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Guter Einstand auf dem Lindesportfest für junge Mainburger Leichtathleten

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Die Mainburger U12-Athleten Thomas Kolmeder, Ceylin Cankaya und Julia Trippelt (v.l.n.r.) sowie Narin Cankaya, die ihren ersten U14-Wettkampf bestritt. Die Mainburger U12-Athleten Thomas Kolmeder, Ceylin Cankaya und Julia Trippelt (v.l.n.r.) sowie Narin Cankaya, die ihren ersten U14-Wettkampf bestritt.

München, 9. März 2019: Trotz des ungünstigen Termins am Ende der Faschingsferien machten sich vier Athleten aus der Trainingsgruppe U12 in die Lindehalle nach München auf und nahmen am traditionellen Werner-von-Linde-Sportfest teil. Drei von ihnen kommen aus dem jüngeren Jahrgang der U12, mit ihnen nahmen erstmals Mainburger an den Wettkämpfen der Jüngsten in der attraktiven Halle des Olympiastützpunktes teil.

U12 mit zwei Finalplätzen und guten Leistungen

Sie fanden sich im ungewohnt großen und leistungsstarken Feld gut zurecht, holten zwei Finalplätze und hatten auch zwischen den Disziplinen viel Spaß in der weitläufigen Halle. Ceylin Cankaya, die ihren allerersten Wettkampf überhaupt bestritt, wurde mit 1,75m ausgezeichnete Fünfte im Standweitsprung, Julia Trippel Achte im Medizinballstoßen (5,00m). Diesen Platz verpasste Thomas Kolmeder im Weitsprung um ganze zwei Zentimeter. Er konnte sich darüber freuen, der schnellste von den dreien auf den beiden Sprintstrecken zu sein. Mit 8,83sec über 50m lief er deutlich schneller als im Sommer und schaffte auch einen guten Einstieg über die erstmals gelaufenen 50m Hürden, wo er mit 9,85sec ebenfalls im vorderen Mittelfeld landete. Es hätte ihm ebenso wie Ceylin Cankaya auch für das Finale reichen können, wenn man vorher gewusst hätte, dass im Hochstart gestartet werden darf. Beide Mädchen konnten auch mit ihren 50-m-Läufen sehr zufrieden sein.

Alle drei können nächstes Jahr noch mal in den U12-Wettkämpfen antreten und dann die Erfahrung von diesem Jahr nutzen. Denn auch im Medizinballstoßen gab es einen kleinen Insidertrick, den man nur vor Ort mit bekommen konnte, der aber nun bekannt ist und im kommenden Jahr genutzt werden wird.

Narin Cankaya: mutige Entscheidungen wurden belohnt

Für Narin gab es bei ihrem ersten U14-Wettkampf zusätzlich zum obligatorischen Sprinttest über 60m die 60-m-Hürden und Hochsprung. Bei diesem war die Herausforderung, dass die Einstiegshöhe um satte vier Zentimeter über ihrer Trainingsbestleistung lag. Doch Narin wollte unbedingt mitmachen, wagte es und die Freude war groß, als sie die 1,14m auf Anhieb übersprang. Vor lauter Erleichterung gingen die Versuche über die nächste Höhe schief, doch das tat der Freude keinen Abbruch. Eine Premiere war auch der Start über 60m Hürden. Narin verbrachte nach einem kleinen Unfall die Aufwärmzeit beim Wettkampfarzt und hätte guten Gewissens den Start absagen können, doch sie wollte laufen und wurde auch hier belohnt: ihr gelang ein sicherer und technisch sauberer Lauf mit einer guten Einstiegszeit (13,46sec), die im Sommer ganz sicher noch verbessert werden wird.. Vorher schon hatte sie sich über 60m um ca. eine Sekunde gesteigert, sodass sie mit einem richtig guten Gefühl heimfahren konnte.

Der Wettkampf in der attraktiven Lindehalle hat den Kids und auch den Eltern viel Spaß gemacht und man kann davon ausgehen, dass die Gruppe im nächsten Jahr um einiges größer sein wird, wenn der Termin nicht mehr in den Faschingsferien liegt. Denn einige Kids waren richtig traurig, dass ihr Skiurlaub und der Wettkampf kollidierten und nach den begeisterten Erzählungen der Teilnehmer werden sie sich diesen Wettkampf schon mal für 2020 vormerken. Für die Trainer brachte er wichtige Aufschlüsse für das weitere Training und die Gewissheit, dass der eingeschlagene Weg recht gut passt.

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