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Start Triathlon

Triathlon-Sonntag in Roth und Frankfurt

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Bei den zeitgleich ausgetragenen Wettkämpfen über die Triathlon-Langdistanz in Roth und Frankfurt lieferten sich Max Knier und Hans Schmid ein Fernduell mit unterschiedlicher Motivation. Während Max eine möglichst gute Zeit bei der Challenge Roth erreichen wollte stand für Hans die Qualifikation für den Ironman auf Hawaii im Vordergrund. Die ist nur bei offiziellen Ironman-Veranstaltungen möglich wie dem Ironman Germany in Frankfurt, bei dem in diesem Jahr auch die Europameisterschaft ausgetragen wurde.

Bei einem Langdistanzrennen beginnt der Tag sehr früh. Der Start ist um kurz nach halb sieben Uhr und vorher muss noch gefrühstückt werden und die letzten Vorbereitungen dauern auch seine Zeit. Erfahrenen Wettkämpfern bereitet das keine Probleme, Neulinge wie Max bei seinem zweiten Start über diese Distanz können da schon mal zu spät an der Startlinie stehen. Letztendlich waren dann aber beide im Wasser, das Hans jedoch deutlich schneller wieder verließ, nämlich nach 59:46 Minuten für die 3800 Meter lange Schwimmstrecke im Langener Waldsee. Max hingegen ließ sich im Main-Donau-Kanal in seiner schwächsten Disziplin 16 Minuten länger Zeit.

Für die jeweils über 3000 Teilnehmer ging es dann auf die 180 Kilometer lange Radstrecke. Hier spielten beide TSVler ihre Stärke auf ihren aerodynamisch optimierten Rädern aus. Obwohl Max durch einen Sturz zwei Wochen zuvor noch lädiert war und zudem technische Probleme hatte, knackte er die Fünf-Stunden-Marke und fuhr nach 4:57 Stunden in die zweite Wechselzone. Doch auch Hans ist ein exzellenter Radfahrer und konnte diese Top-Zeit noch um zwei Minuten unterbieten. Es gelang ihm, ein gleichmäßig hohes Tempo zu fahren und am Ende relativ frisch in die Wechselzone zu rollen.

Die zunehmend höheren Temperaturen sowohl in Roth als auch in Frankfurt ließen jedoch für das Laufen nichts Gutes ahnen. Bei über 30 Grad einen Marathon zu absolvieren ist schon eine sehr spezielle Herausforderung, für die jeder seine eigene Strategie hat. Für Hans lautete diese, nur nicht zu schnell loszulaufen. Was gar nicht so einfach ist wenn man noch gute Beine hat und von den vielen Zuschauern und vor allem der eigenen Familie angefeuert wird.
Doch spätestens nach der Halbmarathonstrecke ist es vorbei mit den guten Beinen. Nun war die mentale Stärke gefragt, die bei Hans glücklicherweise sehr ausgeprägt ist. Er kämpfte um jede Sekunde und lief die vollen 42,2 Kilometer ohne Gehpausen durch. Der Lohn war eine starke Zeit von 3:37 Stunden.
Einen gänzlich anderen Ablauf hatte der Beginn des Marathons für Max. Er ließ sich von der Begeisterung anstecken und lief zu schnell los. Hätte er das Tempo durchgehalten wäre eine Zeit deutlich unter drei Stunden herausgekommen – ein Niveau, das die Spitzenprofis haben. Die Konsequenz folgte in der zweiten Laufrunde in Form von massiven Kreislaufproblemen. Jetzt musste sich der Wahl-Schweizer noch mehr durch die Hitze quälen als sein Vereinskollege in Frankfurt. Trotzdem gelang ihm letztendlich noch eine Fabelzeit von 3:10 Stunden.

In der Summe der drei Disziplinen stand damit für Max eine Zeit von 9:27:41 Stunden zu Buche, was Platz 23 in der stark besetzten Altersklasse 30 bedeutete. Damit ist er der derzeit schnellste TSVler auf der Langdistanz und hat noch Luft nach oben, war er doch nach eigener Aussage mit seiner Leistung nicht ganz zufrieden. Ganz anders als Hans, der nach ein paar Minuten Wartezeit die Gewissheit hatte, einen der 75 Startplätze für die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii ergattert zu haben. Dafür war eine Gesamtzeit von 9:39:37 Stunden und Platz 11 in der Altersklasse nötig, der letzte, der dort noch vergeben wurde. Es ist bereits das dritte Mal, dass er dort an der Startlinie stehen wird, um jede Minute zu genießen, die er mit den Besten der Welt in einem Wettkampf verbringen darf. Ein Ziel, für das es sich lohnt, den immens hohen Trainingsaufwand neben den familiären und beruflichen Verpflichtungen auf sich zu nehmen.

 

Weihnachtsfeier der Triathleten am 03.12.16

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Mike, München und Müsliriegel

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"Mike, München und Müsliriegel" ... Das sind die wesentlichen Fakten des Auftritts von Mike Senft beim München-Triathlon über die Olympische Distanz.

Die 1500 Meter  wurden im Gewässer der Regatta-Strecke in Oberschleißheim geschwommen. Dabei zeigte der Mainburger mit 24:55 Minuten im 20 Grad warmen Wasser eine solide Leistung bevor er aufs Rad stieg. Dort wurde es den Athleten nicht allzu schwer gemacht, denn die Strecke war flach und die äußeren Bedingungen waren sehr Radlerfreundlich. Trotzdem müssen die 40 Kilometer gefahren werden und zwar dann entsprechend schneller. Das schaffte Mike mit 1:06:14 Stunden hervorragend, so dass er nun auf Platz zwei liegend, was er allerdings nicht wusste, auf die Laufstrecke ging. Der Führende war unerreichbar und mit einer Laufzeit von 47:31 Minuten musste Mike zudem noch einen weiteren Konkurrenten passieren lassen. So sprang am Ende mit einer Gesamtzeit von 2:18:40 Stunden ein dritter Platz in der Altersklasse heraus. Womit sich die Müsliriegel der Überschrift erklären – das war nämlich der Preis für die gute Leistung bei diesem schönen Wettkampf.

 

 

Max Knier und sein Langdistanz-Meisterstück

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Mit dem Slogan „Mit dem IRONMAN Austria mitten durch das Herz von Kärnten“ wirbt der Veranstalter der Österreichischen Ausgabe der Ironman-Serie um die Gunst der Athleten. Bei den Mainburger Triathleten ist dieser Wettbewerb recht beliebt, nicht zuletzt natürlich wegen der geografischen Nähe. So zog es heuer  Max Knier an den Wörthersee, um seine Tauglichkeit für die Langdistanz erstmals zu testen.

Die Vorbereitung lief für Max perfekt – er arbeitet und lebt nun ja schon einige Jahre in der Schweiz und hat dadurch tolle Trainingsbedingungen inklusive Dauer-Höhentraining praktisch vor der Haustüre. Nach monatelanger akribischer Ausrichtung aber auch Vorfreude auf den Wettkampf stand er dann endlich zusammen mit 3200 Konkurrenten um 6:50 Uhr an der Startlinie. Aufgrund des neuen „Rolling Start“ blieb die obligate Massenschlägerei diesmal aus, nur auf dem letzten Kilometer im engen Lendkanal kam es zu einigen Rangeleien. Das Schwimmen war mit 1:16:01 Stunden für Max relativ gut. Lediglich vom mitgereisten Ironman-gestählten Anhang wurden in dieser Disziplin noch deutliche Entwicklungspotentiale entdeckt. Dafür lief der Wechsel aufs Rad perfekt und anschließend zeigte Max, dass er sich in diesem Abschnitt zumindest in Mainburg vor niemandem zu verstecken braucht. Mit 4:58:31 Stunden klar unter der Fünf-Stunden-Marke, somit also einen 36er-Schnitt gefahren. Und das trotz einsetzendem Regen auf der zweiten Runde. Klar, dass Max damit mehr als zufrieden war, zumal das Radfahren nicht seine Paradedisziplin ist. Die folgte nun und darauf freute er sich natürlich. Hier konnte er nochmal alles geben und spulte Kilometer für Kilometer souverän seine Leistung ab. So kam es für ihn nach einer Laufzeit von 3:09:52 Stunden letztendlich zu einem sehr emotionalen Zieleinlauf. Zusammen mit den nötigen Wechselzeiten steht in der Endabrechnung für Max eine Zeit von 9:31:22 Stunden und  der 27. Platz in der leistungsstarken Altersklasse 30 - 34 zu Buche. Somit eine der schnellsten Zeiten, die je von einem Mainburger auf der Langdistanz erreicht wurden – und das beim ersten Start! Zu Recht stolz und zufrieden konnte er sein Feierabend-Bier genießen und diesen besonderen Tag gut gelaunt ausklingen lassen.

 

Ingolstadt-Triathlon bei Wind und Wetter

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Mit vier Teilnehmern war die Abteilung beim diesjährigen Triathlon in Ingolstadt vertreten. Bei durchwachsenem Wetter mit Regenschauern und viel Wind stellten sich Max Knier, Walter Kuffer und Jens Hartmann der Herausforderung der auf der olympischen Distanz, während Claudia Köglmeier sich auf der Sprintdistanz versuchte.

Trotz des durchwachsenen Wetter waren am Streckenrand viele Zuschauer, die die Athleten anfeuerten. Max Knier nutzte die Veranstaltung als Vorbereitung für seinen Ironman in Klagenfurt. Mit einer Gesamtzeit von 2:12:23 Stunden für 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 9,8 Kilometer Laufen war er zufrieden, auch wenn er in der Altersklasse einen undankbaren vierten Platz belegte. Walter Kuffer durfte sich über einen zehnten Platz und eine Zeit von 2:19:18 Stunden freuen. Auch Jens Hartmann war mit der erreichten Zeit von 2:32:53 Stunden zufrieden. Er verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr in allen drei Disziplinen und blieb dabei, im Gegensatz zum letzten Jahr, verletzungsfrei. Kürzer unterwegs war Claudia Köglmeier naturgemäß auf der Sprintstrecke. 1:41:21 Stunden benötigte sie für die 0,75 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 4,6 Kilometer Laufen. Der Lohn dafür war ein 18. Platz in ihrer Alterklasse.

 


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