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Triathleten durchqueren den Chiemsee

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Jedes Jahr wieder ein besonderes Erlebnis ist das Langstreckenschwimmen am Chiemsee. Zuerst geht’s mit dem Dampfer von Feldwies auf die Fraueninsel, auf der dann der Startschuß zur 4,5 km langen Strecke fällt. Heuer stellten sich die 3 TSV Triathleten Petra Huber, Claudius sowie Sabine Stanski der kalten Herausforderung. Trotz Mitte Juli konnte der See nur mit 17 ° Grad aufwarten, so dass eiskalte Hände und Füße beim Schwimmen nicht ausblieben. Petra und Claudius meisterten den größten Teil der Strecke zusammen, da Claudius zum ersten Mal beim Chiemsee-Schwimmen dabei war, er erreichte dann in einer souveränen Zeit von 1 Stunden und 18 Minuten das Ziel. Knapp dahinter kam auch Petra in 1 Stunde 23 Minuten an Land, sie freute sich über den 10. Gesamtrang von 41 Damen und den 3. Altersklassenplatz. Sabine, die bereits zum 5. Mal startete, schaffte die Überquerung in 1 Stunde 49 Minuten, bei schlechter Sicht ging ihr heuer etwas die Orientierung verloren. Am Ende waren sich alle einig, dass das eine besondere Veranstaltung und Herausforderung ist. Bleibt zu hoffen, dass der bisherige Veranstalter Günther Dörr einen Nachfolger findet und das beliebte Schwimmen weiter geführt wird!

 

Zwei erste Plätze für TSV-Triathleten am Chiemsee

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2012 chiemsee triathlon

Die Kulisse war traumhaft, der Himmel wolkenlos, als morgens früh um 10 Uhr der Böllerschuss für den Start des 1. Chiemsee-Triathlons fiel. Von den Mainburger TSV Athleten stellte sich der Herausforderung der olympischen Distanz (1500 Meter Schwimmen, 42 km Rad fahren und dann 10 km Laufen) als Einzelstarter Sabine Stanski. Drei weitere Athleten hatten sich zu einer Staffelmannschaft gruppiert: Claudius Stanski (Schwimmen), Roland Hausler (Rad) sowie Florian Neumeier (Lauf) von der Sportfabrik Rudelzhausen.

1500 Meter im offenen Chiemsee schwimmen, bei mäßigem Wellengang und das alles ohne Neopren-Anzug – so begann das Rennen. Claudius stieg bereits nach 24:26 Minuten als 2. Staffelschwimmer aus dem Wasser, die Tagesbestzeit lag bei 23:50 Minuten. Der Wechsel war schnell vollbracht, so dass Roland die Verfolgung des ersten Staffel-Radfahrers aufnahm. Die leicht hügelige Radstrecke war trotz böigem Wind gut zu bewältigen. Genau 1 Stunde 11 Minuten benötigte Roland für die 42 km, als er wieder in der Wechselzone ankam – und somit noch auf Rang 2 hinter der ersten Staffel lag. Nun war Florian an der Reihe und alle waren gespannt, wie das Rennen ausging. Nach 9,5 km hatte er es geschafft und die 1. Staffel eingeholt – er legte noch einen kräftezehrenden 500m-Zielsprint hin und es hatte sich gelohnt: 1. Platz für die Staffel aus der Holledau in einer Gesamtzeit von 2 Stunden 22 Minuten.

Auch für Sabine Stanski war es ein unerwartet erfolgreicher Tag. Anfangs kämpfte sie sich beim Schwimmpart durch und stieg nach 36 Minuten aus dem Wasser – die Strecke musste länger gewesen sein! Doch auf Ihrer anschließenden Lieblingsdisziplin Rad konnte sie viel Zeit gut machen und die Verfolger auf Abstand halten. Nach 1 Stunden 19 min waren die 42 km geschafft und der Laufpart begann. Mittlerweile hatte die Temperatur die 30°C-Marke überschritten, doch dank mitgeführtem Getränk war auch das gut auszuhalten. Nach 59 Minuten Laufzeit war der Zielbogen erreicht und das persönliche Ziel – unter 3 Stunden – in einer Zeit von gesamt 2 Stunden 58 Minuten gerade noch geschafft! Dass das der erste Platz in ihrer Altersklasse sein sollte, damit hatte sie allerdings nicht gerechnet. So wurden die Mainburger Athleten alle aufs Trepperl gebeten und mit Geschenken geehrt.

 

Triathletinnen und Triathleten beim Quelle Challenge in Roth

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TSV Mainburg Damenstaffel Challenge Roth 2012 "HuWiDei"

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"Wir waren auch in Roth dabei,

als Staffel namens HuWiDei.

Das Beste waren unsere Fans auf der Strecke,

die standen wirklich an jeder Ecke,

haben uns richtig ins Ziel getragen

und da kann man wirklich nur eines sagen,

das Rennen hat uns irre Spaß gemacht,

mit einer Endzeit von 11:08!!!"

 

 TSV Mainburg Damenstaffel Challenge Roth 2012 "Team-Holledau"

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Persönliche Eindrücke von:

Schwimmerin Sandra Zellner

Eher ruhig machte ich mich auf den Weg zum Start.Die Schwimmstrecke im Donau-Kanal war ideal, immer geradeaus dann einfach an der letzten Boje umkehren und auf der anderen Seite wieder zurück. Die ersten 1.500 m sind gut gelaufen, aber dann bin ich vor lauter immer geradeaus und nach rechts ans Ufer schauend an der letzten Boje vorbeigeschwommen. Halt rief mir noch jemand von Ufer zu, ich schreckte hoch, schlug einen Haken und wendete schnell. Leider habe ich dadurch den Anschluss an die Gruppe verloren. Bei 2.500m bekam ich plötzlich Wadenkrämpfe, was ich bisher nur aus Erzählungen kannte. Ich legte mich kurz auf den Rücken ins Wasser und zog meine Zehen heran, da kamen auch schon die ersten Helfer mit einem Kajak auf mich zu und wollten mir helfen und mich ggf. rausziehen. Nein, nein ich mache weiter, ich kann doch mein Team nicht im Stich lassen, schrie ich Ihnen zu. Nun hieß es für den Rest der Strecke Zähne zusammenzubeißen und Füße locker baumeln lassen. Nach 1:14 h hatte ich es endlich geschafft und wieder festen Boden unter meinen Füßen. Doch 5 min schneller als im letzten Jahr, wer hätte das noch gedacht. Jetzt sprintete ich den weiten Weg bis zur Staffelwechselzone und übergab den Transponder meiner Vereinskollegen Doris Wagner.

Radlerin Doris Wagner

Ich war etwas aufgeregt durch die Wartezeit in der Wechselzone, Gewitterwolken und Wind zogen auf…es wird doch nicht jetzt wo ich dran bin regnen, lieber Gott bitte nicht heute….dann kam Sandra nach 1:14 h, rauf aufs Rad und Vollgas. Bei km 20 extremer Seitenwind, bei km 50 wurde dieser dann zum Gegner, der viel Kraft gekostet hat. Nach 80km kam dann der legendäre Solarerberg mit Gänsehautfeeling, das Publikum und die mitgereisten Vereinskollegen haben einen regelrecht raufkatapultiert. Bei km 85 immer noch einen Schnitt von 32 auf dem Tacho. Auf geht’s in die zweite Runde. Soll und kann ich jetzt so weiterfahren oder breche ich ein, geht es mir durch den Kopf. Die erste Runde hat durch den starken Wind viel Kraft gekostet. Nehme doch etwas Tempo raus, rechne zum Spaß schon mal meine Endzeit hoch, so vergeht die Zeit. Diese könnte zwischen 5:45 und 6:00 h liegen. Dann das zweite Mal den Solarerberg hoch …es sind schon viel weniger Zuschauer an der Strecke, die Meisten sind schon ins Ziel gewechselt, um die ersten Profis, die bereits um 6:30 Uhr gestartet sind, finishen zu sehen. Nun Endspurt ich gebe alles auf den letzten 25 km. Meine Tachonadel bleibt über 36km/h, das Ziel ist in Sicht…die letzte Kurve…dann schreien alle: „ langsam hier absteigen und ganz nach hinten durchlaufen“, ….endlich wieder laufen…die Füße sind schwer ich renne so schnell es geht und schreie schon von weitem „Sabine“…Die steht ganz am Ende des Staffelwartebereiches nimmt mir schnell den Transponder vom Fuß und rennt los…Geschafft, schnell ein Blick auf den Garmin, der 5:50 h anzeigt, ich strahle und freu mich riesig über meine Zeit.

Läuferin Sabine Stanski

4 Stunden vor Staffelübergabe bin ich schon in der Wechselzone, um keinen Stress aufkommen zu lassen. Ich trinke viel, esse selbst Zubereitetes und habe genug Zeit, andere Athleten kennen zu lernen und zu ratschen. Ein iPad des Veranstalters hält mich über die aktuelle Zeit von Doris auf dem Laufenden. Ich rechne eine Radzeit von ca. 5:45 Uhr hoch und weiß ab wann ich mich bereit halten muss. Ein paar Meter neben meinem Platz treffe ich Bernadette Pichlmaier, die für das Bayern3-Team als Staffel-Läuferin auf ihren Einsatz wartet. Ich stehe auf und schaue ob Doris schon da ist, da kommt sie angerannt, schnell den Transponder getauscht und ab geht’s. Gott sei Dank zuerst bergab, ich lass mir Zeit, denn 42 km sind lang. Die ersten 10km hab ich in 58 Minuten geschafft, doch die Knie tun jetzt schon weh, die Hüften auch und der Transponder am Knöchel ist zu eng und drückt – egal, es wird weiter gelaufen. Schnell bin ich zwar nicht, aber nur am Überholen – die armen Einzelstarter können nur noch gehen. Nach 21 km bin ich bei 2 Stunden und 4 Minuten – passt. Ab und zu treffe ich meinen Vereinskollegen Manfred Knogler, der mich auf der Strecke motiviert und mir Mut zuspricht. Das tut richtig gut, denn jetzt wird’s hart. Meine Laufgeschwindigkeit nimmt ab, die Beine sind schwer. Melone, TUC, Banane, Gel, Wasser und Cola, ich lasse keine Verpflegungsstation aus. Bei km 30 treffe ich auf den erfahrenen Vereinskollegen Kurti, der mich mit dem Zuruf „Jetzt bist du schon auf dem Heimweg“ dann nochmal richtig motiviert. Ich laufe etwas schneller und häng mich an eine andere Staffelläuferin dran. Nun noch der 3 km Trip über den Marktplatz von Roth, wo das Genießen beginnt. Ich klatsche alle Kinder ab, die mir die Hände hinhalten und bring sogar mal ein Lächeln zustande. Wann kommt jetzt endlich dieser Zieleinlauf? Doris und Sandra meine Staffelpartnerinnen warten schon, reichen mir die Hände und ziehen mich über den legendären roten Teppich. Der große Ziel-Bogen kommt, es ist geschafft, 4 h 25 min für den Marathon und 11:34 Std. als Gesamtstaffelzeit.

 

 

Thomas Haltmeier gewinnt den 7. Hopfentriathlon in Geisenfeld - Wanda Dudek Gesamtdritte

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Bei optimalen Wetterbedingungen gingen am Samstag, den 22.06.12 drei Triathleten des TSV Mainburg  an den Start des
7. Hopfentriathlons in Geisenfeld. Um 18:30 fiel der Startschuß für die ca. 30 Männer und 10 Frauen auf der 500m langen
Schwimmstrecke in der Nähe von Feilenmoos. Die anschließende flache und schnelle 20 km lange Radstrecke führte durch
Forstwiesen in Richtung Reichertshofen und zurück nach Geisenfeld. Gelaufen wurden 5 km vom Geisenfelder Stadtplatz
aus nach Gaden und zurück. Wanda Dudek konnte mit einer Zeitvon 1:05:12 den 3. Platz erringen und nahm einen Pokal mit
nach Hause. Michael Senft wurde mit einer Zeit von 59:01 Siebter und Thomas Haltmeier, der seine guten Leistungen der letzten
Rennen bestätigen konnte, sicherte sich mit einerhervorragenden Laufleistung und in einer Endzeit von 55:12 Minuten den Gesamtsieg.
 

Petra Huber beim Langstreckenschwimmen in Oberschleißheim

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Auch in diesem Jahr hatten die Organisatoren des Langstreckenschwimmens auf der Ruderegattastrecke in Oberschleißheim traumhaftes Wetter und optimale Bedingungen für die Teilnehmer zum Schwimmen bestellt. Am Start fand sich auch Petra Huber, die diesen Wettkampf als Testrennen für den Challenge in Roth in 2 Wochen, bei der sie als Staffelschwimmerin an den Start geht, absolvierte. "Einfach nur locker durchkommen" auf der 4km langen Strecke im klaren Wasser der Regattastrecke war ihre Devise, denn bei diesem Wettbewerb sind hauptsächlich richtig gute Schwimmer am Start, entsprechend schnell auch die Zeiten - als Petra dann nach 1:11 Std. aus dem Wasser kam, (gleichbedeutend mit einem beachtlichen Platz im Mittelfeld der gesamten Teilnehmer und als insgesamt 18. Frau) war sie selber überrascht und überglücklich, das das so gut geklappt hat. Das harte Training der letzten Wochen hat sich mehr als gelohnt, jetzt geht es zuversichtlich ab nach Roth.

 


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