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Start Triathlon Erste Eindrücke vom Trainingslager der Triathleten auf Zypern

Erste Eindrücke vom Trainingslager der Triathleten auf Zypern

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Zypern i

Triathleten verbringen bekanntlich im Frühjahr regelmäßig eine mehr oder weniger lange Zeit im Trainingslager. Üblicherweise findet das auf Malle oder in Italien statt. Aufgrund der frühen Osterferien zog es dieses Jahr jedoch eine Gruppe erstmals nach Zypern, wo die Wetteraussichten für Ende März recht vielversprechend waren.
So wurden Wanda, Mike, André, Katrin und Uli auch nicht enttäuscht. Kein Regentag, Temperaturen deutlich jenseits der 20 Grad und meistens Sonnenschein sorgten für eine angemessene Bräunung nicht nur der Waden. Einzig der Linksverkehr bedurfte ein bisschen der Gewöhnung. Und natürlich die bergige Landschaft, die für reichlich Höhenmeter bei den Ausfahrten sorgte.
Vom Ausgangspunkt Pafos im Westen der Insel führte der Weg nach Polis zum angeblichen „Bad der Aphrodite“, der antiken Liebesgöttin, die bekanntlich auf Zypern zuhause war. Da ein Sprung ins kühle Nass der Legende nach für reichen Kindersegen sorgen soll, wagte vorsichtshalber aber keiner mit dem Wasser in Berührung zu kommen.
Ein weiterer Anlaufpunkt war mehrmals die malerische Bucht von Pissouri, wo man sogar von einem Deutsch sprechenden Restaurant-Besitzer mit Handschlag begrüßt wurde. Als Königsetappe zählte die Erklimmung des Olymp, des höchsten Berges von Zypern. Mike und André schafften es bis zur Skistation auf 1948 m Höhe und hatten am Ende des Tages 150 Kilometer und knapp 3000 Höhenmeter in den Beinen, während Uli sich formbedingt rund 20 Kilometer und 600 Höhenmeter sparte. Die Damen waren an diesem Tag vorsichtshalber im Hotel geblieben und bewachten die Liegestühle.
Richtig luxuriös waren die Bedingungen beim Schwimmen. Es stand in Pafos (neben dem eigentlich ausreichenden Hotelpool) ein „Freibad“ zur Verfügung – das heißt in diesem Fall 50 m-Becken mit 10 abgeleinten Bahnen, Tribünen, beheizt und beim öffentlichen Badebetrieb ohne Besucher. So konnten die Mainburger unbehelligt ihre Bahnen ziehen und von solch traumhaften Bedingungen auch in der Heimat träumen.
Nun sind alle wieder wohlbehalten in der Mainburger Kälte angekommen und freuen sich auf besseres Wetter. Von Zypern als Radrevier sind alle richtig begeistert. Von den im Vorfeld befürchteten negativen Emotionen seitens der einheimischen Bevölkerung war nichts zu spüren, im Gegenteil. Wenn es dabei bleibt ist die Insel auch nächstes Jahr wieder ein heißer Kandidat für ein paar bergige Frühjahrskilometer.