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Start Triathlon Martin Danböck beim härtesten Mountainbike-Etappenrennen über die Alpen

Martin Danböck beim härtesten Mountainbike-Etappenrennen über die Alpen

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Spektakuläre MTB-Strecken, traumhafte Panoramen, überwältigende Pässe, wunderschöne Etappenorte und 1200 radsportbegeisterte Teilnehmer aus über 40 Ländern machen dieses Rennen zu einem absoluten Highlight der weltweiten Mountainbike-Szene. In sieben Tagen werden rund 610 Kilometer und mehr als 19.000 Höhenmeter beim Craft Bike Transalp bezwungen. Adrenalin pur!

Der Reiz am Extremen, so könnte man den mehrmaligen Langdistanz Finsiher und ehemaligen Abteilungsleiter der Triathlon Abteilung Martin Danböck beschreiben. Deshalb liebäugelte er schon vor knapp 10 Jahren, als er vom Rennrad auf das Mountainbike wechselte, mit einer Teilnahme am härtesten Mountainbike Rennen der Welt.
Und kurz vor seinem 50. Geburtstag machte er sich selbst ein Geschenk und seinen lang gehegten Traum zur Wirklichkeit. Er ging mit seinem Teamkollegen Markus Maier, bei Craft Bike Transalp 2015 als 2er Team an den Start! In sieben Tagesetappen mit technischen Herausforderungen im Grenzbereich, werden von Ruhpolding aus über atemberaubende Alpenlandschaften, insgesamt über 600 Kilometer und 19.000 Höhenmetern bis Riva del Garda bezwungen. Hier ein Ausschnitt aus dem Rennbericht:

Tag 1: Ruhpolding - Saalfelden 101 Kilometer und 2260 Höhenmeter: zum Auftakt gibt es für unser 2er Team eine lange Etappe, die zwar auf dem Papier noch nicht ganz die konditionelle Herausforderung darstellt, aber nach ca. 42 Kilometern Richtung Österreich wartet im Heutal bereits ein knackiger Anstieg.
Tag 2: Saalfelden - Mittersill 64 Kilometer und 2400 Höhenmeter: auf der vermeintlich kurzen Etappe erlebt man alles was das Bikerherz begehrt, "kurz aber oho" Kletterpartie inbegriffen.
Tag 3: Mittersill - Sillian 118 Kilometer und 3600 Höhenmeter: eindeutig die Königsetappe mit Überquerung eines Alpenhauptkamms (Tauernkreuz) - abwechslungsreicher Mix aus schieben, tragen und fahren.
Tag 4: Sillian - Alleghe 89 Kilometer und 2600 Höhenmeter: eine der schönsten Etappen mit Highlights für das Auge wie z.B. Ausblicke auf die Sextner Sonnenuhr, die Drei Zinnen, Monte Cristallo, die Tofana, Sorapis und Antelao, die Türme der Cinque Torri, Pelmo, Civetta und Marmolada.  Zudem wird ein Stück des Dolomiti Superbike befahren und sogar 30km auf der Tour de Ski.
Tag 5: Alleghe - San Martino 73 Kilometer und 3200 Höhenmeter: pausenloses Bergauf fahren
Tag 6: San Martino - Levico Terme 88 Kilometer 2500 Höhenmeter: Ruhe vor dem Sturm nach Riva; letzter Anstieg in den Dolomiten und der 1600 Höhenmeter Abfahrspaß fordert die Bremsbeläge
Tag 7: Levico Terme - Riva del Garda 74 Kilometer 2600 Höhenmeter: ein Spitzkehrentrail fordert noch einmal höchste Aufmerksamkeit, bevor sich auf den letzten 15 Kilometern Vorfreude, Freude, loslassen und den Traum genießen, breit macht.                                    
Eine erlebnisreiche Woche unter Gleichgesinnten ging zu Ende - es bleibt der Stolz "dabei gewesen zu sein" und vor allem gesund das Ziel erreicht zu haben. Das Ergebnis war bevor die beiden an den Start gingen erstmal zweitrangig. Allerdings wurde schnell klar, dass sie sich bei dem stark besetzen Teilnehmerfeld gut behaupten konnten. Sie belegten in der Endwertung einen guten Platz im Mittelfeld. Man hat schon den ein oder anderen Satz gehört so in der Art "beim nächsten Mal müssen wir dieses und vielleicht jenes anders machen, um.. " wir können davon ausgehen: Fortsetzung folgt.