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Start Schäfflertanz Bewegender Abschied der Schäffler nach 182 Tänzen

Bewegender Abschied der Schäffler nach 182 Tänzen

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Es war ein bewegender und tränenreicher Abschied von den Schäfflern. Als das „Aba heit is koid...“ am Faschingsdienstag dem „Muss i denn zum Städtele hinaus“ wich, war die 18. Saison seit 1889 Geschichte. Rote Rosen der Marketenderinnen für die Tänzer besiegelten das Ende der roten Herrlichkeit. Ein Wiedersehen gibt es erst wieder im Jahre 2019.


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Der Wettergott bescherte am letzten Tag traumhafte Bedingungen. Die Sonne lachte vom Himmel, doch am Ende weinten die Schäffler. Dicht an dicht standen die Zuschauer am Christlberg, als man dort zum vorletzten Tanz, dem 181., aufmarschierte. Der Blick auf die Stadt und die dichtgedrängte Menschenmasse bescherte Gänsehaut-Feeling.


Den letzten Tanz vor dem Rathaus, den 2 283. in der Geschichte der „Rotjacken“, verfolgten nicht nur die drei Bürgermeister von einem Ehrenplatz aus, sondern auch Steven Wickersham, Sohn des ersten Mainburger US-Kommandanten nach dem Krieg, der sich vollendes begeistert zeigte. Bei diesem Höhepunkt durfte die neukreierte „Spenger-Laube“ quasi als krönender Schlusspunkt nicht fehlen.

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Nach einem letzten dreifachen Hoch zerschmetterte Reifenschwinger Albert Huber sein Glas demonstrativ auf dem Boden, nachdem er zuvor noch mit dem Kirchturm geliebäugelt hatte.

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Der Dank der Fasslkasperl Martin Richtsfeld und Ralf Gaffal richtete sich an das treue Publikum und die großartige Gemeinschaftsleistung der Schäffler inklusive Musikanten. Gleichzeitig warben sie für ein friedvolles Miteinander. Ihrem dritten Kollegen im Bunde, Robin Bauer, gebührte in dieser Stunde die Ehre des Abschlussverserls. 1977  in Reihen der Tänzer, stand er seit 1984 bereits zum fünften Male in Folge auf dem Fassl. Jetzt nahm er seinen Kasperlhut und verabschiedete sich an dieser Stelle vom Publikum.

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Zuvor hatte er an diesem Tage zusammen mit seiner Lebensgefährtin Bettina Burger, Marketenderin 2005, noch ein Heimspiel. Insgesamt absolvierten die Schäffler 14 Stationen, wobei auch TSV-Ehrenmitglied Sepp Brücklmaier darunter war. Bei der Polizei gab es ein Wiedersehen mit Ex-Schäfflertanz-Abteilungsleiter Günter Lehner (1998).

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Ab dem frühen Nachmittag setzten kleine Völkerwanderungen von Station zu Station ein. Hochleben ließ man dabei auch stellvertretenden Abteilungsleiter Georg Hagl, Schlusstänzer 1991 und seit 1998 dem Komitee angehörig, ehe sich der Fokus auf die letzten Anlaufstellen in der Innenstadt konzentrierte.

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„Vielen Dank für den Schäfflertanz 2012“ prangte auf dem Banner der Eltern der Aktiven vor dem Café Lutzenburger, wo bereits ein Riesenandrang der Zuschauer herrschte. Darunter hindurch schritten die Schäffler auch auf ihrem letzten Weg vom Rathaus zum Vereinslokal „Seidlbräu“, ehe sich die Türen hinter ihnen für sieben Jahre schlossen.

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