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Start Leichtathletik 50,67 m für Philipp Artinger - Veronika Priller auf Deutscher im Pech

50,67 m für Philipp Artinger - Veronika Priller auf Deutscher im Pech

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München, 29. Juni 2016; Aachen 2. Juli 2016

Die 50-m-Marke im Speerwerfen ist das erste hohe Ziel aller jugendlicher Speerwerfer und Philipp Artinger hingegen gehört nun zum kleinen Kreis derjeniger, die dies erreicht haben. Er steigerte beim Abendsportfest im Münchner Dantestadion seine Bestleistung um mehr als vier Meter auf 50,67m und belohnte sich damit für jahrelanges gutes Training mit beständigen Steigerungen von Jahr zu Jahr. Aber auch für seine Bereitschaft, zusätzliche Wege zu gehen, denn seit zwei Monaten fährt er einmal pro Woche nach München und trainiert bei Landestrainer Stephan Seeck gemeinsam mit Spitzenathleten aus dem Jugendbereich, ein Impuls, der einiges zu dieser Leistungssteigerung beigetragen hat.


Dantestadion 27.6.16. Philipp mit Stephan.opt

Ziel erreicht: Philipp Artinger nach dem erfolgreichen Wettkampf in München mit BLV-Trainer Stephan Seeck.

Das Dantestadion brachte weitere gute Wurfergebnisse für die Mainburger. Hannes Gerl verbesserte sich mit dem Diskus auf 34,39m und besiegte die aktuelle Nummer 2 in Bayern. David Summerer warf mit den Speer erstmals über 30m und war auch über 100m am Start, wo er knapp an der Bestleistung vorbei schrammte. Auch Sebastian Müller lief die 100m, er hatte immer noch mit den Rückenproblemen zu kämpfen, die von einem Freizeitunfall Anfang Mai her stammen. Eine Premiere bestritt Tobias Dumsky mit seinem ersten 1.500-m-Lauf. Er landete im Rahmen dessen, was man erwarten konnte, obwohl er die meiste Zeit des Rennens alleine lief, also ohne unmittelbaren Gegner, an den er sich dranhängen konnte. Veronika Priller gewann das Diskuswerfen ihrer Altersklasse mit 29,52m, einem Standwurf, nachdem die ersten Würfe nicht recht geklappt hatten. Damit schöpfte sie – gerade erst von einer hartnäckigen Erkältung genesen – Selbstvertrauen für die Deutsche Meisterschaft im Blockwettkampf in Aachen drei Tage später.

Der Wettkampf in Aachen hätte die Krönung ihrer bisherigen Karriere werden können, denn Veronika zeigte sich dort beim Aufwärmen in sehr guter Verfassung. Das merkte man auch im Hürdenlauf, als sie nach mittelgutem Start mächtig aufkam und nach sechs Hürden in Führung lag. Doch dann stürzte sie aus heiterem Himmel, nichts hatte auf Probleme hin gedeutet und nie zuvor war sie im Hürdenlauf gestürzt. Aus der Traum von einer Platzierung unter den besten acht, schon nach der ersten Disziplin

DM Block 16. Nach 6. Hürde.opt

Nach 6 von 8 Hürden war die Welt für Veronika Priller auf der Deutschen Meisterschaft noch in Ordnung. Zwei Schritte später folgte das Aus.

Veronika legte noch einen guten Weitsprung haarscharf unter ihrer Bestleistung hin plus einem sehr guten, der knapp ungültig war. Dann machte sich im Diskuswerfen das beim Abfangen des Hürdensturzes lädierte Knie stärker bemerkbar. Veronika punktete noch gut mit einem Standwurf von 28,50m, dann musste sie den Wettkampf beenden. Nun bleibt zu hoffen, dass sie rechtzeitig für die beiden letzten Meisterschaften fit wird, um zumindest mit Kugel und Diskus ihre Medaillenchancen auf Bayrischer und Süddeutscher Meisterschaft zu wahren.

 

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