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Im Gasthaus Grasl in Ebrantshausen fand am 08.12.2018 die Saisonabschlussfeier der Radsportabteilung des TSV Mainburg statt. Hierzu konnte Abteilungsleiter Jürgen Zehentmeier die Vereinsmitglieder mit einer Ansprache über das Jahr 2018 begrüßen. Er bedankte sich auch bei vielen Sportfreunden für ihre Arbeit in dieser abgelaufenen Saison. Nach dem Abendessen, wo es Hirsch, Schweinelendchen mit Spätzle, Kroketten, Gemüse und Salat gab, zeigte dann der zweite Abteilungsleiter Roland Hausler einen Rückblick vom Jahrhundertsommer 2018 mit vielen Höhepunkten auf einer großen Leinwand, den er mit vielen Bildern und einem Filmausschnitt kommentierte. Die Winterwanderung machte den Anfang, gefolgt vom Anradeln am Karfreitag, das Traditionell die Radsaison eröffnet. Zwei Highlights waren auch: In drei Tagen von Mainburg nach Cesenatico (750 Km) von Hubert Liepold und Roland Hausler und eine 300 km Tour Mainburg – Tegernsee – Mainburg von sieben TSVlern bei über 30 Grad Hitze. Einige RTFs, wie z.B. Rottenburg, Wendelsteinmarathon oder Welt Kultur Tour, wo man Strecken über 200 Km zurücklegte. Nicht zu vergessen der Sieg von Hubert Liepold beim 24 Stunden Rennen von Kelheim mit einem Schnitt von über 33 km/h, wo er nächstes Jahr als Titelverteidiger antreten wird. Die Saisonabschlussfahrt bildete das Ende des Rückblickes. Danach ging es an das Kuchenbuffet, wo man den Abend ausklingen ließ.

Südbayrischen Hallenmeisterschaften – David Summerer zum fünften Mal mit einer Bayern-Quali, Mainburger mit drei Finalplatzierungen und zahlreichen Bestleistungen sehr zufrieden

München, 13. Januar 2019: Die Südbayrische Hallenmeisterschaft sah aus der Trainingsgruppe U18/20/Aktive sechs Mainburger Athleten an den Start., die 16 mal antraten. Alle testeten die Schnelligkeit auf der 60m-Strecke, auf der sich David Summerer für die Bayrische Meisterschaft qualifzierte, was ihm in der U16 auch schon mal gelungen war. Insgesamt war es seine fünfte Qualifikation für eine Bayrische Meisterschaft seit 2016. Stark verbessert zeigte sich Hannes Gerl (7,87sec), der überraschend den Zwischenlauf erreichte, was auch Sebastian Müller (7,71sec) und Tobias Petz (7,66sec) in der U18 und Vincent Limpens (7,56sec) bei den Erwachsenen gelang. Neu in der Trainingsgruppe ist Alina Schäffler, die mit 9,29sec einen guten Einstand hatte und ihre Bestleistung deutlich steigerte.

Alina nahm außerdem am Kugelstoßen teil, wo sie mit 8,61m ebenfalls eine neue Bestleistung aufstellte, was sie nur teilweise zufrieden stellte, denn beim Aufwärmen ging es einen knappen Meter weiter. Dasselbe passierte Hannes Gerl, der mit neuer Bestleistung von 11,20m durchaus zufrieden sein konnte, aber den lockeren 12-m-Stoß vom Aufwärmen gerne wiederholt hätte. Er konnte sich gegenüber der Meldeliste um zwei Plätze verbessern und holte Platz 7 unmittelbar vor David Summerer, der eine gute Serie von fünf Stößen über 10m hinlegte (10,32m/ Bestleistung).

Hannes verpasste eine weitere Finalplatzierung im Weitsprung äußerst knapp, ein sehr guter Versuch war minimal übertreten, doch auch seine 5,37m waren Bestleistung und ein guter Wiedereinstieg nach genau 2 Jahren Pause in den Sprüngen. Sebastian Müller konnte sich über drei gültige Versuche freuen, denn der Anlauf war in der letzten Zeit sein größtes Problem. Das Springen selbst 'vergaß' er dabei ein wenig, sodass er knapp unter Bestleistung blieb. Sehr gespannt war man auf das Abschneiden von Tobi Petz im Weitsprung, doch nachdem er im Abschlusstraining umgeknickt war, ließ er diese Disziplin und auch die 60m Hürden aus Vorsichtsgründen weg. Schweren Herzens, denn über die Hürden wäre eine Medaille in Sicht gewesen.

Die 200-m-Läufe brachten eine Hallenbestzeit für Vincent Limpens (24,02sec) und die Premiere für Hannes Gerl und David Summerer, welche diese Strecke ohne echtes Training dafür bestritten, um ein erstes Gefühl dafür zu bekommen. Sie starteten im selben Lauf und lieferten sich nach etwas verhaltenem Beginn ein erbittertes Duell, bei dem David mit 2/100sec die Oberhand behielt (27,06/27,08). Auch Tobi Petz war in diesem Lauf, er steigerte seine Hallenbestzeit und hatte im mittleren Teil eine gute Phase, Start und Finish waren noch nicht optimal. Dennoch war sein siebter Platz in 24,93sec eine weitere Finalplatzierung und man darf davon ausgehen, dass dies noch deutlich schneller geht.