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Start Leichtathletik Leichtathletik U14/16: Saisonauftakt Teil 2 - Munich Indoor Meeting

Leichtathletik U14/16: Saisonauftakt Teil 2 - Munich Indoor Meeting

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Erste Qualifikation zur Bayrischen Meisterschaft für Michelle Hüttner
Tobias Dumsky und Christian Schöll überzeugen im 800-m-Lauf
Weitsprungbestleistung für Veronika Priller

Das Munich Indoor Meeting war eine Woche nach den Südbayrischen Hallenmeisterschaften die zweite Station für die Trainingsgruppe U14/16, doch durch Grippe und Ausfälle konnten die meisten nur einen der Termine wahrnehmen. Erstmals konnten auch die Neu-U14-er des Jahrgangs 2002 starten. Michelle Hüttner, die einzige U18-Athletin der Gruppe, startete ebenfalls in die Saison. Sie sorgte gleich zu Beginn für das erste Highlight, indem sie auf Anhieb die Norm für die Bayrischen Hallenmeisterschaften des kommenden Jahres unterbot (8,63sec), herzlichen Glückwunsch! Später entdeckte sie, dass auch die 200m viel Spaß bereiten können. Die Art und Weise, wie sie die ersten 100m „runtertrommelte“, legt die Teilnahme an weiteren 200-m-Läufe nahe. 28,91 sec waren ein guter Auftakt aber sicher noch nicht das letzte Wort.Durch die Teilnahme starker Athleten aus Innsbruck, Salzburg und Südtirol war das Meeting sehr gut besetzt, zumal viele der Teilnehmer von der Südbayrischen Meisterschaft der Vorwoche erneut an den Start gingen.

Veronika Priller verbesserte sich über 60m gegenüber dem Vorjahr ein klein wenig, doch man sah von Anfang an, dass die Kraft für wirklich schnelle Zeiten fehlte (9,37sec). Eine hartnäckige Grippe hatte sie mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt. Auch Christian Schöll, einziger Mainburger Teilnehmer des Jahrgangs 2002, zeigte über 60m noch nicht wirklich, was er drauf hat, möglicherweise war er zu beeindruckt von der ganze Atmosphäre oder auch von den schnellen Konkurrenten in seinem Vorlauf. Er dürfte beim zweiten Versuch schneller sein. Die Möglichkeit dazu besteht in fünf Wochen beim Linde-Sportfest, an dem dann sicher auch weitere Kollegen aus seinem Jahrgang antreten werden.

Im Weitsprung lief es für Veronika Priller relativ gut, sie sprang gleich im ersten Versuch mit etwas Gewalt Bestleistung (4,17m) und der dritte war ein sehr schöner, lockerer und deutlich weiterer Sprung, der aber übertreten war. Platz 17 von 45 Teilnehmerinnen, der Endkampf war nur 13 cm entfernt. Christian Schöll hatte schon sehr lange keinen Weitsprungwettkampf mehr bestritten, das merkte man, er kann weiter springen als an diesem Tag.

Veronika Priller nahm auch noch am Kugelstoßen teil, dazu musste sie in der nächsthöheren Altersklasse starten. Beim Stoßen machte sich die noch fehlende Kraft am deutlichsten bemerkbar. 7,02m waren unter diesen Umständen eine gute Leistung, da wird sie demnächst noch einiges draufpacken. Immerhin Platz 5, die drei Zusatzversuche des Endkampfs wurden allerdings nicht mehr wahrgenommen.

Die große Stunde von Christian Schöll schlug im 800-m-Lauf. Er hatte noch nie 800-m-Rennen oder einen vergleichbaren Trainingslauf bestritten, hängt aber beim Aufwärmen den Rest seiner Altersgenossen gerne deutlich ab. Christian reagierte auf alle Rennsituationen richtig, ging von Anfang an vorne mit, suchte sich immer einen, an den er sich dranhängen konnte und blieb eisern an dem dran. Er biss in den entscheidenden Momenten richtig gut auf die Zähne und lief dann in der letzten Runde mit einem Zwischenspurt den meisten Gegnern davon. Mit 2:57,30 min belegte er einen nicht erwarteten dritten Platz und wurde bei der Siegerehrung aufs Treppchen gerufen. Er lief damit fast genauso schnell wie Tobias Dumsky bei seinem ersten 800-m-Lauf in der M12.

 

800m Siegerehrung Chris800m Siegerehrung Tobias

 „Die 800-m-Läufe brachten zwei dritte Plätze nach starken Mainburger Auftritten. Links Christian Schöll (M12) und rechts Tobias Dumsky (M14)“

Tobias wollte es eine Woche nach der Südbayrischen noch mal wissen und startete wegen besserer Konkurrenz eine Altersklasse höher in der M15. Das hat sich gelohnt, das Rennen lief in der ersten Hälfte optimal und lieferte dadurch wertvolle Erkenntnisse. Danach war es mühsam für Tobias, weil ein gleichwertiger Gegner fehlte, zwei waren uneinholbar entwischt und der Rest zu weit hinten. Es gelang ihm jedoch im Alleingang, das Tempo zu halten und so lief er in neuer Bestzeit von 2:29,77 min auf Platz drei und blieb erstmals unter der 2:30-min-Grenze. Auch Vanessa Hüttner war nur für die 800m gekommen, nach dem erfolgreichen Einstand vom Wochenende davor auf den kurzen Strecken wollte sie den 800m-Lauf nachholen. Das gelang teilweise, der Anfang war gut aber in der zweiten Hälfte blieb ihr im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg.

 

Munich Indoor 2014. Gruppenfoto

Vier der fünf gestarteten nach dem Wettkampf, es fehlt Christian Schöll, der mit anderen auf den Stabhochsprungpolstern herumturnte.

v.l.n.r.: Vanessa Hüttner, Michelle Hüttner, Veronika Priller, Tobias Dumsky

 

Damit ist der Saisonauftakt für die Trainingsgruppe auf zwei Etappen erfolgt und erfolgreich überstanden. Von den älteren haben mit einer verletzungsbedingten Ausnahme alle mindestens einen Wettkampf absolviert und man konnte sehen, dass sie auf einem guten Weg sind. Bei den jüngsten hat sich nur Christian getraut, sein Beispiel sollte den anderen Mut machen, damit sie beim nächsten Mal auch dabei sind.

Parallel zu den Wettkämpfen der Jugendlichen gab es hochkarätige Rennen bei den Erwachsenen, von denen besonders der Sprint der Männer und die 800m der Frauen beeindruckten. Hierbei konnten unsere 800m-Läufer sehen, wo das ganze hinführt, wenn man fleißig weiter trainiert, denn Fabienne Kohlmann und Christina Hering liefen ein hochklassiges Rennen mit neuer deutscher Jahresbestzeit (2:03) bzw. deutschem Juniorenrekord (2:04). Eine sehr beeindruckende Vorstellung

 

 

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