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Start Triathlon Franz Reitmeier qualifiziert sich für IRONMAN-Weltmeisterschaft auf Hawaii!

Franz Reitmeier qualifiziert sich für IRONMAN-Weltmeisterschaft auf Hawaii!

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2.600 Männer und Frauen zeigen beim Ironman Frankfurt Durchhaltevermögen und gehen bei knapp 30 Grad an ihre Grenzen. Nach monatelangem harten Training, Verletzungspausen, Höhen und Tiefen, ging auch TSV Athlet Franz Reitmeier am vergangenen Sonntag an den Start, um einen, in der Ironman-Fachsprache als „Slot“ bezeichneten Startplatz, für die Weltmeisterschaft auf Hawaii zu ergattern. Hierbei werden nsgesamt  „nur“ 100 dieser Slots in Deutschland für Altersklassenathleten vergeben.

Um 4:00 Uhr früh beginnt der „längste Tag“ des Jahres – es herrscht bereits reges Treiben am Langener Waldsee. In der Wechselzone heißt es noch einmal alles checken – Luftdruck usw. – bevor um 7:00 Uhr die Startpistole knallt und die Meute den Wettbewerb mit der Distanz von 3,8 km Schwimmen beginnt.

Beim Schwimmstart wird gedrückt, getreten und beim Umrunden der Bojen wird gnadenlos um die beste „Linie“ gekämpft. Nach Runde 1 folgt ein kurzer Landgang und in Runde 2 wird dann in entgegen gesetzter Richtung geschwommen. Für Franz als guten Schwimmer lief es richtig gut und nach knapp einer Stunde hatte er wieder festen Boden unter den Füßen.

Unter dem Jubel der vielen Zuschauer und dem kleinen mitgereisten Fanclub ist Franz im Wechselzelt sogar zu Scherzen aufgelegt und steigt in gewohnter Sicherheit aufs Rad. Viele Kilometer liegen vor ihm – aber er zieht ein extrem hohes Tempo 180 km lang durch, es läuft also weiter wie geschmiert und die zweite Wechselzone ist nach 4 Stunden und 55 Minuten erreicht.

Den Wechsel vom Rad zum Laufen kriegt man fast nicht mit. Das gesamte Mainufer ist voller Zuschauer – es wird einfach jeder Athlet frenetisch auf der Marathonstrecke angefeuert. Franz spult auch hier trotz brutaler Hitze, die viele zum Aufgeben zwingt, die 4 Runden souverän in 3:34 ab, als hätte er nie etwas anderes gemacht und biegt um kurz nach halb fünf am Römer auf die Ziellinie ein. Die Tribüne machte ordentlich Lärm und die Uhr bleibt bei 9 Stunden und 36 Minuten für ihn stehen.

Nach den denkbar knapp verpassten Ergebnissen der letzten Jahre in Regensburg weiß nun auch jeder der zu Hause das Rennen von Franz im Live Ticker verfolgt hat – er hat es geschafft und „sein Ziel“ endlich erreicht.

Franz wird am 12.Oktober, am Tag der Weltmeisterschaft, definitiv nicht beim Gallimarkt in Mainburg dabei sein, sondern sein Bier auf Hawaii trinken (es gibt nämlich durchaus Bier auf Hawaii).

„Eiserner“ Wille zahlt sich aus!“ ALOHA