TSV Logo mit Abteilungen Startseite Aerobic Badminton Basketball Floorball Handball Judo Leichtathletik Nordic Walking Radsport Reitsport Schach Schäfflertanz Schwimmen Tanzen Tauchen Tennis Tischtennis Triathlon Turnen Volleyball
  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Triathlon

Ingolstadt-Triathlon bei Wind und Wetter

E-Mail Drucken

Mit vier Teilnehmern war die Abteilung beim diesjährigen Triathlon in Ingolstadt vertreten. Bei durchwachsenem Wetter mit Regenschauern und viel Wind stellten sich Max Knier, Walter Kuffer und Jens Hartmann der Herausforderung der auf der olympischen Distanz, während Claudia Köglmeier sich auf der Sprintdistanz versuchte.

Trotz des durchwachsenen Wetter waren am Streckenrand viele Zuschauer, die die Athleten anfeuerten. Max Knier nutzte die Veranstaltung als Vorbereitung für seinen Ironman in Klagenfurt. Mit einer Gesamtzeit von 2:12:23 Stunden für 1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 9,8 Kilometer Laufen war er zufrieden, auch wenn er in der Altersklasse einen undankbaren vierten Platz belegte. Walter Kuffer durfte sich über einen zehnten Platz und eine Zeit von 2:19:18 Stunden freuen. Auch Jens Hartmann war mit der erreichten Zeit von 2:32:53 Stunden zufrieden. Er verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr in allen drei Disziplinen und blieb dabei, im Gegensatz zum letzten Jahr, verletzungsfrei. Kürzer unterwegs war Claudia Köglmeier naturgemäß auf der Sprintstrecke. 1:41:21 Stunden benötigte sie für die 0,75 Kilometer Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 4,6 Kilometer Laufen. Der Lohn dafür war ein 18. Platz in ihrer Alterklasse.

 

Der kleine Bruder - Ironman 70.3

E-Mail Drucken

4 ironman 70 3 jens hartmannWer für einen „ganzen“ Ironman noch nicht bereit ist oder dem die halbe Distanz ausreicht,

der wählt möglicherweise einen sogenannten Ironman 70.3 als Wettkampf. Unter anderem in

St. Pölten in Österreich wird dieses Format ausgetragen, bei dem 1,9 Kilometer zu Schwimmen

sind, gefolgt von 90 Kilometer auf dem Rad und einem abschließenden Halbmarathon.

Mit dabei in diesem Jahr die Mainburger Triathleten Jens Hartmann, Walter Kuffer und Max Knier.

Gewöhnungsbedürftig waren die äußeren Bedingungen mit einer Wassertemperatur von 16 Grad

und einer fast doppelt so hohen Lufttemperatur beim abschließenden Halbmarathon. Geschwommen

wurde im Viehofener und im Ratzesdorfer See, in den nach einem etwa 300 Meter langen

zuschauerfreundlichen Landgang gewechselt wurde. Die Mainburger stiegen nach soliden 40er

Zeiten aufs Rad, um anschließend die sehr schöne Radstrecke durch die Wachau entlang der

Donau genießen zu dürfen. Jedenfalls soweit das im Wettkampf möglich ist, zumal dabei noch

1024 Höhenmeter zu erklimmen waren. Der Schnellste der Mainburger war Max Knier, der lediglich

2:34 Stunden für die 90 Kilometer benötigte, immerhin ein Schnitt von knapp 35 Km/h. Walter Kuffer

folgte gut fünf Minuten später und Jens Hartmann nach weiteren 13 Minuten. Die abschließende

Laufstrecke durch das Stadtgebiet von St. Pölten forderte die Athleten aufgrund der hohen Temperaturen.

Max ließ sich nicht davon beeindrucken und rannte den Halbmarathon als ob er vorher nichts getan

hätte in sagenhaften 1:19 Stunden. Da konnten die beiden anderen Mainburger trotz für sie guter

Leistungen nicht mithalten. Walter in 1:41 Stunden und Jens in 1:58 Stunden waren jedenfalls zufrieden,

Jens vor allem auch, weil er mit seiner Gesamtzeit von 5:52 Stunden unter der angepeilten 6-Stunden-Mark

blieb und damit im Mittelfeld landete. Die 4:43 Stunden für Max bedeuteten hingegen Rang 27 von

236 in seiner Altersklasse während Walter 71. von 259 wurde. Beim abschließenden Zielbuffet waren

sich alle drei einig, dass es eine tolle Veranstaltung war mit einer super Organisation, die sich für die

kommenden Jahre weiterempfohlen hat.

 

Grenzen überschreiten - Michael Klement finisht seinen ersten Ultratraillauf

E-Mail Drucken

ultratraillauf mkAls er vor etwa 12 Monaten von einem Geländelauf im Bayerischen Wald hörte, wurde Triathlon-Abteilungsleiter Michael Klement neugierig. Er machte sich schlau und dachte sich, er habe schon so vieles gemacht (Ironman, Duathlon, Marathon, Wintertriathlon usw.), wieso also nicht mal was ganz anderes, zum Beispiel den Ultratraillauf im Lamer Winkl. Sofort ging‘s zur Anmeldung, da der Lauf innerhalb von 14 Stunden ausgebucht war. Er entschloss sich für die kurze Variante („Da Ossa und sei Riese“ mit 25 km Länge und 1200 Höhenmetern). Mit großer Vorfreude fuhr Michael am Samstag früh nach Lohberg, wo um 11 Uhr der Startschuss durch die Böllerschützen fiel. Begleitet durch die örtliche Blaskapelle und noch etwa 250 weiteren Teilnehmern ging es frohen Mutes auf die Strecke, ohne zu wissen, was auf ihn zukommen würde. Er wollte einfach Spaß haben und, wenn es ginge, unter vier Stunden gesund ins Ziel kommen.


Nach einem gemächlichen Downhill in ein idyllisches Tal, stieg der Trail zunächst entlang von Sommerau mit grandiosen Ausblicken auf den Goldsteig mit Schwarzeck, Enzian und Arber an. Steil querte er dann hoch nach Oberhaiderberg, wo sich der Blick auf die vor den Läufern liegende Strecke zwischen Zwercheck und Osser öffnete. Nach etwa einer Stunde erreichte Michael die erste Verpflegungsstation, die sehr willkommen war, denn mittlerweile hatte sich die Luft auf über 23 Grad erwärmt. Bis dahin war alles noch im Rahmen, aber was dann kam, war für Michael eine neue Erfahrung. Der Anstieg zum Zwercheck führte über stark verwurzelte und verblockte Trails. Der Lohn dafür war nach ungefähr zehn Kilometern der gigantische Ausblick auf die gesamte Strecke, die bisher in den Beinen steckte. Nach einem sehr schön zu laufenden Trail entlang der deutsch- tschechischen Grenze ging es einen sehr steilen Pfad runter. Mit dem Ergebnis, dass die Oberschenkel anschließend fast leer waren. Um den Körper zu stabilisieren brauchte es sehr viel Konzentration und den verpflichtend mitgeführten und vom Veranstalter kontrollierten Laufrucksack. Darin befanden sich Getränke, Riegel, Kälte- und Regenschutz sowie Ersthelfer-Set für etwaige Blessuren. Nun folgte ein sehr angenehmer Teil auf einer leicht abschüssigen Schotterstraße von etwa vier Kilometern Länge. Mit Blick auf den Osser bog dieserer nach gut 15 Kilometer in den Schlussanstieg zum Großen Osser ein.


Michael musste jetzt nochmal alles aus sich herausholen (diesen Anstieg laufend zu meistern gelang nur der Elite) um mit wirklich allerallerletzter Kraft über den Gipfel zu kommen, wo gleich unterhalb auf der Bergwachthütte die zweite Verpflegungsstation wartete. Nun war das geschafft. Nachdem er an die eigenen Grenzen gestoßen war, genoss Michael den Ausblick bei besten Leckereien und Musik. Er freute sich nun auf die restlichen sieben Kilometer Trail (etwa 40 Zentimeter schmaler und kurviger Weg über Stock und Stein), die vom Veranstalter besonders hervorgehoben wurden. Aber, um es kurz zu machen, es war der Wahnsinn! Die Beine konnten keinen Halt mehr geben und so war der Trail über Felsen nur noch eine Wanderung, die sehr viel Kämpferherz erforderte. Drei Kilometer vor dem Ziel motivierte Michael noch ein Mitstreiter, den er zuvor noch überholt hatte, mit ihm zu laufen und es stellte sich wieder mal heraus, geteiltes Leid ist halbes Leid. Mit grandiosem Ausblick auf Lam und den Anfeuerungsrufen der vielen Zuschauer liefen sie nach 4:06 Stunden Hand in Hand durchs Ziel. Bei diesem Lauf verschob Michael seine bis dahin geglaubten Grenzen neu!

Nun heißt es, Wunden lecken und sich mit dieser neuen Erfahrung auf den nächsten Lauf vorzubereiten, der im Herbst in Bodenmais stattfindet.

 

 

Christa Schmid in Dingolfing auf dem Siegerpodest

E-Mail Drucken

 1 Dingolfing HM

Kurzentschlossen aufgrund der guten Wetterprognosen entschloss sich Christa Schmid beim 13. Dingolfinger Halbmarathon anzutreten. Glücklicherweise hielt der Wettergott sich auch an die Vorgaben, so dass sie sich zusammen mit 300 Mitstreitern bei bestem Laufwetter auf die 21,1 Kilometer lange Strecke begab. Die wiederum war aufgeteilt in vier Runden, jeweils durch die Stadt und das weitläufige BMW-Gelände. Das hatte den Vorteil, von vielen Zuschauern regelmäßig angefeuert zu werden. So hatte Christa vom Start weg ein gutes Gefühl und lief die erste Runde schneller als geplant. Auch in der zweiten Runde waren die Beine noch gut. Danach wurde sie von ihrem Mann Hans begleitet und zusätzlich motiviert. Am Schluss gab Christa nochmal alles um mit einer neuen persönlichen Bestzeit ins Ziel zu laufen. Die steht jetzt bei starken 1:40:49 Stunden – in ihrer Altersklasse konnte da keine Dame mehr folgen. Somit also Sieg in der AK 45 und von allen Damen die achtschnellste Zeit. Bei der Siegerehrung zeigte Christa deshalb zu Recht und voller Stolz ihr strahlendstes Lachen.

 

 

Martin Danböck beim härtesten Mountainbike-Etappenrennen über die Alpen

E-Mail Drucken

coll 1

Spektakuläre MTB-Strecken, traumhafte Panoramen, überwältigende Pässe, wunderschöne Etappenorte und 1200 radsportbegeisterte Teilnehmer aus über 40 Ländern machen dieses Rennen zu einem absoluten Highlight der weltweiten Mountainbike-Szene. In sieben Tagen werden rund 610 Kilometer und mehr als 19.000 Höhenmeter beim Craft Bike Transalp bezwungen. Adrenalin pur!

Der Reiz am Extremen, so könnte man den mehrmaligen Langdistanz Finsiher und ehemaligen Abteilungsleiter der Triathlon Abteilung Martin Danböck beschreiben. Deshalb liebäugelte er schon vor knapp 10 Jahren, als er vom Rennrad auf das Mountainbike wechselte, mit einer Teilnahme am härtesten Mountainbike Rennen der Welt.
Und kurz vor seinem 50. Geburtstag machte er sich selbst ein Geschenk und seinen lang gehegten Traum zur Wirklichkeit. Er ging mit seinem Teamkollegen Markus Maier, bei Craft Bike Transalp 2015 als 2er Team an den Start! In sieben Tagesetappen mit technischen Herausforderungen im Grenzbereich, werden von Ruhpolding aus über atemberaubende Alpenlandschaften, insgesamt über 600 Kilometer und 19.000 Höhenmetern bis Riva del Garda bezwungen. Hier ein Ausschnitt aus dem Rennbericht:

Tag 1: Ruhpolding - Saalfelden 101 Kilometer und 2260 Höhenmeter: zum Auftakt gibt es für unser 2er Team eine lange Etappe, die zwar auf dem Papier noch nicht ganz die konditionelle Herausforderung darstellt, aber nach ca. 42 Kilometern Richtung Österreich wartet im Heutal bereits ein knackiger Anstieg.
Tag 2: Saalfelden - Mittersill 64 Kilometer und 2400 Höhenmeter: auf der vermeintlich kurzen Etappe erlebt man alles was das Bikerherz begehrt, "kurz aber oho" Kletterpartie inbegriffen.
Tag 3: Mittersill - Sillian 118 Kilometer und 3600 Höhenmeter: eindeutig die Königsetappe mit Überquerung eines Alpenhauptkamms (Tauernkreuz) - abwechslungsreicher Mix aus schieben, tragen und fahren.
Tag 4: Sillian - Alleghe 89 Kilometer und 2600 Höhenmeter: eine der schönsten Etappen mit Highlights für das Auge wie z.B. Ausblicke auf die Sextner Sonnenuhr, die Drei Zinnen, Monte Cristallo, die Tofana, Sorapis und Antelao, die Türme der Cinque Torri, Pelmo, Civetta und Marmolada.  Zudem wird ein Stück des Dolomiti Superbike befahren und sogar 30km auf der Tour de Ski.
Tag 5: Alleghe - San Martino 73 Kilometer und 3200 Höhenmeter: pausenloses Bergauf fahren
Tag 6: San Martino - Levico Terme 88 Kilometer 2500 Höhenmeter: Ruhe vor dem Sturm nach Riva; letzter Anstieg in den Dolomiten und der 1600 Höhenmeter Abfahrspaß fordert die Bremsbeläge
Tag 7: Levico Terme - Riva del Garda 74 Kilometer 2600 Höhenmeter: ein Spitzkehrentrail fordert noch einmal höchste Aufmerksamkeit, bevor sich auf den letzten 15 Kilometern Vorfreude, Freude, loslassen und den Traum genießen, breit macht.                                    
Eine erlebnisreiche Woche unter Gleichgesinnten ging zu Ende - es bleibt der Stolz "dabei gewesen zu sein" und vor allem gesund das Ziel erreicht zu haben. Das Ergebnis war bevor die beiden an den Start gingen erstmal zweitrangig. Allerdings wurde schnell klar, dass sie sich bei dem stark besetzen Teilnehmerfeld gut behaupten konnten. Sie belegten in der Endwertung einen guten Platz im Mittelfeld. Man hat schon den ein oder anderen Satz gehört so in der Art "beim nächsten Mal müssen wir dieses und vielleicht jenes anders machen, um.. " wir können davon ausgehen: Fortsetzung folgt.

 


Seite 2 von 22