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Start Triathlon Geschwisterpaar finisht Langdistanztriathlon und erfolgr. Staffel in Moritzburg

Geschwisterpaar finisht Langdistanztriathlon und erfolgr. Staffel in Moritzburg

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Moritzburg, 12. Juni 2010 – der längste und härteste Tag des Jahres für die beiden Ausdauer-Triathleten Doris Wagner und Sabine Stanski. Sie starten  gemeinsam auf der Langdistanz, bei der 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren und 42,2 Kilometer Laufen zu bewältigen sind.

Doris erfährt erst um 6:00 Uhr, dass sie doch noch einen Startplatz bekommt - Stress pur, denn alle anderen haben schon am Abend zuvor eingecheckt. 6:30 Uhr: Es wird bekannt gegeben, dass doch mit Neopren im Moritzburger Schlossteich geschwommen werden darf – welch ein Glück! 6:45 Uhr: Doris hat ihre Schwimmbrille im Auto vergessen – Vereinskollege Christian hat zum Glück eine zweite dabei. Auf zum Start, 500 m von der Wechselzone sind noch zum Schlossteich zu gehen, schon 6:55 und noch nicht im Wasser. Der Adrenalinspiegel steigt. Startschuss mit Kanonenböller. Die Schwestern wollten gemeinsam schwimmen  doch Sabine findet keinen Rhythmus, Puls zu hoch, sie muss Brust schwimmen. Doris ist weg und geht schon nach 01:20 h an Land. Vereinskollege Christian schreit „Super Doris, Sabine ist weit hinter dir.“ Sabine hat nach 01:25 h wieder festen Boden unter den Füßen, Christian ruft ihr zu „Doris hat nur 5 min Vorsprung und ist grade aus der Wechselzone raus“.

Sabine denkt sich, wir wollten ja eigentlich nicht wetteifern, sondern gemeinsam den Barockman meistern.

Die Aufholjagd beginnt. Nach der ersten Radrunde von 6  hat Sabine Doris bereits eingeholt. Doris, die wegen Rückenproblemen das Tempo ihrer Schwester nicht halten kann, lässt sie ziehen und ruft „Wir sehen uns spätestens auf der Laufstrecke wieder“. Jetzt heißt es trinken, essen, trinken, essen, um den längsten Tag des Jahres zu überstehen.

Die Eigenverpflegung durch die Familie ist super organisiert! Wasser, Cola, Bananen, Riegel, aufgebackene Brezen und Wurstsemmeln sowie motivierende Zurufe der Zuschauer und Vereinskollegen lassen die 6 Radrunden im Nu vorübergehen.

Endlich nach 06:09 h ist Sabine vom Rad runter, die Beine sind sehr schwer. Doris kommt 5 min später an, Sabine sieht sie noch beim Verlassen der Wechselzone. Ein Blick auf die Uhr, es ist 14:41 Uhr, beide liegen sehr gut in der Zeit, können beim Lauf langsam machen, 5 h Laufzeit das müsste zu schaffen sein! Bereits in der zweiten von 6 Laufrunden hat Doris Sabine eingeholt. Von nun an laufen sie zusammen. Es geht gut, pro Runde 50 min, der Plan könnte aufgehen! Nach 3 Runden  fängt es an zu regnen, anfangs eine schöne Abkühlung. Doch dann wird’s langsam kalt, die dünne Triathlonkleidung klebt am Körper, die Haare klatschnass, der Untergrund im Wald matschig wie im Crosslauf, die Büsche hängen tief, man muss sich den Weg bahnen. Jetzt wird’s richtig hart, die Beine eiskalt und schwer, die Hände bräuchten Handschuhe. Keine Jacke in Sicht. Mit jeder Runde wird Sabine kälter und langsamer. Doris überlegt, ob sie allein weiterlaufen oder die letzten 2 Runden mit Sabine gehen soll. Ein gemeinsames Finish ist jedoch weit mehr wert als eine 12 vor der Endzeit, also bleiben die beiden zusammen.

Doris motiviert Sabine und besteht darauf, den letzen km bis zum Ziel wieder zu laufen. Hand in Hand erreichten Sie das Ziel mit dem legendären roten Teppich und den Glücksgefühlen. Die Uhr bleibt bei 13:37:27 stehen. Der Sprecher ist sofort zur Stelle, um das doppelte Lottchen zu interviewen. Blitzlichtgewitter. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl, es endlich geschafft zu haben. Auch die Vereinskollegen Christian und André sind da, um zu gratulieren. Die ganze Familie ist froh, dass das Abenteuer für dieses Jahr vorbei ist…

Erfolgreiche Staffel bei der Moritzburger Langdistanz

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Bildhinweis: Staffelteilnehmer waren Christian und André (nicht Sabine und Doris)

Unter besten Witterungsbedingungen ging am Morgen des 12.06.2010 die gemischte Staffel des TSV 1861 Mainburg und des TUS Weinböhla an den Start der Langdistanz beim Schlosstriathlon in Moritzburg. Alle Teilnehmer waren hochmotiviert und wollten mit starken Leistungen glänzen.

Als Erster durfte Christian Ehner (TSV Mainburg) sein Können unter Beweis stellen, was ihm mit einer Schwimmzeit von 01:01:51 über die 3,8 km auch gelang. Nach kurzem Landgang erfolgte eine reibungslose Übergabe des Transponders an André Giebler (TSV Mainburg / TUS Weinböhla), der nach einem Radsplitt von 05:20:16 seinerseits den Läufer Georg Schützka (TUS Weinböhla) auf die abschließende Laufstrecke schicken konnte. Auch hier wurde geklotzt und nicht gekleckert. Nach 03:07:03 war der Marathon absolviert und das Ziel erreicht. Somit konnte das Team „TRIPACK Mainburg-Weinböhla“ einen sechsten Gesamtplatz mit einer Endzeit von 09:32:30 erringen und gingen sogar als Sieger der Altersklasse MK40 vom Platz. Christian konnte an diesem Tag nicht genug bekommen. So startete er nochmals als Staffelschwimmer bei der Halbdistanz. Für die 1,9 km brauchte er lediglich 00:29:29. Das Team „Sachsen-Bayern-Express“ lieferte auch hier in einer Zielzeit von 05:02:53 eine starke Leistung ab, was immerhin für Platz 22 von 82 gestarteten Staffeln reichte.