TSV Logo mit Abteilungen Startseite Aerobic Badminton Basketball Floorball Handball Judo Leichtathletik Nordic Walking Radsport Reitsport Schach Schäfflertanz Schwimmen Tanzen Tauchen Tennis Tischtennis Triathlon Turnen Volleyball
  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Radsport Michaela Möser erstmals beim Ötztaler Radmarathon

Michaela Möser erstmals beim Ötztaler Radmarathon

E-Mail Drucken PDF

Michaela Möser das erste Mal beim Ötztaler Radmarathon

Am 31. August 2014 fiel der Startschuss für den legendären Ötztaler Radmarathon

Das Radrennen führt in einem Rundkurs von Sölden/Tirol über vier Alpenpässe und gehört mit einer Gesamtlänge von 238 km und 5500 Höhenmetern zu den härtesten Eintages-Radmarathons in Europa.

30000 Sportler bewerben sich bereits ein halbes Jahr vorher, in der Hoffnung, einen der 4000 limitierten Startplätze zu ergattern. Auch Michaela hatte dieses Jahr Erfolg und bekam eines der heiß begehrten Startplätze. Mit knapp 7000 Radkilometern in den Beinen und einigen Höhenmetern war sie gut vorbereitet für das anstehende Ereignis.

Nach dem Start um 6.45 Uhr ging es von Sölden nach Ötz. Ab hier mussten die Fahrer auf 18,5 Kilometern eine Höhendifferenz von 1200 Metern hinauf zum Kühtai überwinden.

Die erste Kontrolle war nach 51 Kilometern in einer Fahrzeit von 2.05 Stunden. Dann ging es auf die lange Abfahrt Richtung Innsbruck welche nach 88 Kilometer erreicht war. Nun folgte der 39 Kilometer flach bergauf führende Anstieg zum Brennerpass. In einer Gruppe von 30 Fahrern ging es zügig (knapp 30 er Schnitt) der zweiten Kontrolle entgegen. Den Brennerpass erreichte Michaela nach 127 km in 4.14 Stunden. Nach der Abfahrt bis nach Sterzing ging es direkt in den 15 km langen Gegenanstieg zum Jaufenpass, den die Mainburgerin in einer Zeit von 6.11 Stunden nach 161 Kilometern erreichte. Dann ging es runter nach St. Leonhard wo dann 183 Kilometer erreicht waren in einer Zeit von 6.39 Stunden. Auf den nächsten 30 Kilometern hieß es nun mentale Stärke zu beweisen, denn es musste eine Höhendifferenz von 1759 Höhenmetern im Stück absolviert werden. Nach endlosen Kehren  einsetzenden Regenfällen, Nebel und Kälte erreichte Michaela nach 9.12 Stunden das Timmelsjoch. Auf der folgenden 20 Kilometer langen Abfahrt musste nochmal ein Gegenanstieg mit 220 Höhenmetern absolviert werden. Michaela gab nochmal Gas, da sie die 10 Stundenmarke unbedingt noch knacken wollte und beendete das Rennen in Sölden in einer Gesamtzeit von 9.53 Stunden. Sie belegte in einem stark besetzten Damenfeld den hervorragenden 39. Gesamtrang  und den 18. Altersklassenplatz von 35-50 Jahre. Als es schon fast dunkel war, kamen immer noch einige Radler ins Ziel, die nass und durchgefroren aber glücklich waren, den Ötzi überhaupt geschafft zu haben.

 

k-sportograf-53771746 hohe Auflösung