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Die Anmeldung zur Challenge Roth 2015 habe ich wohl a) meiner großen Klappe und b) meinem eigenen Ehrgeiz zu verdanken, der sich vor einem Jahr groß gezeigt, sich aber im Moment ziemlich aus dem Staub gemacht hat.

Es ist wie es ist, nach einem Jahr Training beginnt nun das große Flattern und es wird ernst. Den letzten "kleinen" Vorbereitungswettkampf habe ich nun also am Sonntag den 28. Juni 2015 beim kleinen Bruder der Challenge, dem "Rothsee Triathlon" über die olympische Distanz absolviert.

Die Veranstaltung war top organisiert, die Helfer super freundlich und hilfsbereit wie immer in Roth und sogar das Wetter war perfekt. So durfte ich also um kurz nach 9 Uhr morgens mit einer reinen Frauengruppe 5 Minuten nach den Profis starten. Für mich als nicht besonders gute Schwimmerin eine große Erleichterung, dass erst 15 Minuten später die schnellen Herren ins Wasser durften, denn dadurch war die Gefahr auf den 1,5km nicht von hinten überrollt zu werden, sogar für mich relativ gering. Ich wollte das also ganz entspannt angehen, zumindest habe ich mir das in meinem Kopf so zurecht gelegt und mir kein Tempo aufzwängen lassen. Ich denke das ist mir gelungen und somit bin ich nach 34 Minuten aus dem Wasser gekrabbelt, für mich echt eine solide Schwimmzeit und ich war also auf der ersten Disziplin total zufrieden mit mir.

Allerdings habe ich anschließend ca. 6 Minuten in der Wechselzone verbummelt, für angehende Ironwomen natürlich "eigentlich" ein "no go", aber das war mir in dem Moment total schnuppe. Mir war wichtig mich kompl. abzutrocknen um nicht zu riskieren noch krank zu werden (ich war mit diesem Gedanken allerdings die Einzige (?)), ich konnte gar nicht so schnell mein Handtuch aus dem Beutel pfriemeln wie alle an mir vorbei gezogen sind. Nun denn, auch ich war dann irgendwann mal fertig und saß auf meinem Rad um 42km lang Challenge Feeling zu spüren. Ich hab dann tatsächlich noch ein paar Damen einsammeln können und war nach für mich "gut gefühlten" 1:25 wieder in der Wechselzone bei meinen Laufschuhen.

Da ich aber relativ selten meinen inneren Schweinehund überwinden kann um mich mal so richtig aus zu powern - "es könnte ja etwas weh tun", war meine Devise, "jetzt schaun mer mal was geht gell". Die Strecke kann man schon als selektiv bezeichnen, aber gut, das weiß man ja vorher und es waren ja nur 10 Kilometer. Man kann ja viel denken während man so vor sich hin läuft. Bei mir war es irgendwie in der Art, "schön, heute nur 10 Kilometer, aber in 2 Wochen dann x4 - gruselig und wie soll das bitteschön funktionieren"? Naja, ich bin dann nach 53 Minuten plus X im Ziel gelandet und habe es tatsächlich noch unter meiner "magischen" 3 Stunden Marke geschafft. 2:59 war meine Endzeit und das ist für mich ein echt gutes Ergebnis - also, auf zur Challenge - ich bin bereit.

 

 

Schlosstriathlon Moritzburg wieder mit TSV-Beteiligung

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Auch in diesem Jahr beteiligte sich TSV-Triathlet André Giebler an den „Triathlonfestspielen“ im Sächsischen Moritzburg.

Traditionell fällt bereits am Freitag der Startschuss zum sportlichen Triathlon-Wochenende mit der Nudelparty und Livemusik. Am Samstag gehen die „Barockmänner“ über die Lang- und Mitteldistanz auf die Strecke. Hierbei war sicher der neue Streckenrekord von Ulrich Konschak (ORTHIM Triathlon Team) in der Zeit von 8:48:41 das sportliche Highlight. Dabei herrschten über den Tag Temperaturen von 30°C. Erst am Nachmittag fiel das Thermometer im Regen auf 20°C.

Am Sonntag den 14.06.15 standen dann die Wettbewerbe „Olympisch“ und „Sprint“ auf dem Zeitplan. Das Ziel von André war hierbei, seinen Landesmeistertitel über die Sprintdistanz vom letzten Jahr zu verteidigen. Bei besten Bedingungen und 26°C fiel der Kanonenschuss um 15:03 Uhr um die Athleten ins angenehm warme Wasser des Schlossteichs zu entlassen. Nach 750m Schwimmen, 20 km Radeln und 5 km Laufen war auch schon wieder alles vorbei und André musste sich trotz schnellerer Zielzeit gegenüber dem letzten Jahr einem Athleten aus der Lausitz geschlagen geben und heuer mit dem „Vize“ in der AK 55 zufrieden sein. Dennoch hat es wieder großen Spaß gemacht und war Sport vom Feinsten.

 

Hans Schmid erneut beim härtesten Triathlon der Welt erfolgreich

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 3,86 Kilometer Schwimmen im Pazifischen Ozean, 180 Kilometer Rad fahren überwiegend auf einem Highway mitten durch schwarze, heiße Lavafelder und zum Abschluss noch ein ganzer Marathonlauf lang bei extremer Hitze und Luftfeuchtigkeit – Wer das gerne erleben will muss zum Ironman-Triathlon auf Hawaii.

Doch so einfach ist das nicht, denn zuvor muss man sich qualifizieren und dann eine lange und beschwerliche Anreise von Frankfurt über San Francisco nach Kona auf Hawaii über sich ergehen lassen.

Hans Schmid aus Siegenburg nahm das bereits zum zweiten Mal nach 2009 auf sich, nachdem er sich in Kalmar/Schweden sieben Wochen zuvor einen Startplatz für die Ironman Weltmeisterschaft erkämpft hatte. Damit war er einer von 160 Athleten aus ganz Deutschland, die sich diesen sportlichen Traum erfüllen konnten.

Bei der Mutter aller Triathlons herrschten dieses Jahr im Vergleich zu den vergangenen Jahren richtig harte Bedingungen mit starken Wellen, heftigem Wind, großer Hitze und Luftfeuchtigkeit. Bedingungen, die vor allem den starken Radfahrern im Feld entgegenkommen. Nicht zuletzt deswegen konnte mit Sebastian Kienle, dem stärksten in dieser Disziplin, endlich wieder ein Deutscher das Siegerpodest erobern.

Einige Tage nach der Ankunft hatte sich auch Hans Schmid akklimatisiert und letzte Tipps von den Profis beim morgendlichen Schwimmen am Pier eingeholt. So ging es für den TSV Mainburg startenden Triathleten zusammen mit den anderen 2186 Athleten an die erste Disziplin, dem Schwimmen im lauwarmen Pazifik, wo ihn die Unterwasserwelt mit bunten Fischschwärmen, Schildkröten und Delfinen beeindruckten. Aber da er nicht zum Bewundern der heimischen Fauna angereist war, legte er auch ein ordentliches Tempo vor, so dass die 3,86 Kilometer bereits nach 1:09 Stunden zurückgelegt waren.

Nach dieser Erfrischung zu Beginn wartete nun der Highway durch die schwarze Lavawüste, durch die die Hitze noch verstärkt wird und man durch den Wind das Gefühl hat, ein Fön bläst einem ins Gesicht. Dementsprechend hatten die Organisatoren für eine gute Versorgung sowohl auf der Rad- als auch auf der Laufstrecke gesorgt. Es gab eiskalte Getränke, flüssige Kohlehydratgels und crushed Eis zum Abkühlen, so dass den Athleten etwas Linderung verschafft wurde.

Hans Schmids Ehrgeiz war aufgrund der kurzen Regeneration seit seinem Qualifikationsrennen in Schweden eher bescheiden – „Spaß haben und mit einem Lächeln ins Ziel laufen“, so seine Aussage vor dem Start. Deshalb versuchte er auf dem Rad ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu fahren und nicht allzu viel an Substanz zu verlieren. Schließlich sollte ja noch ein Marathon gelaufen werden. 5:25 Stunden benötigte er für die 180 Kilometer, was einem Schnitt von über 33 km/h entspricht. Dass das die richtige Taktik war, zeigte sich beim Laufen. Zwar verlor er auf den 42,195 Kilometern noch über 20 Plätze, aber immerhin war er mit seiner Zeit von 3:59 Stunden noch unter der Vier-Stunden-Marke. Und, soviel Zeit muss sein, 300 Meter vor dem Ziel ließ er sich nicht nehmen, die Lederhose anzuziehen und sich eine Bayernfahne zu schnappen. Derart gerüstet reichte es beim Zielbanner nicht nur für ein Lächeln. Neben der Endzeit von 10:43:11 Stunden ziert nun ein breites Lachen das Zielfoto, das Hans Schmid als Andenken an den härtesten Triathlon der Welt, den Ironman Hawaii, mit nach Hause nehmen konnte.

 

 

Susanne Winkler startet beim Half Challenge Triathlon in Paguera auf Mallorca

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Mitte Oktober ging es für mich dann bereits zum dritten Mal in diesem Jahr auf die Insel. Aber ich kann Euch sagen, es gibt wirklich schlimmeres. Der wunderschöne Ort Paguera im Süden von Mallorca war Austragungsort der ersten Half Challenge und meiner Premiere auf dieser Distanz.

Unglaubliches Glück hatte ich mit der Hotelauswahl, die eher ein Zufallstreffer war, da wir uns in diesem Teil Mallorcas nicht ganz so gut auskennen. Aber es lag direkt an der Rennstrecke. Registrierung, Schwimmstart, Wechselzone, alles innerhalb von 5 Minuten erreichbar. Optimaler geht es nicht.

Das Wetter war noch sehr schön, um nicht zu sagen für einen Spätsommer sehr heiß, mit Temperaturen weit über der 30° Grenze.

Allerdings ist uns bei unserer Ankunft als erstes die rote Fahne am Strand aufgefallen und die dazugehörigen gefühlten 2m hohen Wellen. Ich dachte „hallo? Da soll ich rein? Ne oder?“ Ehrlichgesagter Weise machte sich dann ein eher unangenehmes Gefühl in mir breit. Hatte ich doch eh einen riesen Respekt vor dem Schwimmen im Meer – und dann auch noch bei diesem Wellengang. Etwas eingeschüchtert habe ich dann tags darauf an der Wettkampfbesprechung teilgenommen, in der Hoffnung, dass aus dem Triathlon vielleicht ein Duathlon gemacht wird. Aber natürlich - Nö!

Den Blick auf die anderen Teilnehmer gerichtet, dachte ich nur so für mich, „oh Mann die sehen alle verdammt gut und athletisch aus“. Na ja es handelt sich ja auch um eine Europameisterschaft - klar dass die hier keine Angst vor hohen Wellen haben.

Am nächsten Morgen dann aber die Überraschung – das Meer war aalglatt und der späte Start um 12:25 Uhr kam mir als Morgenmuffel auch ziemlich entgegen. Was ich vorher für unmöglich gehalten habe, ist eingetroffen. Meine Angstdisziplin, dass Schwimmen, hat mir am meisten Spaß gemacht. Im kristallklaren Wasser an dem man am Wettkampftag bis zum Grund sehen konnte, kam ich mir vor wie ein Fisch. Die Sonnenstrahlen haben bis 2m unter der Wasseroberfläche geglitzert und die Blubberblasen der Schwimmerinnen zum leuchten gebracht. Es war unglaublich. Für die 1,9km habe ich „nur“ 41 Minuten benötigt, immerhin 2 Minuten schneller als erwartet und das obwohl ohne Neo geschwommen wurde. Für mich ein super Ergebnis. Die Wechselzone war aber ewig lang – es gab fast 500m zu laufen, das ist schon etwas ungewöhnlich, aber es galten ja für alle dieselben Bedingungen.

Auf dem Rad wollte ich dann keinesfalls überziehen und bin gleichmäßig mein Tempo gefahren, auch an den Anstiegen hatte ich immer meinen Puls im Blick. Die Strecke die in 2 Runden zu fahren war, war durchaus selektiv - aber sehr schön und ich war voll in meiner Zeit. Ich wusste wenn ich nach 3:15 – 3:20 in die Wechselzone komme, kann ich noch einen guten Halbmarathon laufen; das hatte ich zu Hause hundertfach trainiert. Mit meiner Radzeit von 3:14h war ich also rundherum happy.

War es die Hitze, oder die falsche Verpflegung auf dem Rad? Ich bin nicht sicher. Ich weiß nur, dass mir ab Kilometer 1 auf der Laufstrecke unglaublich schlecht war. Am Strand habe ich mich dann erstmal unter eine kalte Dusche gestellt und gefühlte 10 Minuten im Dixi verbracht. Aber es wurde einfach nicht besser – auch eiskaltes Cola und Salzstangen die mir Kurt organisiert hatte, haben nicht geholfen.

Ich habe mich dann zu ihm an den Straßenrand gesetzt und überlegt ob ich aufhören oder weiter machen soll? Letztendlich wollte mein Kopf ins Ziel, aber mein Körper nur noch ins Hotel. Da meine anvisierte Zeit sowieso schon unerreichbar war hatte ich nix zum verlieren und so sagte ich mir, okay dann wanderst Du halt ins Ziel.

Und so kam es dann auch – es war wirklich das Schlimmste was ich jemals gemacht habe – 3 Stunden für 21,2 Kilometer unter Qualen. Aber letztendlich war ich dann doch ein Sieger und ich bin froh über diese Erfahrung. Ich weiß jetzt: es kann nur noch besser werden – smile!

 

 

Kurt Zimmer bei der Erstaustragung des "Ironman Mallorca" am Start

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Hola statt Aloha

Die deutsche Triathlon Saison hatte sich bereits dem Ende zu geneigt, als sich Kurt Zimmer Ende September auf den Weg zur Erstaustragung des Ironman Mallorca machte. Dem Hawaii Europas – wie der Veranstalter den Premierenwettkampf auslobte.

Das Schwimmen fand bei Morgendämmerung in der schönen Bucht von Alcudia statt – Kurt ist bekanntermaßen ein solider Schwimmer und so absolvierte er die 2 Schwimmrunden (Landgang inklusive) in knapp unter 60 Minuten. Wie viele Athleten erwischte auch ihn eine Qualle, was zunächst für Irritation und Schmerzen sorgte, aber bei dem tosenden Applaus der Zuschauermassen am Strand, diese schnell vergessen ließ.

Ursprünglich war sein Gedanke: radfahren durch das hügelige und von vielen Trainingslagern bekannte Terrain rund um Arta und dann durch das selektiv bergige Tramuntana Gebirge – KLASSE – aber: es beginnt für Kurt das tatsächlich verblüffendste Ironman Rennen an dem er je teilgenommen hat.

„Bin ich hier beim Mannschaftszeitfahren der Tour de France“ dachte Kurt bereits nach den ersten 15 Kilometern auf seiner Paradedisziplin. Es überholt ihn eine Gruppe von ca. 20 Athleten – „das darf doch wohl nicht wahr sein, was mache ich jetzt? Mitgehen oder wegfahren? No drafting“ schreit Kurt, geht aus seiner Komfortzone und fährt am nächsten Hügel ein Loch raus. Aber die immer größer werdende Gruppe holt ihn wieder ein – keine Chance allein gegen Viele – der Kampf gegen Windmühlen beginnt. Für Kurt als fairen Sportsmann jedoch keine Frage – er versucht so gut es geht, seine Abstände regelkonform einzuhalten und erreicht nach 5:13 Stunden auf dem Rad die Wechselzone.

Kurt der sich selbst nicht unbedingt als guter Bergfahrer bezeichnet, ist trotzdem sehr zufrieden mit sich, ihm war im Vorfeld klar, dass er hier keine persönliche Bestzeit abliefern wird. Die Strecke ist mit 1900 Höhenmetern, dem teilweise schlechten Straßenbelag und dem bekannten Gegenwind auf der Insel, auch ohne „drafting“ schon als sehr anspruchsvoll zu bezeichnen.

Bei knapp unter 40° beginnt dann der abschließende Marathonlauf. Kurt der immer ohne Uhr unterwegs ist absolviert die 4,5 Runden in einer für ihn ordentlichen Zeit von 3:40 – und läuft am traumhaften Strand von Alcudia ins Ziel – ein kleines bischen Aloha Feeling kann da durchaus aufkommen, meinte Kurt – aber natürlich nur ein kleines bischen – smile!!

„Mehr war hier für mich einfach nicht drin“ sagt er nach dem Rennen – „eine Hawaii Quali auf diesem für mich sehr schwerem Kurs einfach nicht machbar – da waren andere einfach besser“ sagt Kurt nach dem Rennen.

Mit einer Endzeit von 10:05 aber durchaus zufrieden, wurde er im Ziel von seinem Vereinskollegen Franz, der unglücklicherweise durch einen Sturz eine Woche vor dem Rennen nicht teilnehmen konnte, empfangen; dann wurde erstmal gemütlich am Strand ein „Feierabend Bierchen“ geschluckt und die Athleten angefeuert die noch auf der Strecke waren.

 

 


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