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Verlängertes Radwochenende im Bayerischen Wald

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Verlängertes Radwochenende im Bayerischen Wald

Schon im Frühjahr hieß es: wer fährt wieder mit zum Radwochende über Fronleichnam? Als Quartier war das Hotel Herzog Heinrich  in Arrach im Bayerischen Wald - mit Wellness und allen Schnickschnack - geplant. Bald fanden sie sich wieder zusammen, die Senioren oder sind es überhaupt solche – Ü50 wäre wohl die bessere Bezeichnung. Vielleicht war es Zufall, aber es war genau die gleiche Gruppe wie das Jahr zuvor -18 an der Zahl. Hinsichtlich der im Mai herrschenden Wetterlage schien das Hotel mit Schwimmbad und Sauna vielleicht eine ganz gute Wahl gewesen zu sein. Da wäre Regen etwas leichter zu ertragen. Nach Wochen schlechten Wetters war die Vorhersage mit Sonnenschein fürs Wochenende dann doch äußerst positiv. An Fronleichnam, dem Anreisetag, goss es noch in Strömen. Allerdings schon am  nächsten Tag  lachte die Sonne. Beim sportlichen Teil des Ausfluges gab es zwei Gruppen: die einen mit den Tourenrädern und die andere mit den Rennrädern. Die einen wollten in die Berge und die anderen standen vor der im Bayerischen Wald weit schwierigeren Aufgabe, diverse Strecken ohne größere Steigungen zu finden. Aber nach Suchen und Fragen bei den Einheimischen fand sich entlang des Weißen Regens der „Grüne Dach Radweg“ über Bad Kötzting Richtung Cham. Diese Route hatte zugleich den Vorteil, dass die, die zu sehr erschöpft  waren, einen Teil der Strecke mit dem Zug zurücklegen könnten. Wie zu berichten war, soll es doch tatsächlich solche Fälle gegeben haben. Die mit den Rennrädern beschlossen, die „Arberrunde“ zu fahren – gute 60 Kilometer und 1200 Höhenmeter. Der letzte Berg – es war wohl der steilste -  von Arnbruck über Eck nach Arrach gab den weniger Trainierten den Rest, so dass am nächsten Tag die Rennradgruppe geschrumpft war. Die einen spulten noch einige weitere Höhenmeter ab. Dem Alois reichte das aber noch nicht, er musste noch ein eine weitere Runde mit mehreren giftigen Anstiegen drehen. Nach dem Radfahren gönnten sich einige ein Bad im Swimmingpool und in der Sonne. Abends trafen sich alle dann wieder beim Essen und gemütlichen Zusammensein. Wer ein Zimmer mit Balkon zum Swimmingpool hatte, der konnte schon morgens vor dem Frühstück vom Balkon aus die eifrigen Schwimmer aus der Abteilung beobachten. Es war wieder einmal ein gelungenes Wochenende trotz Muskelkater und einem kleinen Radunfall. Fürs nächste Jahr ist ins Auge gefasst, wieder ein Ziel zu suchen, wo es nicht ganz so bergig ist.

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