Sportabzeichen in Corona-Zeiten 2020 Empfehlung

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Nach anfänglichem Bangen konnte nun auch in diesem Jahr das Sportabzeichen abgelegt werden.

Zu Beginn der Sommersaison sah es mit der Sportabzeichenaktion ganz düster aus – was aber für alle durchaus verständlich war. Vom Sportabzeichenreferenten kam die Information: vorerst kein Sportabzeichen; eventuell möglich ab September. Am 20. Mai kam dann über den Landessportverband die Nachricht, dass das Sportabzeichen - unter Einhaltung der geltenden Handlungsempfehlungen sowie den Infektionsschutzmaßnahmen - durchgeführt werden kann. Abnahme war nur im Freien möglich und Schwimmen durfte nicht abgenommen werden. Allerdings können für die Schwimmnachweise (wenn sie für die Bewerbung bei Zoll oder Polizei gebraucht werden) auch Abzeichen aus dem Jugendbereich herangezogen werden. Aber immerhin konnte begonnen werden. Die Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen mussten auch schon in der Leichtathletik eingehalten werden. Die Prüfer waren daher schon mit den Maßnahmen vertraut.
Die treuen Sportabzeichen-Teilnehmer waren scheinbar schon in Warteposition, denn die Reaktion und Anmeldung zu den Trainings- und Abnahmeterminen waren prompt. Äußerst beliebt war wieder das 20 km Radfahren und der 200 m Radsprint mit fliegendem Start. Aber auch koordinativ sehr schwierige Disziplinen wie Schleuderball fanden reges Interesse. Wie schon die Jahre zuvor gab es auch wieder Teilnehmer, die das Sportabzeichen für die Bewerbung bei Feuerwehr oder Zoll benötigen.
Seit Juli sind wieder alle Disziplinen möglich – natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsvorschriften. Die Zahl der Teilnehmer war recht erfreulich. Inzwischen haben fast alle ihre Leistungen erbracht. Aber immer wieder meldet sich noch der ein oder andere Interessent.
Positiv, dass trotz der schwierigen Zeiten doch ein bisschen Normalität in den Sport – genauer gesagt in die Einzelsportarten – gekommen ist.