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Spende der Triathlonabteilung

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Zeitungsartikel Hallertauer Zeitung vom 23.03.2013:

Spende Tria v

 

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier der Triathleten

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Unter Rekordbeteiligung feierten die Ausdauerathleten ihre diesjährige Weihnachtsfeier in der Weinstube Huber in Hebrontshausen. Zu weihnachtlichen Spezialitäten am Buffet wurden dieses Jahr alle Mitglieder eingeladen.Für den feierlichen Teil der Veranstaltung sorgten die Multitalente Anita am Keyboard und Lisa mit ihrer Querflöte. Sie gaben bekannte Weihnachtslieder zum Besten und animierten alle Dreikampfsportler wieder zum Mitsingen. Beim anschließenden Besuch des heiligen Nikolaus wurde jeder Athlet mit einem persönlichen Gedicht für seine Jahresmühen belohnt. Alle Tri-Kids erhielten ein dann noch kleines Sportgeschenk und die besonders „Fleißigen“ unter den Erwachsenen wurden sogar vom Nikolaus mit einer neue Vereinsmütze belohnt. weihn tria uwe iwf 2012 facebook

Zuvor trafen sich die Triathleten zum alljährlichen gemeinsamen Winterlauf mit Einkehrschwung. Die eisigen Temperaturen lockten am Samstag, den 8.12.2012 nur den harten Triathlon-Nachwuchs für den gemeinsamen Winterlauf aus dem Haus. Punsch, Plätzchen und Stollen sorgten jedoch beim Einkehrschwung für den wärmenden Ausgleich und die nötige Stärkung. Hier einige Eindrücke:

wl 2012 facebook

 

Triathlet André Giebler beendet das Laufjahr 2012 sehr erfolgreich

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Das Laufjahr 2012 ist zu Ende - alle Wettkämpfe sind Geschichte. André Giebler kann ein positives Fazit ziehen. Nach insgesamt 15 Starts und 186 Laufkilometern in zwei Cupwettbewerben sprangen dabei zwei Stockerlplätze jeweils in der Altersklasse M50 heraus. Im Meißner Sparkassencup reichte es diesmal mit 395 (400) Punkten für den ersten Platz und in der Bezirksrangliste Dresden konnte André mit 333 (350) Punkten der dritte Platz erkämpfen.

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BM Triathlon Mitteldistanz - Doris Wagner holt sich Silber in der AK 4

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Bayerische Meisterschaften Mitteldistanz in Erlangen

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Einen tollen Erfolg feierte Doris Wagner von den Triathleten des TSV Mainburg. In Erlangen holte sie sich über die Mitteldistanz überraschend den Vize-Meistertitel in ihrer Altersklasse.

Dabei lief es auf der zwei Kilometer langen Schwimmstrecke im 24 Grad warmen Main-Donau-Kanal zunächst nicht besonders gut, dachte sie nach gut zwei Drittel der Strecke doch schon an Aufgabe. Der Grund waren Krämpfe in beiden Waden, die das Schwimmen ohne Neoprenanzug offensichtlich nicht gewohnt waren. Doch zum Glück ist das Ufer im Kanal nicht weit, so dass Doris das Problem letztendlich wieder in Griff bekam. Allerdings war der Zeitverlust nicht unerheblich, da 51 Minuten für diese Distanz sicher nicht ihr Leistungsvermögen widerspiegelten.

Dafür konnte sie bei der folgenden Paradedisziplin, dem Radfahren über 80 Kilometer, die verlorene Zeit mehr als gut machen. Mit einem Schnitt von über 32 km/h bretterte sie über die relativ flache Strecke, was dazu führte, dass sie nach dem zweiten Wechsel nicht nur die Führung in ihrer Altersklasse übernommen hatte, sondern ein vermeintlich sicheres Polster von neun Minuten auf die zu diesem Zeitpunkt Zweitplatzierte. Die wiederum entpuppte sich als zu starke Läuferin.

Auf der 20 Kilometer langen Laufstrecke entlang des Kanals und im angrenzenden Wald halfen auch die toll anfeuernden Zuschauer nichts. Am Ende hatte die Konkurrentin die Nase vorne und einen Vorsprung von sieben Minuten herausgelaufen. Was Doris zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wusste.

Nach ihrem Finish bei 5:27 h war zunächst Wadenpflege beim Masseur angesagt und danach die Abholung des Finisher-T-Shirts. Groß war dann das Erstaunen beim Blick auf die aushängenden Ergebnislisten – Platz zwei in der Altersklasse 40 in der Wertung der Bayerischen Meisterschaften. Anstatt der Heimreise durfte nun also die Siegehrung genossen werden, wo der Empfang der Silbermedaille für alle Mühen mehr als entschädigte.

 

Der Triathlet – Ein Vernunftwesen

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von Thomas Haltmeier:

Erfolg und Misserfolg trennt im Sport oft nur ein schmaler Grad. Innerhalb weniger Tage durfte ich das am eigenen Leib erfahren. Hier eine kleine, etwas andere Triathlon-(Leidens-)Geschichte.

Am 29.07. stand der Triathlon der Sportfabrik Rudelzhausen an. Für mich als alter Sportfabrikler praktisch eine Pflichtveranstaltung und die beste Leistungsdiagnostik, die ich mir vorstellen kann. Kaum ein anderer Triathlon den ich kenne hat seit 10 Jahren einen unveränderten Streckenverlauf. Natürlich machen die Witterungsverhältnisse die Leistung nicht immer auf die Sekunde vergleichbar, aber im Training ist auch nicht jeder Tag wie der andere. So konnte ich mich seit meiner ersten Teilnahme 2008 um über 7 Minuten steigern. In diesem Jahr war mit 1:16:54 sogar der Streckenrekord fällig. Über diesen Erfolg habe ich mich super gefreut, da die alten Bestzeiten aus dem Jahr 2003 (Peter Tietz) und 2008 (Michael Klement) von gestandenen Triathleten aufgestellt wurden. Noch dazu bestand mein Vorbereitungsprogramm aus genau einem Ruhetag. Wann war gleich wieder meine letzte Ruhewoche???

Zum Wettkampfverlauf: Das Schwimmen über 400m im 25m-Becken verlief mit 5:58s erstaunlich entspannt. Was mir im Becken scheinbar noch relativ einfach von der Hand geht, will im Freiwasser leider nach wie vor nicht so richtig funktionieren. Claudius Stanski, der direkt neben mir startete, zeigte mit seinen gerade mal 15 Lenzen, wie ein gelernter Schwimmer das angeht und stieg 14s vor mir aus dem Wasser. Ein Schelm wär gedacht hätte, dass ich nach dem Schwimmen schon mal den Sekt in die Radflaschen hätte füllen können. Ca. 10km brauchte ich um Claudius einzuholen und nach 3-4 Attacken zu überholen. Selbst nachdem ich gemerkt hatte, dass ich mich endgültig abgesetzt hatte, konnte ich nicht rausnehmen, da ein in diesem Jahr besonders starker Andreas Klinger zwei Startgruppen vor mir gestartet war und ich nicht wusste, wie gut sich Andi von der Challenge Roth 3 Wochen zuvor erholt hatte. Groß trödeln hätte ich jedenfalls nicht dürfen, da Andi mit 1:18:50 die zweitschnellste Zeit des Tages erzielte. Wahrscheinlich wäre der gesamte Rennverlauf sogar ein anderer gewesen, wenn wir zusammen in einer Startgruppe gestartet hätten. Das Laufen ging zeitlich gesehen auch ganz gut, obwohl ich nicht gerade einen Sahne-Tag im Laufen erwischt hatte. Alles in allem war ich super zufrieden. Claudius als 3. und Michael Klement (in diesem Jahr durch Hausbau zeitlich gehandicapt) als 4. komplettierten das aus TSV Mainburg-Sicht tolle Ergebnis.

Soweit war ja alles super gelaufen und euphorisiert durch das tolle Ergebnis ging es ohne Pause gleich ordentlich weiter. Da so eine etwas längere Sprintdistanz einen Triathleten nicht gleich vom Hocker reißt und ich zu der Tageszeit am Sonntag normal gerade so aus dem Bett falle, nutzte ich den verbliebenen Vormittag und schoss auf dem Nachhauseweg nochmal schnell im Fitnessstudio vorbei. Meine Mitgliedschaft scheint sich in den Sommermonaten eh nicht so richtig auszuzahlen und wenn man dann schonmal drin ist, macht man auch keine halben Sachen. Den folgenden Muskelkater in den Beinen merkte ich noch am Donnerstag! Wahrscheinlich beschleunigte das übliche „Rad-Battle“ der TSV-Radler am Dienstag über 70km, das Kraftausdauer-Training über 50km knapp unter GA2 am Mittwoch und der durch die Erschöpfung bereits von 10km auf 6,5km verkürzte GA2-Lauf (+ 4km aus-und einlaufen) am Freitag die Regeneration auch nicht wesentlich. Ach ja, das Schwimmen am Montag und Donnerstag über jeweils ca. 3-4km kann man auch nicht gerade als Tapering bezeichnen.

So machte ich mich heute (eine Woche nach dem Sportfabrik-Triathlon) auf nach Regensburg zu einem weiteren Vorbereitungswettkampf, um den Motor über die Olympische Distanz nochmal richtig freizublasen. Immerhin hatte ich ja wieder einen ganzen Ruhetag eingelegt. Was am Ende dabei raus kam war eine richtig schöne Vernunft-Watschn (hochdeutsch: Klatsche). Das mein Schwimmen im Freiwasser im Grundlagenbereich abläuft (auch wenn es sich nicht so anfühlt!) bin ich ja gewohnt und so hatte ich beim Schwimmaustieg ca. 25Minuten auf dem Tacho. Das ich dann aber beim Radfahren im GA1-Bereich bleibe und mich null belasten kann, ließ mich schon auf dem Rad ins grübeln kommen, ob ich denn was falsch gemacht habe. 35,5km/h standen nach dem Rad auf dem Tacho. 3km/h langsamer als bei meiner Mitteldistanz (beinahe doppelte Raddistanz!) in Ingolstadt. Das Laufen habe ich mir dann gleich ganz geschenkt. Das ich 10 Kilometer laufen kann, brauche ich mir nicht zu beweisen. Mehr als GA1-Tempo wäre wohl auch hier nicht drin gewesen. Daher war selbst ich so vernünftig, mich nicht noch weiter kaputt zu machen und eine Ruhewoche einzuläuten. Der Stachel saß und sitzt natürlich ganz schön tief, wenn man die ersten Triathleten so an sich vorbeiziehen sieht. Die Steaksemmel im Schatten (es hatte bestimmt knapp 30°C) linderte den Schmerz dann aber ein gutes Stück ;-)

Nach der Ruhewoche stehen dann noch ca. 10 Belastungstage an. Gefolgt von einem ausreichend (!) langen Taperingsphase für die Challenge Walchsee am 02.09.. Nach der Mitteldistanz lasse ich dann Gott wieder für einige Monate einen guten Mann sein und trainiere nach Lust und Laune und hoffentlich auch mit mehr Vernunft.

 


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