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Start Leichtathletik Deutsche Meisterschaften im Blockwettkampf

Deutsche Meisterschaften im Blockwettkampf

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Starkes Finish nach missglücktem Auftakt für Veronika Priller.
Mit schnellen Sprints und gutem Kugelstoßen noch auf Platz 15 vorgekämpft

Die erste Teilnahme von Veronika Priller an einer Deutschen Meisterschaft brachte viele neue Eindrücke und einen Wettkampf mit Höhen und Tiefen. Wenn die besten Nachwuchssportler aus ganz Deutschland zusammen kommen, merkt man dies schon beim Betreten des Stadions. Man spürt eine gewisse Professionalität, doch gleichzeitig herrschte in Lübeck eine sportliche und freundliche Grundstimmung, die auf gegenseitigem Respekt der Athleten untereinander beruhte. Wer hier dabei war, hatte im Vorfeld einiges geleistet und auf einiges verzichtet und das Wissen darum schuf eine Verbundenheit, die auch ohne viele Worte auskam. Und: neben Nervosität lag auch Gelassenheit in der Luft, weil es verschiedene Unzulänglichkeiten nicht gab, mit denen man anderswo rechnen muss. Es gab keine Athleten, die auf den letzten Drücker ankamen, die Gerätekontrolle öffnete sehr früh und man konnte die Geräte einfach abstellen und später in geprüftem Zustand wieder holen. Die Lauflisten hingen sehr früh aus, Ergebnisse und Zwischenstände ließen nie lange auf sich warten und alle Wettkämpfe fanden exakt zur geplanten Zeit statt. Kurzum, viele Gründe, weswegen im ganzen Stadion scheinbar nie jemand in Eile war. Auch die freundlichen und umsichtigen Veranstalter trugen ihren Teil zur guten Stimmung bei, ebenfalls das schöne Stadion mit seinen weitläufigen Nebenplätzen zum Aufwärmen.

 

DM 15 Block. HolstentorDM Block 15. Stadiontotale

Das Ziel einer weiten Reise: Lübeck mit seiner historischen Bausubstanz und das sehr schön gelegene Stadion am Buniamshof

 

Die Atmosphäre war also durchaus motivierend und so ging es sehr zuversichtlich in den Weitsprung, mit dem Veronika in den Wettkampf startete. Doch hier kam alles anders, als man nach den sehr sicheren Sprüngen dieses Jahres hätte vermuten können. Veronika startete mit dem schlechtesten Ergebnis der Saison und war nach der ersten Disziplin Letzte. Eine Dusche aus heiterem Himmel, die es danach auch physisch gab, denn pünktlich zum Diskuswerfen ihrer Riege setzten wolkenbruchartige Regenfälle und starke Windböen ein, Zelte und Pavillons flogen durch die Luft, der Wettkampf jedoch ging nahtlos weiter. Und so fehlten plötzlich noch mehr Punkte, teils wegen des Unwetters an sich, teils auch, weil bisher unbekannte wurftechnische Probleme auftraten. Frei nach dem Motto eines ehemaligen Fußballers: „Erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu". Dies war umso ärgerlicher, als das Diskuswerfen eine der Disziplinen war, in denen ordentlich gepunktet werden sollte. Der Spielraum für Steigerungen der persönlichen Bestleistung und den damit verbundenen Vorstoß unter die Top10 war damit nach nur zwei Disziplinen aufgebraucht. Nun galt es, sich nicht hängen zu lassen und wenigstens zu zeigen, dass man zurecht auf dieser Veranstaltung dabei war.

Anhang 11 kopie kopieDM Block 15. Kriegsrat kopie

Mit dem Hürdenlauf kam der Umschwung, später sogar die Sonne.

 

Das gelang ganz hervorragend. Veronika konnte den Wettkampf drehen und hinten raus ihre Normalform abrufen. Zunächst lief sie eine der schnelleren Hürdenzeiten im Feld und danach stieß sie mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen die zweitbeste Weite aller Teilnehmerinnen (10,82m). Damit konnte sie das 'Tabellenende' wieder verlassen. Auch über 100m schaffte Veronika, was an diesem Tag nur wenige hinbekamen, sie landete nur knapp über ihrer Bestleistung und machte damit 6 weitere Plätze gut. Fünfzehnte in der Endabrechnung, zumindest noch in der ersten Hälfte des Feldes gelandet, das war eine starke kämpferische Leistung und eine Verbesserung gegenüber der Meldeliste um 12 Plätze. Dass hierzu ihre bisherige Bestleistung ausreichte, hätte man vorher sicher nicht gedacht, doch an diesem kühlen Tag mit ständigem Wechsel von Sonne und Wolken, Trockenheit und Regen, verfehlten die meisten ihre Bestleistungen deutlich. Mehr als ein Drittel der Teilnehmerinnen im Block Wurf verfehlte sogar die Qualifikationsnorm.
Der knappe Rückstand auf die vorderen Plätze zeigt auch, dass man im kommenden Jahr die ursprüngliche Zielsetzung noch mal angehen kann, denn schon ein halbwegs normaler Auftakt hätte Platz 5 ermöglicht. Dass dies heuer nicht geklappt hat, wird Ansporn für die nächsten Monate sein, Veronika kann im kommenden Jahr noch einmal an dieser Meisterschaft teilnehmen. Gleichzeitig können andere von ihren Erfahrungen auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft profitieren, vielleicht ist ja die Reisegruppe der TSV-Leichtathleten in 2016 etwas größer als heuer.

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                                          Im abschließenden 100-m-Lauf machte Veronika Priller noch 6 Plätze gut.

 

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