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Start Leichtathletik Niederbayrische Blockmehrkampf-Meisterschaften: Felix Schmid und Tobi Petz erringen Doppelsieg

Niederbayrische Blockmehrkampf-Meisterschaften: Felix Schmid und Tobi Petz erringen Doppelsieg

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Felix Schmid und Tobi Petz mit starken Leistungen zum Doppelsieg im Block Lauf – Sebastian Müller überrascht im Hochsprung – Johannes Hintermeier mit gutem Einstand

Landshut, 6.Mai 2017: Blockwettkämpfe sind ein Mehrkampf, den es nur in U14 und U16 gibt, sodass die Buben des Jahrgangs 2002 heuer zum vierten und letzten Mal zur Niederbayrischen Meisterschaft antreten konnten. Zahlreiche Siege und Medaillen hatte es in der Vergangenheit gegeben, nun wollte man noch mal kräftig abräumen. Dabei fehlte noch der Sieg im Block Sprint/ Sprung, zu dem es bislang noch nie gereicht hatte. Sebastian Müller war entschlossen, das zu ändern. Er begann furios, indem er im Hochsprung seine Bestleistung auf 1,59m steigerte, eine Verbesserung um 15cm! Nach dem Hürdensprint (13,00sec/Quali für Bayrische Meisterschaft) lag er voll auf Kurs, doch im Speerwerfen erwischte es ihn. Ein starker Wurf war knapp übertreten, die nachfolgenden Versuche misslangen komplett und so gingen zu viele Punkte verloren. Nach ordentlichem Weitsprung und der schnellsten 100-m-Zeit in seinem Block war er wieder einmal Zweiter, wobei immerhin der erste Sieg über seinen Dauerrivalen Braun aus Plattling gelang.

Abwesend waren die Dauersieger im Block Wurf, Hannes Gerl und David Summerer, die beide wegen Wachstumsbeschwerden pausieren müssen. Michael Hintermeier hatte „nur" eine ganz normale Verletzung und musste früh die Segel streichen, sodass die U16 am Ende nur durch Sebastian Müller sowie im Block Lauf durch Tobias Petz und Felix Schmid vertreten war.

Niederb.Block MU16 mit Hannes-512

Die Teilnehmer der U16 samt Hannes Gerl (links), der zum Zuschauen und Anfeuern mitgekommen war. Rechts Sebastian Müller, der im Hochsprung die bislang beste Leistung der Trainingsgruppe hinlegt. Michi Hintermeier (Mitte) macht gute Miene zum bösen Spiel, Tobi Petz (2.v.l.) ruht sich vor dem 2000-m-Lauf noch etwas aus.

Dort gab es klare Verhältnisse von Anfang an. Titelverteidiger Tobias Petz und Felix Schmid lagen deutlich vor der Konkurrenz und schafften beide den ersten Teil der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im Blockmehrkampf, nämlich die nötige Punktzahl. Der zweite Teil ist eine Zeit-Quali über Strecken von 800m oder länger. Sie hatten einen sehr soliden Wettkampf ohne jeden Einbruch, bei dem auf einen problemlosen Weitsprung ein starker Ballwurf folgte, womit beide auf einem guten Kurs lagen, von dem sie sich nicht mehr abbringen ließen. Felix setzte sich mit 5,49m im Weitsprung und 57m im Ballwurf von Anfang an ab, Tobi schaffte mit 5,10m und 42,50m zwei neue Bestleistungen und lag in Lauerstellung. Beide schafften danach noch eine Hürdenquali, Felix mit 11,90sec die für die Süddeutsche Meisterschaft, Tobi in 12,75sec die für die Bayrische. Nach einem 100m-Lauf ohne Highlights oder Enttäuschungen (12,30/12,82sec) waren die 2000m der krönende Abschluss, bei dem sich die beiden TSV-ler von Anfang an vom Feld absetzten und gegenseitig belauerten. Die letzten 200m wurden zum engsten Duell, das man an diesem Tag gesehen hatte, beide sprinteten mit Volldampf die Zielgerade herunter und lagen am Ende nur wenige Zentimeter auseinander. Felix hatte in seinem ersten 2000-er gesehen, dass die Streckenlänge keine Probleme für ihn bereitet, Tobi merkte, dass noch einiges mehr geht, was dann auf der Bayrischen Meisterschaft auch nötig sein wird, um eine Medaille zu holen. Seine 2.384 Punkte wurden parallel in München mehrfach, aber nicht entscheidend übertroffen, sodass auf der Bayrischen Meisterschaft, auf der Tobi im Vorjahr Silber holte, für Spannung bei der Medaillenvergabe gesorgt ist. Felix kann sich noch etwas weiter nach oben orientieren, denn seine 2.602 Punkte sind auch bundesweit ein Top-Ergebnis in diesem Stadium der Saison.

Siegerehrung und Schlussrunde

Gut in Form zeigten sich Felix Schmid und Tobi Petz. Sie holten nicht nur Gold und Silber sondern auch gute Punktzahlen, mit denen sie eine „halbe Quali" für die Deutsche Meisterschaft in der Tasche haben, die andere Hälfte besteht in einer Laufleistung, die im Verlauf des Monats noch erledigt werden soll.

Von der U14 war Johannes Hintermeier als Einzelkämpfer am Start. Er durchlebte Höhen und Tiefen. Eine schöne neue Bestleistung im Speerwerfen (22,30m) und ein problemloser Einstieg über 60m-Hürden (13,13sec) standen ebenso auf der Habenseite wie die letzten 73 Meter seines 75m-Laufs. Nach total verschlafenem Start holte er fast noch dieselbe Zeit wie in der Vorwoche, sodass er mit dem Lauf als solchem sehr zufrieden sein kann. Im Weitsprung kann man das nicht als Trost hernehmen, da fehlte wegen Problemen mit dem Anlauf fast ein dreiviertel Meter und das war mehr als das, was am Ende zum Sieg fehlte und Platz 3 bedeutete. Auch im Hochsprung fehlte Johannes das nötige Quäntchen Glück, dreimal sprang er etwas zu nah an der Latte ab und streifte diese leicht, bei ansonsten schönen Sprüngen. Da wird noch mehr gehen als 1,21m!

Niederb.Block 17. Johannes vor Hürdenstart-512

Etwas Bammel vor dem ersten Hürdenrennen hatte vermutlich Johannes Hintermeier (2.v.l.), bevor er diese Herausforderung sehr sicher meisterte. Er verpasste die Goldmedaille durch einen völlig verpatzten Weitsprung.

Somit waren weder der Ausstand der U16-er noch der Einstand der U14 zur vollsten Zufriedenheit verlaufen, was allerdings in diesem Stadium der Saison normal ist. Es kommt nun für die älteren darauf an, die nötige Feinarbeit an Details geduldig zu erledigen, während für die Jüngeren der vollständige Einstieg ins Wettkampfgeschehen entscheidend für die weitere Entwicklung sein wird.

 

 

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