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Start Leichtathletik U14: Starker Auftritt in München

U14: Starker Auftritt in München

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Einen starken Wettkampf bestritt die U14 zum Abschluss der Sommersaison. Sie startete bei der Münchner Meisterschaft ausser Konkurrenz und traf auf die vollständig versammelten Besten starker Vereine wie LG Stadtwerke, TSV 1860, SC Baierbrunn u.a. Die Mainburger hielten dabei sehr gut mit. Das Reizvolle an diesem Wettkampf war die selten angebotene Möglichkeit, die in der U14 neu hinzugekommenen Disziplinen komplett bestreiten zu können, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde.

In den Wurfdisziplinen gab es reichlich neue Bestleistungen. Veronika Priller steigerte sich in Kugelstoß und Speerwurf (7,46m/19,30m), Tobias Dumsky in Speer- und Diskuswurf (20,18m bzw. 22,30m), im Kugelstoß nahm er eine schöne Weite knapp unter der Bestleistung mit (7,99m). Philipp Artinger blieb knapp unter seiner Bestleistung im Speerwurf (28,56m), was ein gutes Ergebnis ist, denn er hat die Umstellung des Anlaufs noch nicht voll verarbeitet. Victoria Puls zeigte zwei Würfe nahe der 20m, das wäre eine Verbesserung um 3m gewesen, doch beide wurden als ungültig gewertet. Knappe Entscheidungen, die in anderen Fällen auch anders ausfielen, doch der Aufwärtstrend von Victoria im Werfen war klar erkennbar.


München.20.7.13.TobiPhil  

Speerwerfen war sehr beliebt, hier Tobias und Philipp zwischen zwei Würfen



Die Sprünge kamen bei den meisten zu kurz. Da der Zeitplan etwas zu kreativ geändert wurde verzichteten alle außer Emma Durie auf den Weitsprung, ihr lief es dort nicht so gut wie in den Sprints. Im Hochsprung zeigte Lea Stark sehr schöne Sprünge, sie sprang fehlerfrei bis 1,26m und scheiterte denkbar knapp an einer neuen Bestleistung (1,31m wären es gewesen). Philipp Artinger hingegen steigerte sich um volle 10 cm auf 1,34m und übernahm die Führung im internen Wetteifern um die höchsten Sprünge der Gruppe. Veronika Priller verzichtete nach übersprungener Einstiegshöhe zugunsten des Hürdenlaufs.

Schwerpunkt aus Trainersicht waren die Sprints, da Grundschnelligkeit der Schlüsselfaktor für alle anderen Disziplinen ist. Hier ist die Gruppe auf einem sehr guten Weg. Veronika Priller und Lea Stark verbesserten ihre 75-m-Zeiten auf 11,16 bzw 11,29 sec, Emma Durie verfehlte ihre Bestleistung nur wenig (5/100 sec), Tobias Dumsky um knapp zwei Zehntel. Danach feierte Victoria Puls ihren Einstand über 100m. Mit starken 14,22 sec wurde sie Zweite ihres Laufs. Leider vertrat sie sich im Zielauslauf den Fuß, sodass sie im Hürdenlauf nicht antreten konnte und im Kugelstoßen gehandicappt war.

München.20.7.13.Victoria100m

Victoria Puls (rechts) hielt bei den um ein Jahr älteren Mädchen sehr gut mit und kam nur knapp hinter der Siegerin ins Ziel.“


Der Hürdenlauf hingegen stand unter einem unglücklichen Stern. Zum unfreiwilligen Verzicht von Victoria Puls kam ein weiterer von Lea Stark wegen Zeitplanverschiebung beim Hochsprung. Veronika Priller verzichtete auf diesen zugunsten der Hürden, fand aber von Beginn an nicht in den Lauf und musste fast alle Hürden mit dem falschen Bein. Eine Verfehlung ihrer Bestmarke um lediglich 2/100sec zeigt, dass noch sehr viel Luft für deutlich schnellere Zeiten besteht. Das gilt auch für Emma Durie, sie blieb 3/100 über ihrer Bestleistung. Sie muss den Rhythmus umstellen weil die Schritte kräftiger geworden sind, auch ein an sich gutes Zeichen. Nun wird allerdings die Zeit knapp, ob es noch einen Hürdenwettkampf in diesem Jahr gibt wird sich zeigen. Es wäre zwar schön, die starken Verbesserungen noch schwarz auf weiß zu dokumentieren, doch auch ohne neue Bestmarken haben die Mädchen gemerkt, dass sie demnächst in ganz neue Dimensionen vorstoßen werden. Hier haben die Buben noch Nachholbedarf, auch mangels Begeisterung für diese Disziplin. Doch auch sie werden sich noch im Hürdenlauf einbringen.

Die abschließenden 800-m-Läufe brachten für Lea Stark und Tobias Dumsky Zeiten knapp oberhalb der Bestmarken. Tobias wurde unangefochten Zweiter (2:34,56min), ohne Möglichkeit, sich an den ersten anhängen zu können weil dessen Starttempo zu hoch war. Lea hingegen ging recht verhalten an und beschleunigte am Ende. Platz sechs in 2:58,00min waren ein guter Trainingslauf, doch wenn sie sich überwindet, schneller anzugehen, sind noch deutlich attraktivere Zeiten drin.

Nun geht es in die Sommerpause, für den Herbst wird noch ein geeigneter Wettkampf ausgesucht. Die kompletten Ergebnisse aller Teilnehmer findet man im Internet unter http://blv-sport.de/service/msonline/files/302110215108-e.htm sowie auf der Homepage der Leichtathletikabteilung unter http://tsv-mainburg.de/leichtathletik.html

 

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