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Start Triathlon Triathletinnen und Triathleten beim Quelle Challenge in Roth

Triathletinnen und Triathleten beim Quelle Challenge in Roth

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TSV Mainburg Damenstaffel Challenge Roth 2012 "HuWiDei"

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"Wir waren auch in Roth dabei,

als Staffel namens HuWiDei.

Das Beste waren unsere Fans auf der Strecke,

die standen wirklich an jeder Ecke,

haben uns richtig ins Ziel getragen

und da kann man wirklich nur eines sagen,

das Rennen hat uns irre Spaß gemacht,

mit einer Endzeit von 11:08!!!"

 

 TSV Mainburg Damenstaffel Challenge Roth 2012 "Team-Holledau"

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Persönliche Eindrücke von:

Schwimmerin Sandra Zellner

Eher ruhig machte ich mich auf den Weg zum Start.Die Schwimmstrecke im Donau-Kanal war ideal, immer geradeaus dann einfach an der letzten Boje umkehren und auf der anderen Seite wieder zurück. Die ersten 1.500 m sind gut gelaufen, aber dann bin ich vor lauter immer geradeaus und nach rechts ans Ufer schauend an der letzten Boje vorbeigeschwommen. Halt rief mir noch jemand von Ufer zu, ich schreckte hoch, schlug einen Haken und wendete schnell. Leider habe ich dadurch den Anschluss an die Gruppe verloren. Bei 2.500m bekam ich plötzlich Wadenkrämpfe, was ich bisher nur aus Erzählungen kannte. Ich legte mich kurz auf den Rücken ins Wasser und zog meine Zehen heran, da kamen auch schon die ersten Helfer mit einem Kajak auf mich zu und wollten mir helfen und mich ggf. rausziehen. Nein, nein ich mache weiter, ich kann doch mein Team nicht im Stich lassen, schrie ich Ihnen zu. Nun hieß es für den Rest der Strecke Zähne zusammenzubeißen und Füße locker baumeln lassen. Nach 1:14 h hatte ich es endlich geschafft und wieder festen Boden unter meinen Füßen. Doch 5 min schneller als im letzten Jahr, wer hätte das noch gedacht. Jetzt sprintete ich den weiten Weg bis zur Staffelwechselzone und übergab den Transponder meiner Vereinskollegen Doris Wagner.

Radlerin Doris Wagner

Ich war etwas aufgeregt durch die Wartezeit in der Wechselzone, Gewitterwolken und Wind zogen auf…es wird doch nicht jetzt wo ich dran bin regnen, lieber Gott bitte nicht heute….dann kam Sandra nach 1:14 h, rauf aufs Rad und Vollgas. Bei km 20 extremer Seitenwind, bei km 50 wurde dieser dann zum Gegner, der viel Kraft gekostet hat. Nach 80km kam dann der legendäre Solarerberg mit Gänsehautfeeling, das Publikum und die mitgereisten Vereinskollegen haben einen regelrecht raufkatapultiert. Bei km 85 immer noch einen Schnitt von 32 auf dem Tacho. Auf geht’s in die zweite Runde. Soll und kann ich jetzt so weiterfahren oder breche ich ein, geht es mir durch den Kopf. Die erste Runde hat durch den starken Wind viel Kraft gekostet. Nehme doch etwas Tempo raus, rechne zum Spaß schon mal meine Endzeit hoch, so vergeht die Zeit. Diese könnte zwischen 5:45 und 6:00 h liegen. Dann das zweite Mal den Solarerberg hoch …es sind schon viel weniger Zuschauer an der Strecke, die Meisten sind schon ins Ziel gewechselt, um die ersten Profis, die bereits um 6:30 Uhr gestartet sind, finishen zu sehen. Nun Endspurt ich gebe alles auf den letzten 25 km. Meine Tachonadel bleibt über 36km/h, das Ziel ist in Sicht…die letzte Kurve…dann schreien alle: „ langsam hier absteigen und ganz nach hinten durchlaufen“, ….endlich wieder laufen…die Füße sind schwer ich renne so schnell es geht und schreie schon von weitem „Sabine“…Die steht ganz am Ende des Staffelwartebereiches nimmt mir schnell den Transponder vom Fuß und rennt los…Geschafft, schnell ein Blick auf den Garmin, der 5:50 h anzeigt, ich strahle und freu mich riesig über meine Zeit.

Läuferin Sabine Stanski

4 Stunden vor Staffelübergabe bin ich schon in der Wechselzone, um keinen Stress aufkommen zu lassen. Ich trinke viel, esse selbst Zubereitetes und habe genug Zeit, andere Athleten kennen zu lernen und zu ratschen. Ein iPad des Veranstalters hält mich über die aktuelle Zeit von Doris auf dem Laufenden. Ich rechne eine Radzeit von ca. 5:45 Uhr hoch und weiß ab wann ich mich bereit halten muss. Ein paar Meter neben meinem Platz treffe ich Bernadette Pichlmaier, die für das Bayern3-Team als Staffel-Läuferin auf ihren Einsatz wartet. Ich stehe auf und schaue ob Doris schon da ist, da kommt sie angerannt, schnell den Transponder getauscht und ab geht’s. Gott sei Dank zuerst bergab, ich lass mir Zeit, denn 42 km sind lang. Die ersten 10km hab ich in 58 Minuten geschafft, doch die Knie tun jetzt schon weh, die Hüften auch und der Transponder am Knöchel ist zu eng und drückt – egal, es wird weiter gelaufen. Schnell bin ich zwar nicht, aber nur am Überholen – die armen Einzelstarter können nur noch gehen. Nach 21 km bin ich bei 2 Stunden und 4 Minuten – passt. Ab und zu treffe ich meinen Vereinskollegen Manfred Knogler, der mich auf der Strecke motiviert und mir Mut zuspricht. Das tut richtig gut, denn jetzt wird’s hart. Meine Laufgeschwindigkeit nimmt ab, die Beine sind schwer. Melone, TUC, Banane, Gel, Wasser und Cola, ich lasse keine Verpflegungsstation aus. Bei km 30 treffe ich auf den erfahrenen Vereinskollegen Kurti, der mich mit dem Zuruf „Jetzt bist du schon auf dem Heimweg“ dann nochmal richtig motiviert. Ich laufe etwas schneller und häng mich an eine andere Staffelläuferin dran. Nun noch der 3 km Trip über den Marktplatz von Roth, wo das Genießen beginnt. Ich klatsche alle Kinder ab, die mir die Hände hinhalten und bring sogar mal ein Lächeln zustande. Wann kommt jetzt endlich dieser Zieleinlauf? Doris und Sandra meine Staffelpartnerinnen warten schon, reichen mir die Hände und ziehen mich über den legendären roten Teppich. Der große Ziel-Bogen kommt, es ist geschafft, 4 h 25 min für den Marathon und 11:34 Std. als Gesamtstaffelzeit.