Stellen einreihte. Er steigerte sich auf 2:23,60 und auch dieser vierte Platz war gut aber nicht optimal, denn ein Fast-Sturz nach einer Behinderung im Endspurt vereitelte eine Medaille. Auch Michael Hintermeier lief ein gutes Rennen und verbesserte sich leicht auf 2:47,44, wobei er mit einem sehr flotten Endspurt andeutete, dass da auch noch mehr geht.

Unterm Strich waren drei 'Holzmedaillen' weniger als erwartet, doch andererseits fehlte nur wenig zu drei richtigen Medaillen, was die Erwartungen übertroffen hätte. Insofern kann und muss man mit der Ausbeute zufrieden sein, zumal die generelle Entwicklung aller Starter nach oben zeigt.

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Zuschauen bei den Gegnern gehört auch dazu, hier Sebastian, Tobi und David im 60-m-Sammelraum

 

 

2 Medaillen auf Bayerischen Meisterschaften

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Dreimal Bayerische Meisterschaften:

Veronika Priller und Philipp Artinger holen die ersten Medaillen in der Halle und im Winterwurf – Sebastian Müller bestätigt Qualifikation – Lea Stark und Tobias Dumsky im Pech

Für U16 und U18 brachten die Teilnahmen an den ersten drei Bayrischen Meisterschaften des Jahres zwei Medaillen, doch nicht alles verlief nach Plan. Unglücklich verlief die Bayrische U18-Hallenmeisterschaft in Fürth: Als Tobias Dumsky am ersten Tag mit Fieber erwachte und gar nicht erst mitfuhr, verpasste er ein Rennen gegen die richtigen Gegner im richtigen Tempo. Ärgerlich, denn als Mittelstreckler muss man manchmal eine Weile warten, bis der Rennverlauf wieder passt. Lea Stark gelang über 60m ein Lauf mit Jahresbestleistung aber deutlich unterhalb der Erwartungen. Am zweiten Tag wartete die 200-m-Strecke auf sie und hier kam es knüppeldick. Muskelfaserriss und obendrein noch Disqualifikation wegen Betreten der inneren Bahnmarkierung, 3-4 Wochen ungeliebtes Alternativprogramm mit Aquatraining, Radfahren und Crosstrainer warten auf sie. Veronika Priller wollte nach sehr gutem Einstoßen im Kugelstoßwettkampf gar nix gelingen und sie hatte den schwächsten Wettkampf seit langem (10,47m/ Platz 6). So fuhr man mit leeren Händen nach Hause und nahm sich vor, eine Woche später besser ab zu schneiden.

 

 

KugelstoÃen Veronika

BM Winterwurf16. Philipp Abwurf

Je eine Bronzemedaille holten Veronika Priller und Philipp Artinger im Kugelstoßen (Halle) und Speer (Winterwurf)

 

Das gelang auf der Bayrischen U16-Hallenmeisterschaft in München zum Teil. Veronika Priller unterstrich ihre enormen Fortschritte im Kugelstoßen, als ein erneut suboptimaler Wettkampf reichte, um die erwartete Bronzemedaille zu holen (10,67m), die erste auf einer Bayrischen Hallenmeisterschaft. Sebastian Müller bestätigte seine Qualifikation und verbesserte sich über 60m noch einmal um eine Hundertstel Sekunde (8,28sec). Ein guter Einstand auf seiner ersten 'Bayrischen', auf der er hauptsächlich Gegner hatte, die ein Jahr älter sind, denn für seine eigene Altersklasse gibt es keine Hallen-BM. Gar nicht zufrieden war Veronika mit ihren Zeiten über 60m und 60m Hürden, beide Läufe misslangen aus unterschiedlichen Gründen. In zwei Wochen hat sie auf der Südbayrischen Meisterschaft die nächste Gelegenheit, den erwarteten Sprung nach vorne zu machen, der sich vor allem im Hürdensprint abzeichnet. Ebenfalls qualifiziert war Lea Stark auf beiden Sprintstrecken, sie konnte aber wegen des Muskelfaserrisses nicht antreten.

Eine Premiere gab es für Philipp Artinger, der sich zur Teilnahme an der Bayrischen Winterwurf-Meisterschaft in Wiesau entschieden hatte. Dorthin kamen wie üblich zahlreiche Bayrische Meister und deshalb auch die BLV-Wurftrainer, mit denen man in der gelassenen Atmosphäre eines reinen Wurfwettkampfs gut ins Gespräch kam. Als Neu-U18-er musste Philipp erstmals mit dem schwereren 700-g-Speer werfen und bekam dies sehr gut hin. Platz 3 war zwar schon vor dem Wettkampf sicher, da außer zwei Bayrischen Meistern nur Philipp in der U18 antrat, doch es stimmten auch die Weiten. Philipps winterbedingter Abfall gegenüber der Vorjahresleistung war geringer als der der namhaften Konkurrenten und am Ende stand eine gute Serie mit 41,47m als bestem Versuch. Um eine interessante Erfahrung reicher fuhr er heim und kann der Saison zuversichtlich entgegen sehen.

 

BM Halle U16. Veronika mit Elina NeblBM Winterwurf16. Philipp mit Urkunde und MedailleBM Winterwurf16.Siegerehrung U18

 


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