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Start Radsport Hubert Liepold belegt hinter dem amtierenden Vizeweltmeister im Ultraradmarathon den 2. Platz

Hubert Liepold belegt hinter dem amtierenden Vizeweltmeister im Ultraradmarathon den 2. Platz

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Hubert Liepold und Robert Roggenbuck vom TSV Mainburg mit Spitzenleistungen beim 24-Stunden-Rennen in Kelheim

Hubert Liepold belegt nur knapp hinter dem amtierenden Vizeweltmeister des Ultra-Radmarathons, Thomas Ratschob aus der Schweiz, als Einzelfahrer den 2. Platz. Sein Vereinskollege Robert Roggenbuck, ebenfalls Einzelfahrer, wird 8. „Die Hartmänner" von der Radsportabteilung des TSV Mainburg belegen einen beachtlichen 24. Platz.

Bei optimalem Wetter gingen die Pedaleure des TSV Mainburg zusammen mit 118 Einzelstartern und 134 Teams am Samstag um 14.00 Uhr an den Start, um in den nächsten 24 Stunden so viele Runden wie möglich zu fahren. Auf der 17,2 km langen Runde mussten 180 Höhenmeter zurückgelegt werden, was den Sportlern alles abverlangte. Auch das Betreuerteam und die Sponsoren der Einzelfahrer, Thomas und Kerstin Frank von „Hairkiller" hatten in diesen 24 Stunden alle Hände voll zu tun, um eine optimale Versorgung der beiden Fahrer sicherzustellen.

Bereits am frühen Morgen wurde das Lager direkt an der Strecke aufgebaut und mit Internetzugang per Laptop und einem Motorroller, der von Carlo Schaubeck von Cicli Carlo zur Verfügung gestellt wurde, ausgerüstet, was sich als sehr große Hilfe erwies. Hubert Liepold, letztes Jahr noch Dritter, wollte diese Platzierung unbedingt toppen und setzte seine angestrebte Strategie gleich in die Tat um. Er wählte eine offensive Rennweise und fuhr bereits in der zweiten Runde auf den zweiten Platz hinter seinen stärksten Konkurrenten und Vorjahressieger Thomas Ratschob aus der Schweiz. Im Verlauf des Rennens setzte er seinen Gegner so sehr unter Druck, dass dieser seinen im letzten Jahr aufgestellten Rundenrekord von 46 Runden um eine Runde erhöhen musste. Auch konnte er sich während des gesamten Rennens keine Ruhepause gönnen, da ihm Hubert Liepold immer auf den Fersen war. Nach einem spannenden Rennen musste sich Hubert Liepold als reiner Amateurfahrer aber dennoch ganz knapp dem Vizeweltmeister geschlagen geben. Hubert Liepold war aber trotzdem sehr zufrieden mit seiner Leistung, zumal er sich zum Vorjahr um eine Runde auf 46 Runden gesteigert hat. Somit ist er in 23.36.13 Stunden 792 km, 8280 Höhenmeter und einen Schnitt von 33.53 km/h gefahren. Neueinsteiger Robert Roggenbuck wählte bei seinem ersten Start beim 24-Stunden-Rennen eine defensivere Taktik, um später in der Endphase des Rennens noch zulegen zu können. Am Ende des Rennens sollte sich zeigen, dass diese Taktik genau richtig war. Immer genauestens per Internet von den Betreuern über den Rennstand informiert, konnte er im Verlauf des Rennens durch taktisches Fahren seine Rundenzeiten erheblich steigern und sich stetig von einem 19. Platz Richtung Top zehn hoch kämpfen. Nach 23.41.93 Stunden hatte er 40 Runden, 7200 Höhenmeter und 688 km bei einem Schnitt von 29,22 km/h in den Beinen, was ihm in Anbetracht der großen Konkurrenz einen hervorragenden 8. Platz bescherte. Auch Robert Roggenbuck war mit seiner Leistung mehr als zufrieden, zumal er nach dem Motto „Dabei sein ist alles" an den Start gegangen ist. Als Gruppe ging das Team „Die Hartmänner", das mit Abteilungsleiter Jürgen Zehentmeier, Dr. Hubert Wagner, Carlo Schaubeck, Stefan Kronthaler und Walter Kuffer ebenfalls aus Fahrern der Radsportabteilung des TSV Mainburg bestand, an den Start. Sie wurden von Fernseh Hartmann aus Kelheim gesponsert. Auch dieses Team brachte eine beachtliche Leistung und legte in den 24 Stunden 50 Runden zurück, was am Ende Platz 24 von 134 Teams bedeutete. Am Ende des Rennens wurden alle Mainburger Radsportler begeistert von ihrem Betreuerstab und ihren Sponsoren Hairkiller Thomas und Kerstin Frank und Fernseh Hartmann im Ziel empfangen. Gemeinsam ging man dann zur Siegerehrung, bei der Hubert Liepold von Landrat Hubert Faltermeier für seine hervorragende Leistung mit einem Pokal ausgezeichnet wurde. Auch der Erstplatzierte Thomas Ratschob gratulierte Hubert Liepold zu seiner aussergewöhnlichen Leistung und stellte fest, dass er ein sehr starker Gegner war.

Hubert und Robert nach dem Rennen.

Die "Hartmänner".