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Start Triathlon Alpencross der drei Damen

Alpencross der drei Damen

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Die drei Damen vom Gardasee

Eine Kaffeefahrt der etwas anderen Art unternahmen Mitte Juni drei von unseren Mädels. Marlene Knogler, Christa Schmid und Susi Winkler überquerten zu diesem Zweck die Alpen per Rennrad. Innerhalb von drei Tagen fuhren sie von zuhause an den Gardasee. Start war in St. Johann, von wo aus am ersten Tag 215 Kilometer bis zum Achensee gefahren wurde. Die Strecke führte über Erding, Aying, Tegernsee über den Achenpass nach Wiesing. Dabei musste, trotz guter Ausstattung mit Karten- und Navigationsmaterial, lediglich in Moosburg ein kleiner ungewollter Umweg gefahren werden. So gut kennt man sich da ja schließlich auch nicht aus.

Am folgenden Tag führte die Route von Wiesing aus über die alte Römerstraße, um die viel befahrene Landstraße um Innsbruck zu umgehen. Das ist zwar die schönere Panoramatour, dafür aber auch die schwerere, was aber unseren Ladys nichts ausmachte. Die paar extra Höhenmeter mit einigen Spitzen bis zu 15% Steigung erfreuten eher das Gemüt. Von Matrei aus ging es dann die alte Brennerstraße weiter. Hier war das Wetter dann richtig schlecht - kalt und regnerisch verabschiedete sich das österreichische Tirol von den Damen. Vor der Bergab-Passage wurden in einem Restaurant erst noch Trikots, Schuhe, Socken und Unterhemden am Handtrockner getrocknet, um nicht noch mehr zu frieren. Klausen im italienischen Tirol als Etappenziel am zweiten Tag begrüßte die drei dann schon mit deutlich angenehmeren 20° C.

Der Finaltag bescherte den Mädls dann endlich Sonne pur, aber geschenkt wurde ihnen trotzdem nichts. Die Ora, der strenge Wind am Gardasee, hatte es in sich und so mussten mehr als vier Stunden auf über 100 Kilometern dem starken Gegenwind getrotzt werden. Dazu kam noch ein ungeplanter Stopp kurz vor Trento wegen einer Panne. Zum Glück standen Kurt Zimmer und Mane Knogler im Begleitfahrzeug zur Seite. Die beiden sorgten außerdem jeden Abend für eine Unterkunft und Geselligkeit, nicht ohne vor Ort dann selbst auf Tour zu gehen. Meistens in Richtung der heranrauschenden Damen, die dann auf den letzten Kilometern der Tagesetappen begleitet wurden. Ein toller Service, denn so konnten sich die Mädels ausschließlich auf ihre Tour konzentrieren.

Um 16.30 Uhr des dritten Radtages erreichten schließlich alle glücklich und wohlbehalten das Ziel am Gardasee. Insgesamt war es ein super Erlebnis aber auch eine Herausforderung. Es hat alles einwandfrei geklappt und die anschließende Erholung konnte somit guten Gewissens genossen werden.