TSV Logo mit Abteilungen Startseite Aerobic Badminton Basketball Floorball Handball Judo Leichtathletik Nordic Walking Radsport Reitsport Schach Schäfflertanz Schwimmen Tanzen Tauchen Tennis Tischtennis Triathlon Turnen Volleyball
  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Leichtathletik

Herbstwettkämpfe - alle Wettkampfgruppen noch gut in Form

E-Mail Drucken

Die Herbstwettkämpfe sind jedes Jahr eine gute Gelegenheit zur Formüberprüfung und dafür, auch mal Disziplinen aus zu probieren, die man in der Meisterschaftssaison nicht bestritten hat. Auch mit dem Hintergedanken, sie auf weiteren Herbstsportfesten noch ein wenig zu intensivieren und Bestenlistenpflege zu betreiben. Meist herrscht eine recht entspannte Atmosphäre auf solchen Wettkämpfen und daher sind sie für diejenigen, welche in der Meisterschaftssaison erfolgreich waren, zusätzlich eine Gelegenheit, die Saison noch etwas aus zu kosten. Die Herbstsaison begann am Wochenende nach Schulbeginn, als alle Wettkampfgruppen gemeinsam beim Herbstsportfest in München antraten, wobei ein Teil 'höhere Aufgaben' zu erfüllen hatte und zum Bezirkevergleich in Friedberg nominiert war. 

 

Bezirkevergleich in Friedberg: Starke Würfe von Hannes Gerl, Veronika Priller mit hoher Punktzahl

Aus jedem Bezirk treten jährlich die besten Athleten der Altersklasse 14, verstärkt durch einzelne der AK13, zum alljährlichen Vergleichskampf aller Bayrischen Leichtathletikbezirke an, heuer in Friedberg/Schwaben. Von jedem Team starteten in 8 Disziplinen je 2 Athleten und zusätzlich eine Sprintstaffel. Team Niederbayern war auf vielen Positionen sehr stark geschwächt und belegte bei den Mädchen Platz 5 und den Buben Platz 7. Dies lag ganz sicher nicht an Hannes Gerl, einer der wenigen Buben aus dem jüngeren Jahrgang. Im Speerwerfen kam er knapp an seine Bestleistung mit dem U16-Speer heran und mit dem Diskus steigerte er sich auf 24,39m, beides brachte Plätze im Mittelfeld, ein guter Einstand gegen die ältere Konkurrenz. Sehr viele Punkte sammelte Veronika Priller, obwohl sie schwer erkältet an den Start gegangen war. Platz 2 mit dem Diskus und Platz 3 mit der Kugel waren fast ein Viertel aller niederbayrischen Punkte und die einzigen Top3-Platzierungen des gesamten Niederbayern-Teams der Mädchen. Auch Lea Stark kam zweimal zum Einsatz, über 100m und in der Staffel, welche leider – ohne Leas Zutun – disqualifiziert werden musste. Für Lea, die erst seit einer Woche wieder im Training ist, war die bloße Teilnahme schon ein Erfolg und ein kleiner Trost nach einer Saison, welche sie ganz schnell abhaken wird.

Bezirk 1 1

Team Niederbayern mit Veronika Priller (hintere Reihe 4.v.r.), Hannes Gerl (1099) und Lea Stark (1113)

 

 

Gute Ergebnisse beim Herbstsportfest des MTV 1879 München  

Erstmals in diesem Jahr waren – wie schon 2014 - alle Wettkampfgruppen auf demselben Sportfest. Den Auftakt machte die U12 mit Dreikampf und 800m, hier waren alle vier wettkampforientierten Buben am Start, während die Mädchen bis auf eine Ausnahme durch Abwesenheit glänzten. U14 und U16 hatten Einzeldisziplinen zur Auswahl, durch Abstellungen für den Bezirkevergleich war diese Gruppe etwas schwächer vertreten als normal. 

Herbst MTV79. Trubel am Start 50m Buben

Großer Andrang herrschte beim 50-m-Start der U12, hier Trainer Bernhard Floder mit Johannes Hintermeier, Manuel Filary und Jakob Stuber

 

Die U12 zeigte recht stabile Ergebnisse im Bereich knapp über oder unter den Bestleistungen. Den größten Sprung machte Ramona Gerl im Dreikampf, in dem sie heuer erstmals antrat. In diesem erreichte Johannes Hintermeier erstmals über 900 Punkte (7./M10/908 P.), ermöglicht durch leichte Verbesserungen in Weitsprung und Ballwurf. Jakob Stuber und Manuel Filary (6. u. 8./M11) blieben in allen Disziplinen knapp unter den Bestleistungen und dies geschah auch über 800m. Sie hatten somit einen guten Wettkampf, dem nur die Highlights fehlten, was jedoch nach der Sommerpause häufig der Fall ist.

 

In der U14 hatten alle Teilnehmer Grund zur Freude. Alina Schäffler und Safiya Frass steigerten sich im Speerwerfen deutlich, wo Alina mit 18,68 m gewann, Safiya wurde Dritte (14,95m). Sie blieb auch im Weitsprung nur knapp unter Bestleistung, mit vier Zentimeter Rückstand auf Platz 3 wurde sie Sechste (!), dies war die knappste Entscheidung des Tages.

IMG 3717

 

Alina Schäffler und Safiya Frass freuten sich über neue Bestleistungen im Speerwerfen

 

Gut lief es auch für die Buben der U14. Sebastian Müller gewann über 75m der M13 mit seiner zweitbesten Zeit (10,60sec), bevor er erstmals in der M14 über 100m antrat und mit 13,84sec auf Anhieb die 14-sec-Grenze knackte, ein vielversprechender Auftakt auf der längeren U16-Strecke. Michael Hintermeier konnte zunächst im Speerwerfen erstmals über 20m bleiben (20,48m), bevor er sich auf 800m um über fünf Sekunden auf 2:53,80 steigerte, ein mutiger und entschlossener Lauf, in einem kleinen Feld hatte er keine Tempomacher. Julian Minz trat gleich viermal an und hatte extremes Pech mit größeren Zeitplanverschiebungen, denn seine Sprünge kollidierten immer mit den Sprints. Dennoch gewann er den Weitsprung nach einem Sturz im Hürdenlauf, im Hochsprung reichte ein gültiger Versuch über die Einstiegshöhe zu Platz 2. Diesen hatte er unmittelbar nach dem 75-m-Lauf ohne Einspringen absolviert, bevor die Müdigkeit erst richtig in die Beine schiessen konnte. Die nächsten Versuche misslangen, doch nach der neuen Bestleistung im Sprint (11,28sec/ 2. Platz) hielt sich der Ärger in Grenzen.

Herbst MTV79. Sebi 75m

 Starke Sprints zeigte Sebastian Müller, hier beim Sieg über 75m, kurz danach gab er seinen Einstand über 100m

 Von der U16 fehlten drei wegen dem Bezirkevergleich (s.o.), mit dabei waren Tobias Dumsky, der über 100m nah an die Bestleistung heranlief (13,78sec) und Philipp Artinger, der nur den Speerwurf bestritt. Diesen aber trotz langer Wartezeit hochkonzentriert, gleich im ersten Versuch verbesserte steigerte er seine Bestleistung deutlich auf 44,81m. Die nächsten Versuche kamen wegen des kleinen Teilnehmerfeldes zu schnell hintereinander, die 45-m-Marke blieb noch einmal ungeschoren.

Während die U12 erst wieder beim Mainburger Crosslauf gefordert ist, werden U14 und U16 noch einige Herbstwettkämpfe bestreiten und nicht zuletzt steht auch die Talentiade an, die Sichtung für den E-Kader.

 

Impressionen aus Friedberg und München

IMG 3690 Bezirk 3 1

IMG 3691IMG 3700

IMG 3701

 

 

 

Deutsche Meisterschaften im Blockwettkampf

E-Mail Drucken

Starkes Finish nach missglücktem Auftakt für Veronika Priller.
Mit schnellen Sprints und gutem Kugelstoßen noch auf Platz 15 vorgekämpft

Die erste Teilnahme von Veronika Priller an einer Deutschen Meisterschaft brachte viele neue Eindrücke und einen Wettkampf mit Höhen und Tiefen. Wenn die besten Nachwuchssportler aus ganz Deutschland zusammen kommen, merkt man dies schon beim Betreten des Stadions. Man spürt eine gewisse Professionalität, doch gleichzeitig herrschte in Lübeck eine sportliche und freundliche Grundstimmung, die auf gegenseitigem Respekt der Athleten untereinander beruhte. Wer hier dabei war, hatte im Vorfeld einiges geleistet und auf einiges verzichtet und das Wissen darum schuf eine Verbundenheit, die auch ohne viele Worte auskam. Und: neben Nervosität lag auch Gelassenheit in der Luft, weil es verschiedene Unzulänglichkeiten nicht gab, mit denen man anderswo rechnen muss. Es gab keine Athleten, die auf den letzten Drücker ankamen, die Gerätekontrolle öffnete sehr früh und man konnte die Geräte einfach abstellen und später in geprüftem Zustand wieder holen. Die Lauflisten hingen sehr früh aus, Ergebnisse und Zwischenstände ließen nie lange auf sich warten und alle Wettkämpfe fanden exakt zur geplanten Zeit statt. Kurzum, viele Gründe, weswegen im ganzen Stadion scheinbar nie jemand in Eile war. Auch die freundlichen und umsichtigen Veranstalter trugen ihren Teil zur guten Stimmung bei, ebenfalls das schöne Stadion mit seinen weitläufigen Nebenplätzen zum Aufwärmen.

 

DM 15 Block. HolstentorDM Block 15. Stadiontotale

Das Ziel einer weiten Reise: Lübeck mit seiner historischen Bausubstanz und das sehr schön gelegene Stadion am Buniamshof

 

Die Atmosphäre war also durchaus motivierend und so ging es sehr zuversichtlich in den Weitsprung, mit dem Veronika in den Wettkampf startete. Doch hier kam alles anders, als man nach den sehr sicheren Sprüngen dieses Jahres hätte vermuten können. Veronika startete mit dem schlechtesten Ergebnis der Saison und war nach der ersten Disziplin Letzte. Eine Dusche aus heiterem Himmel, die es danach auch physisch gab, denn pünktlich zum Diskuswerfen ihrer Riege setzten wolkenbruchartige Regenfälle und starke Windböen ein, Zelte und Pavillons flogen durch die Luft, der Wettkampf jedoch ging nahtlos weiter. Und so fehlten plötzlich noch mehr Punkte, teils wegen des Unwetters an sich, teils auch, weil bisher unbekannte wurftechnische Probleme auftraten. Frei nach dem Motto eines ehemaligen Fußballers: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu". Dies war umso ärgerlicher, als das Diskuswerfen eine der Disziplinen war, in denen ordentlich gepunktet werden sollte. Der Spielraum für Steigerungen der persönlichen Bestleistung und den damit verbundenen Vorstoß unter die Top10 war damit nach nur zwei Disziplinen aufgebraucht. Nun galt es, sich nicht hängen zu lassen und wenigstens zu zeigen, dass man zurecht auf dieser Veranstaltung dabei war.

Anhang 11 kopie kopieDM Block 15. Kriegsrat kopie

Mit dem Hürdenlauf kam der Umschwung, später sogar die Sonne.

 

Das gelang ganz hervorragend. Veronika konnte den Wettkampf drehen und hinten raus ihre Normalform abrufen. Zunächst lief sie eine der schnelleren Hürdenzeiten im Feld und danach stieß sie mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen die zweitbeste Weite aller Teilnehmerinnen (10,82m). Damit konnte sie das 'Tabellenende' wieder verlassen. Auch über 100m schaffte Veronika, was an diesem Tag nur wenige hinbekamen, sie landete nur knapp über ihrer Bestleistung und machte damit 6 weitere Plätze gut. Fünfzehnte in der Endabrechnung, zumindest noch in der ersten Hälfte des Feldes gelandet, das war eine starke kämpferische Leistung und eine Verbesserung gegenüber der Meldeliste um 12 Plätze. Dass hierzu ihre bisherige Bestleistung ausreichte, hätte man vorher sicher nicht gedacht, doch an diesem kühlen Tag mit ständigem Wechsel von Sonne und Wolken, Trockenheit und Regen, verfehlten die meisten ihre Bestleistungen deutlich. Mehr als ein Drittel der Teilnehmerinnen im Block Wurf verfehlte sogar die Qualifikationsnorm.
Der knappe Rückstand auf die vorderen Plätze zeigt auch, dass man im kommenden Jahr die ursprüngliche Zielsetzung noch mal angehen kann, denn schon ein halbwegs normaler Auftakt hätte Platz 5 ermöglicht. Dass dies heuer nicht geklappt hat, wird Ansporn für die nächsten Monate sein, Veronika kann im kommenden Jahr noch einmal an dieser Meisterschaft teilnehmen. Gleichzeitig können andere von ihren Erfahrungen auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft profitieren, vielleicht ist ja die Reisegruppe der TSV-Leichtathleten in 2016 etwas größer als heuer.

Anhang 2 kopie kopie kopieAnhang 12 kopie

                                          Im abschließenden 100-m-Lauf machte Veronika Priller noch 6 Plätze gut.

 

Anhang 1 kopie kopie kopie kopie

 

 

 

U12 erfolgreich auf Kreismeisterschaft

E-Mail Drucken

Ein Titel und 9 Plätze auf dem Siegerpodest

Jakob Stuber siegt über 50 Meter.

Acht junge Leichtathleten und –innen aus dem TSV, begleitet von ihren Trainern und einigen Eltern, Großeltern, starteten zu Ferienbeginn bei den Kreismeisterschaften des DJK SV Mettenbach. Dort hatten sie nicht nur mit den konkurrierenden Leichtathleten aus den Kreis Landshut-Kelheim zu kämpfen, sondern auch mit den hohen Temperaturen. Die Buben starteten in allen angebotenen Disziplinen, die Mädchen ließen geschlossen den Hochsprung aus.

k-Teilnehmer KM Mettenbach 02.08.15

Die Mainburger Teilnehmer in Mettenbach

Die Jüngste unter den Mainburger Teilnehmerinnen, Annkristin Altwasser (W10), startete im 50 m-Sprint und im Weitsprung. 8,48 sec über 50 m bedeuteten Rang sechs in ihrer Altersgruppe. Den dritten Platz im Weitsprung und damit einen Platz auf dem Siegerpodest sicherte sich sie mit einem Sprung von 3,62m.

Alisa Schauer-Huber (W11) erzielte mit dem Ball maximal 21,50 m, 3,10m im Weitsprung und 8,10 sec über 50m. Ihre gleichaltrige Vereinskollegin Sarah Ring trat in den gleichen Disziplinen an. Mit 7,82sec über 50m lief sie die schnellste Zeit aller Mainburger und auch die schnellste Mainburger U12-Zeit der letzten Jahre. In einem starken Feld verpasste sie das Stockerl um 12/100sec. Dazu kamen ein guter Weitsprung (3,62m) und ein Wurf von 22m.

Ramona Gerl (W11) erreichte in ihren schwächeren Disziplinen dem Weitsprung 3,08m und dem Sprint 9,31sec. Im Wurf, ihrer stärksten Disziplin, lief es zwar auch nicht so wie gewollt. Eigentlich war ihr Ziel, einen Wurf über 30 m zu landen, allerdings machten ihr die Windböen immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Am Ende gelang ihr doch noch ein beinahe 30 m Wurf, nämlich 29,70 m. Damit sicherte sie sich – dann auch mit sich zufrieden - den dritten Platz.

k-Ramona freut sich über die Bronzmedaille im Ballwurfk-Annkristin altwasser Dritte im Weitsprung

Ramona Gerl (links) und Annkristin Altwasser (rechts) mit Urkunden und Medaillen.

 

Johannes Hintermeier (M10) war in allen Disziplinen recht erfolgreich. Platz drei im Ballwurf (33,0 m), 8,20 sec im 50 m Sprint und ein zweiter Platz mit 3,63m im Weitsprung. Seine ein Jahr älteren Vereinskameraden Jakob Stuber, Julian Dumsky und Manuel Filary starteten in der Altersklasse M11. Im Ballwurf platzierten sich die drei hintereinander: Jakob Platz drei (32,50m), Manuel Filary Platz vier (32,0 m) und Julian Platz fünf (24,50m). Im 50m Lauf hatte Jakob die Nase ganz vorne und erhielt den Kreisbestentitel in einer Zeit von 7,98 sec. Auch Platz zwei ging an die Mainburger: Manuel Filary (8,36 sec). Julian lief 8,64 sec (5. Platz). 3,55 m beim Weitsprung reichten Jakob für den 2. Platz, Platz drei ging an Julian Dumsky (3,47m) und Platz fünf (3,30m) an Manuel.

k-Siegerehrung Hochsprung M11k-Johannes Hintermeier wzeiter im Wurf

Die Medaillengewinner bei den Buben. Links Jakob Stuber, der den 50-m-Lauf gewann und hier im Hochsprung Zweiter wurde, Julian Dumsky, Zweiter in Hoch- und Weitsprung sowie Manuel Filary, hier mit der Blechmedaille aber Zweiter über 50m. Auf dem rechten Bild ganz links der dreifache Medaillengewinner Johannes Hintermeier, hier bei der Siegerehrung des Weitsprungs.

 

Den Abschlusswettkampf bildete der Hochsprung. Schon disziplinbedingt ein mit Spannung verfolgter Wettkampf. Die Buben M10 und M11 traten in einem gemischten Wettkampf an, wurden allerdings nach dem Jahrgang gewertet. In 3-Zentimeter-Schritten wurde die Latte höher gelegt. Manuel Filary erreichte am Ende 1,13 m und Rang vier, Julian und Jakob übersprangen beide 1,16m, wodurch sich beide den 2. Platz auf dem Siegerpodest teilten. Der ein Jahr jüngere Johannes Hintermeier übersprang 1,22 m, belegte allerdings damit „nur“ Platz drei. Die 2005er sprangen nämlich insgesamt höher als die älteren Buben.

Es war ein erfolgreicher Wettkampf, auch wenn die Mädchen nicht so viele Plätze wie die Buben auf dem Siegerpodest verbuchen konnten. Bei den Mädchen waren allerdings durch die Bank die Teilnehmerzahlen je Altersklasse und Disziplin höher. Die Leichtathleten können jetzt in die wohl verdienten Sommerferien starten, bevor im Herbst noch der ein oder andere Wettkampf auf dem Programm steht.

 

 

 

Ferienaktivitäten der Leichtathletik U14 und U16

E-Mail Drucken

Alexander Weingärtner debütiert in Neunkampf und Straßenlauf 

Sebastian Müller und Hannes Gerl mit starken Steigerungen

Wenn die Form stimmt, soll man es auskosten und Anfang August ist das meistens noch der Fall. Daher waren auch nach Ferienbeginn die meisten U16-Athleten und zwei aus der U14 noch aktiv. Alexander Weingärtner probierte zuerst 5km Straßenlauf in Garching und lief mit 18:16min die zweitschnellste U16-Zeit des Jahres in Bayern sowie auf Platz 4 im Gesamtklassement. Danach ging es zum Oberpfalz-Mehrkampf nach Regensburg, wo eigentlich nur ein Vierkampf geplant war. Doch die Mitbewerber motivierten Alexander, den zweiten Tag dran zu hängen und auf Neunkampf auf zu stocken. Daher ging es nach dem Vierkampf erst einmal ins Mainburger Stadion, um die allernötigsten Grundlagen des Stabhochsprungs im Schnellverfahren zu „lernen“, denn Alex hatte noch nie zuvor einen Stab in der Hand gehabt. Im Wettkampf klappte das dann auch gleich deutlich besser als im Training, respektable 2,20m trugen zu guten 4.362 Punkten im Neunkampf bei. Besonders erfreulich waren die Hürdenzeit von 13,29sec (auch eine kaum geübte Disziplin) und der abschließende 1000-m-Lauf mit der einzigen Zeit des Tages unter drei Minuten. 

Beim Abendsportfest in Horgau waren sechs Athleten dabei. Das Sportfest fand bei optimalen Bedingungen und guter Organisation statt und könnte durchaus ein fester Termin im Wettkampfkalender der Mainburger werden. Es war hauptsächlich als U16-Ausflug geplant, doch die Highlights setzten zwei U14-Athleten. Sebastian Müller sprintete in neue Dimensionen, als er über 75m in 10,35sec Zweiter wurde, so schnell war schon lange kein Mainburger U14-Sprinter mehr gewesen. Hannes Gerl freute sich ebenfalls über eine deutlich schnellere Bestzeit (11,35sec), mehr noch aber über einen Speerwurf von 34,12m, mehr als fünf Meter über der Bestleistung und ebenfalls Platz 2. Sebastian warf mit dem Speer nur knapp unterhalb seiner Bestleistung (26,14m/5. Platz). Philipp Artinger gewann das Speerwerfen der U16 deutlich vor einem Gegner mit stärkerer Bestleistung. Er blieb nur knapp unter seiner eigenen Bestleistung (43,10m), es war sein zweitbester Wettkampf bislang. Erneut hatte man das Gefühl, dass noch etwas mehr gehen könnte, aber das muss er sich nun für den Herbst aufheben. Veronika Priller lief über 100m erstmals gegen sehr starke Konkurrenz, wodurch etwas Lockerheit verloren ging. Eine leichte Verbesserung auf 13,76sec war weniger als nach den letzten Trainings möglich schien, doch die Erfahrung aus diesem Lauf wird bald noch hilfreich sein.

Über 800m gewann Alexander Weingärtner vor Tobias Dumsky, beide allerdings in Zeiten über den persönlichen Bestleistungen. Hier hat die gegenseitige Hilfe beim Tempomachen noch nicht funktioniert.

Besser lief es kurz danach beim traditionellen Laufmeeting in Neustadt/Waldnaab, wo Alexander Weingärtner als einziger Mainburger am Start war, er schafffe über 800m eine Steigerung um fast 5 Sekunden auf 2:08,92min und über 300m eine neue Bestleistung von 39,19sec, beides war der Sieg in der U16. Auch in Burgau war Alexander über 800m am Start, mit 2:09,37min lief er fast noch mal dieselbe Zeit (2./U18). Für diese Läufe wurde Alex kurz danach für den Länderkampf Bayern-Württemberg-Hessen in die 3x1000m-Staffel berufen und auf einen Vorbereitungslehrgang in der Sportschule Oberhaching eingeladen.

 

 

Bayerische Meisterschaft U16 - Mainburger Athleten in Bestform

E-Mail Drucken

Bayerische Meisterschaft der U16: Mainburger Athleten in Bestform.

Veronika Priller gewinnt Silber mit Diskus, fünf weitere Endkampfplatzierungen

Die Bayerischen Meisterschaften in Aichach sahen vier Mainburger Athleten in ausgezeichneter Form. Die Silbermedaille von Veronika Priller im Diskuswerfen war das Highlight einer insgesamt sehr guten Entwicklung, sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch innerhalb dieser Saison. Alle sechs Auftritte der vier Mianburger Teilnehmer endeten mit Platzierungen unter den ersten acht.

 

IMG 5827

Die Mainburger Gruppe in Aichach. Veronika Priller (Mitte) hatte gerade vom Trainer ein Überraschungsgeschenk erhalten, nämlich das Teilnehmer-T-Shirt der Deutschen Meisterschaften 2015 als Belohnung für die erstmalige Qualifikation zu einer Deutschen Meisterschaft. Sie gewann später die Silbermedaille im Diskuswerfen.

 

 

Der Hürdensprint wurde in dieser Saison stark verbessert, woran die neu angeschafften Pendelhürden einen hohen Anteil haben. Insofern war es eine erfreuliche aber nicht ganz unerwartete Überraschung, dass Veronika Priller das Finale über 80m Hürden erreichte. Hierfür musste sie gegenüber der Meldeliste sieben Läuferinnen überholen, im Vorlauf sofort hellwach sein und angreifen, denn es gab keine Zwischenläufe. Das gelang, Veronika lief als Vorlaufzweite mit starker neuer Bestzeit ins Finale und steigerte sich dort noch einmal auf 12,93sec. Platz 7 war der Lohn und zudem das gute Gefühl,die 13-sec-Grenze gleich zweimal 'geknackt' zu haben.

Anhang 11 kopie kopie

Einen tolle Steigerung erreichte Veronika Priller im Hürdensprint, sie erreichte das A-Finale und blieb erstmals unter 13 Sekunden.

 

Auch Philipp Artinger schaffte den erhofften Einzug ins Finale. Im Vorjahr noch auf Platz 15 gelandet, hat er sich heuer deutlich nach vorne geschoben. Er behielt nach einem mäßigen ersten Wurf die Ruhe, legte mit 40,62m nach, bevor er im dritten Durchgang mit 43,41m eine neue Bestleistung aufstellte und die Endkampfteilnahme klar machte. Dort übertraf er noch einmal die alte Marke und deutete weiteres Potenzial nach oben an. Platz 7 und die Führung in der Niederbayrischen Bestenliste waren der Lohn für einen sehr konzentrierten Wettkampf, bei dem die richtige Mischung aus Kraft und Lockerheit gelang.

Der erste Tag endete mit den 3000-m-Läufen. Tobias Dumsky und Alexander Weingärtner starteten gut und gingen mit den beiden führenden mit, dadurch lagen sie nach 1000m ausgezeichnet im Plan. Dann folgte eine kurze Phase, in der die Konzentration verloren ging, beide ließen den Kontakt zur Spitze abreißen. Am Ende gab es Platz 6 für Alexander in neuer Bestleistung (10:10) und Platz 8 für Tobias. Etwas weniger als erwartet aber ganz sicher auch nicht schlecht, es fehlen wohl noch ein paar Rennen, um das lückenlose Dranbleiben zu erlernen.

BM Aichach 2015. Philipp mit SpeerBM Aichach 2015. 3000m Verfolgung des Führenden

 Das Finale im Visier: Philipp Artinger lieferte einen guten und konzentrierten Wettkampf ab /  Alexander Weingärtner und Tobias Dumsky bei der Verfolgung des Führenden im 3000-m-Lauf

 

Am Sonntag war Veronika Priller zweimal am Start. Mit der Silbermedaille im Diskuswerfen schaffte sie das dritte Stockerl-Ergebnis in diesem Jahr auf höheren Meisterschaften, sie hat nun einen kompletten Medaillensatz Gold-Silber-Bronze. Eine zweite goldene wäre ihr sicher noch lieber gewesen, und es sah auch lange danach aus. Drei Mädchen, die in der Bestenliste eng beisammen lagen, lieferten sich ein knappes Duell, bei dem die Führung mehrfach wechselte. Als Veronika Priller mit einem sehr schönen Wurf von 29,54m in Führung ging, gab es den ersten Szenenapplaus von Gegnern und Zuschauern und nachdem der Konkurrenz keine sofortigen Konter gelangen, sah es recht gut aus. Doch im vorletzen Durchgang gelang Cassandra Bailey aus München ein ebenfalls stark beklatschter Traumwurf, der erst bei 31,92m endete. Den toppte niemand mehr. Man konnte sehen, dass auch Veronika recht nahe dran ist an solchen Weiten, doch an diesem Tag sollte es noch nicht sein, der Sieg ging nach München.

BM Aichach 2015. Diskus Siegerehrung

Veronika Priller holte mit einem sehr guten Wettkampf Platz 2 im Diskuswerfen und später noch Platz vier mit der Kugel.

 

Das Kugelstoßen war von vornherein die Domäne der Diskus-Dritten Rhona Schmidt und diese ließ nichts anbrennen. Veronika lag lange Zeit auf Platz 3, was mehr war als erwartet. Am Ende wurde sie noch von einer Newcomerin überholt, gerade als klar wurde, dass bekanntere Gegnerinnen nicht den besten Tag hatten und hinter Veronika landen würden. So war die Bronzemedaille im Geiste erst gewonnen und dann wieder verloren. Doch angesichts des starken Diskuswettkampfs und des Durchbruchs im Hürdensprint überwogen Freude und Zufriedenheit über eine immer besser werdende Saison. Die ist gerade für Veronika noch lange nicht vorbei, denn die Deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf finden Anfang September in Lübeck statt.

Die Mainburger U16 ist somit in sehr guter Form und wird dies demnächst noch auf ein paar weiteren Sportfesten auskosten.

 

Anhang 1 kopie kopie kopie kopie kopie kopieAnhang 2 kopie kopie kopie kopie

 

Anhang 3 kopie

 

Abendsportfest im Dantestadion:
U16 und U14 mit überzeugenden Leistungen

Kurz nach Ende der Hauptsaison zeigten sich die beiden älteren Wettkampfgruppen beim sehr gut besuchten Abendsportfest in München in starker Verfassung. Im Sprint gab es sehr große Teilnehmerfelder und erfreuliche Platzierungen über 100m von Veronika Priller (5./13,82), Lea Stark (7./ 14,10) und Alexander Weingärtner (4./12,87) sowie über 75m ebenfalls Platz 4 für David Summerer (11,34s). Eine starke Vorstellung gab Alexander Weingärtner bei seiner Premiere über 300m, die er in 39,57sec bewältigte (Platz 3).

Bei den Würfen gab es einige neue Bestleistungen mit dem Diskus (David Summerer 22,10m, Michael Hintermeier 19,92m, Alina Schäffler 14,31m, Tobias Dumsky 28,49m). Veronika Priller blieb nur knapp drunter und bestätigte ihre gute Form, sie gewann mit 29,29m vor Lea Stark (21,17m), Philipp Artinger hatte im Speerwurf einen endlos langen Wettkampf (über 2 Stunden!) in dem er hintenraus noch zulegen konnte (3./41,68m). Hannes Gerl trat dreimal in der U16 an und warf mit dem 600-g-Speer fast 30m (29,60m), er schaffte auch mit der U16-Kugel eine gute Weite (7,80m), nur mit dem Diskus klappte es im Training schon deutlich besser (21,99m).

Als es fast schon dunkel war, kam Tobias Dumskys 800-m-Lauf, auch er startete eine Klasse höher und verbesserte sich auf 2:11,57min. Das war ein hochkonzentrierter und entschlossener Lauf, der den Trainer begeisterte und ihm selbst Auftrieb geben dürfte.

 

 


Seite 10 von 27

Sportabzeichen

Banner

Förderverein Leichtathletik

Banner