TSV Logo mit Abteilungen Startseite Aerobic Badminton Basketball Floorball Handball Judo Leichtathletik Nordic Walking Radsport Reitsport Schach Schäfflertanz Schwimmen Tanzen Tauchen Tennis Tischtennis Triathlon Turnen Volleyball
  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start Triathlon Herausforderung beim Chiemsee Triathlon

Herausforderung beim Chiemsee Triathlon

E-Mail Drucken

Doris Wagner und Sabine Stanski am Start bei der Mitteldistanz

Nach tagelangem Regen und Sturm auf dem Chiemsee stand am Abend vor dem Wettkampf immer noch nicht fest, ob der geplante Triathlon auch stattfinden wird. Grund dafür waren der Wind und die hohen Wellen auf dem Bayerischen Meer, das seinem Namen dadurch alle Ehre machte und welches den Triathlon fast zum Duathlon werden ließ. Gott sei Dank entschieden sich die Kampfrichter dann doch frühmorgens für einen Triathlon und damit die Austragung der Bayerischen Meisterschaft auf der Mitteldistanz. Pünktlich um 9.00 Uhr fiel im Strandbad Chieming der Startschuss für die beiden Athleten des TSV Mainburg Sabine Stanski und Doris Wagner. Hunderte Sportler kämpften sich durch die Wellen, der eine oder andere hatte mit dem Navigieren und der Kälte so seine Probleme. Doris kraulte von Boje zu Boje und stieg durchgefroren nach 2km und 43 Minuten aus dem 16 Grad kalten Wasser. Waren noch ca. 60 Frauen bei der Mitteldistanz gemeldet und am Start, gingen davon nur 40 aufs Rad. Alle anderen beendeten den Wettkampf bereits beim Schwimmen. Leider darunter auch Sabine, die wegen ihrer shampoo-getränkten Schwimmbrille mit brennenden Augen schon nach 50 Metern aufgeben musste. Inzwischen schickte der Himmel die Sonne heraus und trocknete nach und nach die fast 90 km lange Radstrecke ab. Nach windigen 2:45 h kam Doris an Position 2 in ihrer Altersklasse wieder in die Wechselzone. Sie wusste, dass nun der schwierigste Teil auf Sie zukam, da sie doch etwas Trainingsrückstand aufgrund ihrer Meniskus-OP hatte. Der abschließende Halbmarathon lief zwar schmerzfrei, aber nicht schnell genug, um den 2. AK Platz halten zu können. Sie wurde von ihren beiden Konkurrentinnen überholt und verpasste um 3 Minuten Platz 3. Doris lief dann gemeinsam mit ihrer Schwester Sabine bei 5:39 h über die Ziellinie und freute sich, dass sie trotz dieser Bedingungen nicht aufgegeben hatte und zu den glücklichen wenigen Finishern des Tages gehörte. Es ist immer wieder ein Highlight über die Ziellinie zu laufen! Gewappnet können nun im Juli und August die nächsten Wettkämpfe kommen und hoffentlich dann auch mit einem gemeinsamen Finish.

chiemsee 2013 i