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Start Triathlon TSV-Triathlet André Giebler beim IRONMAN Germany und beim Göltzschtal-Marathon

TSV-Triathlet André Giebler beim IRONMAN Germany und beim Göltzschtal-Marathon

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IMF Gltzschtal 2011i

von André Giebler

Bei der 2011er Auflage des IRONMAN Germany ging ich am 24.Juli mit großen Erwartungen in Frankfurt an den Start. Schließlich sollte in diesem Jahr eine passable Zeit erreicht werden und nicht wie im letzten Jahr, wo zwei Plattfüße am Vorderrad den Zieleinlauf auf dem Römerberg zunichte machten. Die Wettkampfvorbereitungen verliefen planmäßig. Verletzungsbedingte Ausfälle waren nicht zu verzeichnen.

Doch es kam anders: Temperaturen zwischen elf und fünfzehn Grad, sowie starker Wind und Regen machten das Radfahren zum Kampf gegen die Gewalten. Das forderte letztlich soviel Kraft, dass der Wettkampf für mich elf Stunden und dreißig Minuten dauerte. Somit wurde das von mir selbst gesteckte Zeitziel deutlich überschritten.

Etwas enttäuscht über das Ergebnis sollte das Wettkampfjahr so nicht zu Ende gehen. Daher machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Herausforderung. Fündig wurde ich beim Göltzschtal-Marathon im sächsischen Vogtland. Das ist ein Landschaftslauf, der zugleich als sächsische Landesmeisterschaft im Marathon ausgeschrieben war. Mit einer besonders schnellen Zeit war aufgrund des Streckenprofils allerdings nicht zu rechnen, doch es sollte schon eine vordere Platzierung herausspringen. Bei sommerlichen Temperaturen ging es dann schließlich am 01.Oktober um 11 Uhr auf die Strecke. Das Teilnehmerfeld war relativ übersichtlich. Schnell war ich Bestandteil einer Vierergruppe, die bis etwa Kilometer 15 zusammenblieb. Ein weiterer Sportler dieser Gruppe war aus meiner Sicht der deutliche Favorit für den Sieg in meiner Altersklasse. Ab etwa Mitte des Laufes bestritten wir als Zweierteam die Distanz und ab Kilometer 34 war ich dann zu meinem Erstauen ganz allein. Ich konnte es einfach nicht fassen: mein Mitstreiter musste abreißen lassen. Auf den letzten acht Kilometern hieß es dann noch mal Zähne zusammenbeißen. Mit dem Einlauf ins Stadion des VfB Lengenfeld war schließlich wohlklingender Applaus der Zuschauer zu vernehmen. Den Wettkampf konnte ich als Achter in der Gesamtwertung, Altersklassensieger und damit als Sächsischer Meister im Marathon in der AK M50 in einer Zeit von 03:15:43 beenden.